Die Steinkohle

Die Steinkohle - Aufbruch in eine neue Zeit

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Die Steinkohle

Die Steinkohle - Aufbruch in eine neue Zeit

Dokumentation

Mit der letzten Schicht in der Zeche Prosper Haniel in Bottrop geht im Dezember eine Epoche zu Ende: das Zeitalter der westeuropäischen Steinkohleförderung. Die zweiteilige Dokumentation macht erlebbar, welche Herausforderungen die Menschen in den letzten 250 Jahren bei der Gewinnung des schwarzen Goldes überwinden mussten. Und sie zeigt, wie sich deutsche und europäische Geschichte im Kohlebergbau widerspiegeln. Im ersten Teil geht die Dokumentation bis ins Mittelalter zurück und zeigt, wie die Menschen die Steinkohle nutzen. Doch erst die Erfindung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert ermöglicht den Abbau unter Tage. So markiert die intensiver werdende Steinkohleförderung die Geburt des modernen Europas: Mit der industriellen Revolution wandeln sich Agrarstaaten wie Deutschland, Frankreich und England in wenigen Jahrzehnten zu mächtigen Industrienationen, vormals ländliche Regionen wachsen rasant zu Städten und Industriezentren. Erfindungen wie die Eisenbahn bringen die Menschen zueinander und lassen die Wirtschaft florieren. Die Gesellschaft wandelt sich, das Bürgertum erlebt Ende des 19. Jahrhunderts nie gekannten Wohlstand und Freiheiten, während Arbeiter mit den Schattenseiten der Industrialisierung kämpfen und die soziale Frage immer drängender wird. Und während Anfang des 20. Jahrhunderts erste Arbeitsmigranten aus Osteuropa in der Kohleindustrie Fuß fassen, wird diese zur Waffenschmiede einer aufgeheizten Gesellschaft. Bis 1914 mit dem Ersten Weltkrieg der erste industriell geführte Krieg ausbricht - ermöglicht auch durch die Steinkohle.
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Leschs Kosmos

Leschs Kosmos - Mythos Gold - die Angst vor dem Crash

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Die Steinkohle - Ende einer Ära

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Wilder Planet NATUR UND UMWELT Erdbeben, D 2013
Erdbeben verursachen erhebliche Schäden. Spätestens seit der Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist die Erdbebensicherheit weltweit wieder in den Fokus gerückt. Das "Terra X"-Team begleitet Forscher in die seismisch aktivsten Gebiete der Erde. Mit den unterschiedlichsten Methoden versuchen die Wissenschaftler herauszufinden, wie ein Beben tatsächlich entsteht. Nur so kann ein effizienter Erdbebenschutz entwickelt werden. In Chile untersucht beispielsweise der Geophysiker Professor Dr. Stephen Miller von der Universität Bonn mit seinem Team eine Region in den chilenischen Anden. In dieser seismisch hochaktiven Gegend stellen die Wissenschaftler erstaunliche Dinge fest: 2010 hatte ein Erdbeben der Magnitude 8,8 den Seeboden vor der Küste Chiles erschüttert. Der Boden brach auf einer Länge von mehreren Hundert Kilometern auf und hätte eigentlich einen gewaltigen Tsunami auslösen müssen. In Panik flüchteten die Bewohner aus der Küstenregion, doch wie durch ein Wunder blieb der Tsunami aus. Der Grund dafür: Das Beben selbst verhinderte die Katastrophe. Innerhalb weniger Sekunden hob es die Küste um 2,5 Meter und errichtete so einen Schutzwall gegen die Überflutung. Solche überraschenden Beobachtungen machen deutlich, wie wenig vorhersehbar die gewaltigen Kräfte der Erde noch immer sind. Miller sieht vor allem in dem Zusammenwirken von Erdbeben und Vulkanen ein wichtiges Forschungsgebiet. Dass Erdbeben längst nicht immer im Zusammenhang mit Vulkanen stehen müssen, zeigt das Projekt "USArray". In Michigan, mitten in der nordamerikanischen Prärie, begleitet "Terra X" ein USArray-Team. Die Männer versenken einen hochempfindlichen Seismografen in der Erde, Teil eines Netzwerks von 400 solcher Geräte, die überall in den USA Messungen durchführen. Die Seismografen haben keinen festen Platz, vielmehr wird das Netz nach einer festgelegten Zeit immer weiter von Westen nach Osten bewegt. Auf diese Weise soll mit nie da gewesener Genauigkeit die amerikanische "Unterwelt" erforscht werden. Vor allem die Frage, warum Erdbeben gelegentlich auch weit entfernt von den tektonisch aktiven Grenzen der Kontinentalplatten ausgelöst werden können, kann nun beantwortet werden. Offenbar tauchen nicht alle Platten, wie bisher angenommen, als Ganzes an einer sogenannten Subduktionszone in den Erdmantel ein, um wieder eingeschmolzen zu werden. Die gewaltige Ozeanplatte, die seit mehr als 100 Millionen Jahren vor der Westküste der USA in die Tiefe sinkt, tut dies beispielsweise ganz und gar nicht in einem Stück. Im Verlauf der USArray-Forschung wurden stattdessen Fragmente nachgewiesen, die in geringer Tiefe unter dem Kontinent bis nach New York reichen. Diese Bruchstücke sind in der Lage, den Kontinent zu destabilisieren und bis hin zur Ostküste Erdbeben auszulösen, weit weg von der eigentlichen Subduktionszone an der Westküste Amerikas. All diese Forschungen lassen die Möglichkeit sinnvoller Erdbebenvorhersage immer unwahrscheinlicher werden. Allerdings gibt es manchmal überraschende Hilfe. Im Umland der italienischen Stadt L'Aquila erforscht die britische Biologin Rachel Grant seit über vier Jahren das Verhalten von Kröten. Wenige Tage vor dem Beben im Jahr 2009 verschwanden sämtliche Kröten aus dem nahe gelegenen See. Zwei Wochen nach dem Beben tauchten sie wieder auf. Grant vermutet, dass sich im Vorfeld des Bebens die chemische Zusammensetzung des Seewassers geändert haben könnte. Vielleicht eröffnen die sensiblen Amphibien ganz neue Möglichkeiten für die Vorhersage von Erdbeben. In Disaster City in Texas steht nicht die Vorhersage von Erdbeben im Vordergrund, hier übt man vielmehr, was zu tun ist, wenn die Erde bereits gebebt hat. 70 000 Spezialisten aus aller Welt kommen jedes Jahr in die texanische Katastrophenstadt, um hier das ABC des Rettens zu trainieren. Was passiert, wenn bei einem Erdbeben Gebäude über ihren Bewohnern einstürzen? Wo könnten Überlebende verborgen sein, und wie kann man sie bergen? Auf einer Fläche von 30 Fußballfeldern wird der Horror so echt wie nur möglich nachgespielt, damit die Rettungskräfte handlungsfähig sind, wenn es zum Ernstfall kommt. Über die besondere Bedrohung, die von Atomkraftwerken in Erdbeben gefährdeten Gebieten ausgehen, denkt man seit dem Reaktorunglück von Fukushima fast überall auf der Welt ernsthaft nach. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: In Akkuyu, im Süden der Türkei, beginnt ein russisches Konsortium mit dem Bau des ersten türkischen Atomkraftwerks in unmittelbarer Nähe einer der seismisch aktivsten Zonen der Welt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten 100 Jahre ein Beben verglei
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Wilder Planet NATUR UND UMWELT Stürme, D 2013
Zyklone, Taifune, Tornados, Hurrikans - immer häufiger sorgt die ungeheure Zerstörungskraft solcher Luftgiganten für Schlagzeilen. Windforschung wird weltweit immer wichtiger. Wie funktioniert ein großer Sturm? Welche Bedeutung haben die Windriesen für das Weltklima? Wird es in Zukunft möglich sein, den Weg großer Stürme besser vorherzusagen und so präziser warnen zu können? Gelingt es gar, die Windgiganten mit neuer Technologie zu zähmen? Mit einer Breite von über 80 Kilometern und Wandergeschwindigkeiten von 50 Kilometern pro Stunde kann beispielsweise ein einziger Zyklon jede Sekunde mehr als eine Million Kubikmeter Erdatmosphäre durcheinanderbringen. Die Schäden, die die Sturmriesen jährlich verursachen, gehen in die Milliarden. Nach Schätzungen amerikanischer Wissenschaftler sind den großen Stürmen im vergangenen Jahrhundert mehr als eine halbe Million Menschen zum Opfer gefallen. Eine sichere Vorhersage gibt es längst nicht überall. In Florida jedoch steigen die Hurricane Hunters in ihren kleinen, wendigen Flugzeugen sofort auf, wenn sich ein Riesensturm der Küste nähert. Sie fliegen direkt ins Auge des Hurrikans. Ihre gefährliche Mission ist es, die Windgeschwindigkeiten im Inneren des Giganten zu messen und die Daten an das National Hurricane Center in Miami weiterzugeben. Diese Informationen ermöglichen es, Tropenstürme ab einer Entfernung von 260 Kilometern vor der Küste zu überwachen und Vorhersagen über ihren Verlauf und ihre Stärke zu machen. Die Flüge der Sturmpiloten können Leben retten, denn ihre präzisen Messdaten ermöglichen es den Experten, gezielt Warnungen an die Bevölkerung herauszugeben. In Chester County in South Carolina interessiert man sich nicht so sehr für Vorwarnsysteme, sondern mehr dafür, die Schäden, die ein Sturm verursachen kann, von vornherein zu minimieren. Hurrikans machen harmlose Gegenstände zu tödlichen Geschossen und reißen einfache Häuser in Stücke. Das "Terra X"-Team besucht den Windtunnel des Business and Home Safety Research Center. Hier prüfen Fachleute verschiedene Häuser auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Hurrikanen, Feuersbrünsten und Hagelschlag. Der Tunnel hat einen quadratischen Grundriss von 45 Meter Länge und Breite und ist 19 Meter hoch. Über 100 Ventilatoren mit zwei Meter Durchmesser können Hurrikane der Kategorie 1 bis 3 simulieren, also Windgeschwindigkeiten bis zu 200 Kilometer pro Stunde. Wenn alle Ventilatoren hochfahren, wird so viel Elektrizität benötigt, wie eine Kleinstadt mit 9000 Einwohnern verbraucht. Glühende Asche, Hagelkörner und alle Arten von Fremdkörpern können der Windströmung über Kanäle beigemischt werden. Durch solche Tests erkennen die Ingenieure Schwachstellen an Gebäuden und entwickeln möglichst günstige und unkomplizierte Methoden, um die Häuser sicherer zu machen. Ob solche Maßnahmen auch in Kalifornien ausreichen werden, ist fraglich. Schon seit Jahrzehnten bereitet sich der Küstenstaat auf ein größeres Erdbeben vor, den Big Bang. Nun glauben einige Wissenschaftler, dass Kalifornien besser beraten wäre, sich vor dem Großen Sturm, dem sogenannten Arkstorm zu schützen. Der Arkstorm ist nach Ansicht der Forscher ein Supersturm von geradezu biblischen Ausmaßen, der alle 100 bis 200 Jahre über Kalifornien hinwegfegt und zu sintflutartigen Regenfällen führt. Der letzte Arkstorm ereignete sich im Winter 1861/62 - was bedeutet, dass der nächste unmittelbar bevorsteht. Experten rechnen mit Schäden durch Überschwemmungen, Erdrutsche und Winde, die die Zerstörungen eines Megaerdbebens um ein Vielfaches übersteigen könnten. Bislang glaubte man, dass Stürme in der Regel über den großen Wasserflächen der Weltmeere entstehen. Erst seit Kurzem halten es Wissenschaftler jedoch auch für möglich, dass die Sahara nicht ganz unbeteiligt an der Entstehung großer Stürme ist. Gewitterfronten über den Sandmeeren der Wüste könnten Windsysteme durcheinanderbringen und den ein oder anderen Ministurm auf den Weg über den Atlantik schicken, wo er Kraft sammelt und zu einem Sturmgiganten heranwächst. Dass die Sahara noch viele andere Geheimnisse birgt, davon sind die Wissenschaftler des internationalen Forschungsprojekts FENNEC überzeugt. "Terra X" begleitet die Forscher in ihrem Flugzeug, das in weniger als 100 Meter Höhe über die Sandflächen dahinjagt. Die Wissenschaftler sind bei ihren Flügen einem bislang kaum bekannten Phänomen auf der Spur: Riesige, bisher unentdeckte Hitzeblasen wabern offenbar über der Wüste. Nach Meinung der
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Wettlauf gegen die Flut, D 2017
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Fürchtet Euch! Was die Angst mit uns macht, D 2018
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Der Fall Peter Moore RECHT UND KRIMINALITÄT, GB 2015
Peter Moore, ein angesehener Geschäftsmann, gerät nach dem Tod seiner Mutter außer Kontrolle. Er vergewaltigt und quält über 30 Jahre lang Männer und beginnt im Jahr 1995 zu morden. Professor David Wilson untersucht die Psyche von Serienmördern. Dabei begibt er sich in die Fußstapfen des Täters, um zu verstehen, wie sich ein psychisch instabiler Mensch zu einem brutalen Killer entwickelt. Die Dokumentation erzählt die Geschichten von aufsehenerregenden Fällen der britischen Kriminalgeschichte. Aus der Perspektive von Tätern und Opfern werden die Taten detailliert nachgestellt. Polizei und Gerichtsmediziner erläutern die Motive und Hintergründe, exklusive Augenzeugen lassen durch ihre Schilderungen das Blut in den Adern gefrieren. Eine analytische Dokumentation über das Leben von Mördern und Opfern.
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Der Fall Jonathan Vass RECHT UND KRIMINALITÄT, GB 2013
Die Dokumentation erzählt die Geschichten von aufsehenerregenden Fällen der britischen Kriminalgeschichte. Aus der Perspektive von Tätern und Opfern werden die Taten detailliert dargestellt. Polizei und Gerichtsmediziner erläutern die Motive und Hintergründe, exklusive Augenzeugen lassen durch ihre Schilderungen das Blut in den Adern gefrieren. Eine analytische Dokumentation über das Leben von Mördern und Opfern.
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Der Fall Lorraine Thorpe RECHT UND KRIMINALITÄT, GB 2014
Die Dokumentation erzählt die Geschichten von aufsehenerregenden Fällen der britischen Kriminalgeschichte. Aus der Perspektive von Tätern und Opfern werden die Taten detailliert dargestellt. Polizei und Gerichtsmediziner erläutern die Motive und Hintergründe, exklusive Augenzeugen lassen durch ihre Schilderungen das Blut in den Adern gefrieren. Eine analytische Dokumentation über das Leben von Mördern und Opfern.
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Der Fall Ty Medland RECHT UND KRIMINALITÄT, GB 2014
Die Dokumentation erzählt die Geschichten von aufsehenerregenden Fällen der britischen Kriminalgeschichte. Aus der Perspektive von Tätern und Opfern werden die Taten detailliert dargestellt. Polizei und Gerichtsmediziner erläutern die Motive und Hintergründe, exklusive Augenzeugen lassen durch ihre Schilderungen das Blut in den Adern gefrieren. Eine analytische Dokumentation über das Leben von Mördern und Opfern.
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Der Fall Dennis Rader RECHT UND KRIMINALITÄT, GB 2015
Seine ersten Morde begeht Dennis Rader aus Kansas an mehreren Mitgliedern einer Familie. Er wurde bekannt als BTK-Mörder - die Abkürzung steht für bind, torture, kill: fesseln, foltern, töten. Professor David Wilson untersucht die Psyche von Serienmördern. Dabei begibt er sich in die Fußstapfen des Täters, um zu verstehen, wie sich ein psychisch instabiler Mensch zu einem brutalen Killer entwickelt. Die Dokumentation erzählt die Geschichten von aufsehenerregenden Fällen der britischen Kriminalgeschichte. Aus der Perspektive von Tätern und Opfern werden die Taten detailliert nachgestellt. Polizei und Gerichtsmediziner erläutern die Motive und Hintergründe, exklusive Augenzeugen lassen durch ihre Schilderungen das Blut in den Adern gefrieren. Eine analytische Dokumentation über das Leben von Mördern und Opfern.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der gewaltsame Ozean
Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. In Teil eins geht es um den "gewaltsamen Ozean". Der vom Feuerring umgebene Pazifische Ozean ist wilde, ungezähmte Natur. Jedes dort lebende Wesen muss seine eigene Überlebensstrategie entwickeln - entweder durch gute Tarnung oder durch geschickten Angriff. In dem 40 000 Kilometer langen Gürtel befinden sich gut drei Viertel aller aktiven Vulkane der Erde. Schwer vorstellbar, dass es dort überhaupt noch Leben gibt - aber die Natur steckt voller Überraschungen. Mit über 20 Zyklonen im Jahr ist der Pazifik auch Schauplatz der heftigsten Stürme der Welt. Wer sich anpasst, kann gut damit leben. Während sich in China Surfer mit den weltgrößten Wellen messen, hat ein kleiner Einsiedlerkrebs gelernt, wie man das von Wirbelstürmen hinterlassene Strandgut für sich nutzen kann. Doch letztlich sind nicht die Naturgewalten am beängstigendsten, sondern die vom Menschen ausgeübte Gewalt, deren Relikte vielerorts im und am Pazifik zu sehen sind. Seien es die mit Schädeln gefüllten Höhlen in Papua-Neuguinea, die von unzähligen Kriegen verbliebenen Schiffswracks, die als tickende Umweltzeitbomben vor sich hin rosten, oder das Bikini-Atoll, wo mit den Atombombentests nach dem Zweiten Weltkrieg die wohl größte Umweltkatastrophe in der Region verursacht wurde. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der geheimnisvolle Ozean
Der Mensch hat alle Landregionen der Erde, die Meeresoberfläche und einen guten Teil des Sonnensystems erforscht. Aber über die Tiefen des Pazifischen Ozeans weiß er sehr wenig. Trotz aller Bemühungen gibt dieses Meer seine Geheimnisse nur widerwillig preis. Zu ihnen zählt die alljährliche Arribada, die jeden September in Costa Rica stattfindet: Hunderttausende Schildkröten kehren zu ihrem Geburtsstrand zurück, um ihre Eier abzulegen. Dass sie es dabei schaffen, aus teils mehreren Tausend Kilometern Entfernung jedes Jahr den gleichen Küstenstreifen wiederzufinden, scheint ein Ding der Unmöglichkeit. Für die Reptilien bietet das Meer jedoch zahlreiche Anhaltspunkte, deren Bedeutung der Mensch erst langsam begreift. Einer dieser Wegweiser ist möglicherweise die vor der kolumbianischen Küste gelegene Insel Malpelo, die Spitze eines über 3000 Meter in die Tiefe reichenden vulkanischen Meeresrückens. Obwohl die Insel nur ein kleiner Punkt in den Weiten des Ozeans ist, kommen dort immer wieder Hunderte Haie aus dem gesamten Pazifik zusammen. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der leidenschaftliche Ozean
Im Pazifik hat der Fortpflanzungstrieb bei vielen seiner Bewohner zu außergewöhnlichen Anpassungen und Verhaltensweisen geführt - zum Beispiel beim Weißen Hai. Regelmäßig treffen sich in den Gewässern vor der mexikanischen Insel Guadalupe Weiße Haie, um die dort lebenden Seehunde gemeinsam zu jagen. Manchmal kommen sie aber auch mit ganz anderen Absichten - nämlich zur Paarung, vermuten Forscher. Der Pazifische Seewolf ist monogam. Ein Paar kann über 20 Jahre zusammenbleiben und wacht gemeinsam über das Gelege. Für andere Lebewesen im Pazifik ist die Paarung ein Spiel mit dem Tod: Entlang der kalifornischen Küste wird der Geschlechtsakt manchmal zu einem erbarmungslosen Kampf, bei dem die Weibchen Gefahr laufen, zu ertrinken. Bei der Pazifischen Riesenkrake sind es wiederum die Männchen, die sich der tödlichen Umarmung durch das Weibchen aussetzen. Und der Ozean bietet noch viele weitere Besonderheiten in Sachen Fortpflanzung: schwangere Männchen bei den Seepferdchen, Geschlechtsumwandlungen männlicher Clownfische und das erstaunliche Paarungsverhalten eines Ur-Reptils mit Vorliebe für Eidechsen. Auf der vor China gelegenen Tropeninsel Hainan versucht eine Gruppe Biologen, ein einst blühendes Riff wiederzubeleben. Auch vor Samoa wird der Mensch aktiv: um die vom Palolowurm einmal im Jahr abgestoßenen Samen und Eier zu sammeln, die dort als Delikatesse gelten. Im Golf von Kalifornien graben Grunionfische beim kollektiven Ablaichen ihre Eier an Land in den Sand ein, um sie vor maritimen Fressfeinden zu schützen. Das überaus seltene Phänomen wirkt wie eine Flutwelle aus Fischen. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der gierige Ozean
Im Pazifischen Ozean gibt es Nahrung im Überfluss, die Suche danach bestimmt das Leben der Meerestiere. Man trifft dort Kreaturen mit 100 Mündern - und auch das größte Maul der Weltmeere. Die Riesen des Pazifiks haben Besonderheiten entwickelt, um ihren immensen Nahrungsbedarf zu decken. Der Blauwal, das größte Tier der Welt, kann sich von winzig kleinen Krebstierchen ernähren, weil er mit seinem Riesenmaul bei jedem Bissen Unmengen von Krill verschlingt. Auch der Teufelsrochen fällt über winzige Beute her. Da diese kaum nahrhaft ist, frisst er fast pausenlos, um nicht zu verhungern. Die Nomura-Qualle, zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verspeist alles, was ihr in die Fangarme kommt, und kann so innerhalb eines Jahres größer werden als ein Mensch. Dabei stattet sich die Riesenqualle mit so vielen Mündern aus, wie für ein solch spektakuläres Wachstum notwendig sind. Ausgewachsene Walhaie können bis zu 15 Meter lang werden, doch als Jungtiere sind sie eine leichte Beute. Seinen Nahrungsbedarf deckt der Meeresriese, indem er bei größeren Planktonansammlungen einfach sein Maul öffnet und die Kleinstlebewesen aus dem Wasser filtert. Damit ist er eine der gefräßigsten Kreaturen im Pazifik. Auf den Marshallinseln haben Muränen gelernt, an Land zu jagen, und auch die Schildkröten der Galapagosinseln haben Verhaltensweisen entwickelt, die ihr Überleben sichern. Entlang der Küste Kaliforniens lebt wiederum ein auf den ersten Blick sehr unscheinbarer Jäger: Die Grüne Riesenanemone harrt geduldig aus, bis die Strömungen des Pazifiks ihr Beute zuspielen, wobei diese auch gern einmal doppelt so groß sein kann wie sie selbst. Nicht weit entfernt, vor der Küste von Big Sur, könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Hunger seiner Einwohner gar nicht überleben. Dort wächst auf dem Meeresboden ein riesiger Kelpwald, der in seinem Streben nach Sonnenlicht bis zu 45 Meter hoch wird. Dieser Algenwald bietet zahlreichen Arten Unterschlupf und dient ungeladenen Gästen auch als Nahrung. Der Rote Seeigel hat einen solchen Heißhunger auf Kelp, dass er die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten verwandeln könnte. Wäre da nicht der Seeotter, der mit seiner Vorliebe für Seeigel dem Kelpwald zur Seite steht. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Manganknollen vom Meeresgrund - Goldrausch im Pazifik DOKUMENTATION, D 2018
Manganknollen sehen aus wie verkohlter Blumenkohl - sie sollen die neue Metallquelle für unsere technologisierte Gesellschaft werden. Aber sie liegen versteckt auf dem Boden des Pazifiks. Ihr Abbau würde in die Kreisläufe der Tiefsee eingreifen und ein Ökosystem gefährden, das wir kaum verstehen. Doch die Förderung scheint beschlossene Sache. Der Tiefseebergbau birgt jedoch ungeahnte Gefahren: Unbekannten Arten droht die Ausrottung. Meeresforscher vermuten sogar, dass er einen ähnlich desaströsen Eingriff in die Natur darstellen könnte wie das Abholzen der Regenwälder. Denn die Tiefsee fungiert als gewaltiger Kohlenstoffspeicher. Trotzdem haben europäische Länder wie Deutschland und Frankreich, Energiegiganten wie Russland und winzige Inselstaaten bereits in den Manganknollenfeldern ihre Claims abgesteckt. Allerdings: Mit extremen Bedingungen wie enormem Wasserdruck und Kälte stellt der Tiefseebergbau für die Rohstoffindustrie eine der größten Herausforderungen dar. Wie realistisch ist die Vision von Metallen vom Meeresgrund? Könnte sich der Meeresboden nach einem Abbau erholen? Wissenschaftler auf dem deutschen Forschungsschiff "Sonne" besuchen ein Gebiet, in dem Kollegen vor 26 Jahren Rillen in den Meeresboden in vier Kilometer Tiefe gezogen haben. Werden sie die Spuren im Schlamm wiederfinden? Und wird sich das Leben um sie herum regeneriert haben? Die Forscher auf der "Sonne" hoffen, mit ihren Erkenntnissen zumindest die schlimmsten Folgen des Tiefseebergbaus verhindern zu können. Aufhalten können werden sie ihn kaum.
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Plastik überall - Geschichten vom Müll DOKUMENTARFILM, D 2018
Es ist Wunderwerk und Teufelszeug zugleich: Plastik. Auf vielfältige Weise einsetzbar, preisgünstig und unglaublich haltbar, schafft Plastik andererseits ein globales Umweltproblem. Die Dokumentation begleitet Aktivisten, Wissenschaftler und Politiker und geht der Frage nach, welche Gründe es gibt, dass man das Problem noch nicht in den Griff bekommen hat. Jeden Tag landet mehr Plastikmüll in der Natur, in Flüssen und Ozeanen. Mittlerweile ist der einst gefeierte Kunststoff überall auf dem Planeten zu finden: als riesiger Müllstrudel in den Meeren und als Mikroplastik in der Nahrungskette. Insgesamt wurden auf der Erde bisher rund 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Verpackungen machen den Großteil des Mülls aus. Mit 220 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf waren die Deutschen 2014 sogar Europameister. Wiederverwertung von Plastik funktioniert allen politischen Bemühungen zum Trotz mangelhaft. Umweltaktivisten wie Merijn Tinga haben dem Plastikmüll den Kampf angesagt. Der niederländische Biologe verfolgt mit einem Surfboard aus alten Plastikflaschen die Reise des Kunststoffs von den Flüssen bis ins Meer. Mit seinen Aktionen will er auf die gefährliche Langzeitwirkung von Plastikmüll für Mensch und Tier aufmerksam machen. Es stellt sich die Frage, warum es keine effektive Lösung gibt, um den stetig steigenden Plastikberg abzutragen.
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Gefährlicher Elektroschrott - Endstation Afrika DOKUMENTATION
Die Dokumentation führt tief hinein in die verstecke Welt des globalen Handels mit elektronischem Müll. Umschlagplatz ist der Sumpf Agbogbloshie in Ghana. Tausende arbeiten hier unter schlimmsten Bedingungen, schlachten an Elektromüll aus, was über dunkle Kanäle aus aller Welt nach Ghana transportiert wird. Der Sumpf und sein Müll sind somit Arbeitgeber, existenzsichernd, aber auch lebensfeindlich und alternativlos. Das globale Geschäft mit elektronischem Müll ist ein Geschäft der Zukunft. Denn immer mehr Menschen nutzen immer mehr elektronische Geräte. Mobiltelefone, Tablets, Festplatten, Fernsehgeräte, PCs und Laptops - die Zahl steigt, die Gebrauchszeiten aber bleiben niedrig, da die Hersteller die Nachfrage nach permanenten technischen Weiterentwicklungen am Markt bedienen müssen. Ein globales Problem aber ist der Umgang mit diesen Geräten, wenn sie entsorgt werden müssen. Wohin mit dem ganzen Elektronikmüll? Wie kann eine sinnvolle Recyclingkette aussehen? Drängende Zukunftsfragen, die aktuell kaum beantwortet werden können. Stattdessen hat sich im Dunstkreis des ganzen "e-waste" ein global agierendes System verschiedener Interessen gebildet, das einen teuflischen Handel mit dem Elektroschrott aufgezogen hat. All dies kumuliert in Agbogbloshie, einem sumpfähnlichen Gebiet in der Nähe der ghanaischen Hauptstadt Accra. Hier suchen unter katastrophalen Arbeitsbedingungen Tausende nach verwertbaren Materialien in diesem Müll. Voller Hoffnung, irgendwann diesem Ort entrinnen zu können, aber meist doch gefangen in einem chaotischen System aus mangelnder Verantwortung, unermesslicher Profitgier und gegenseitiger Schuldzuweisungen. Somit steht dieser Ort auch als Sinnbild für die Machtlosigkeit, die in diesem "Spiel" gerade in Agbogbloshie auf jedem Meter spürbar ist. Doch die Dokumentation ist auch zukunftsorientiert und versucht, Lösungen aufzuzeigen, die den Handel und das Recycling von elektronischem Müll und Schrott in besser steuerbare und somit nachhaltigere Bahnen lenkt.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Mit Vollgas in die Zukunft: Die neue Mobilität, D 2017
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Feinstaub & Co: Die Wahrheit über das Risiko, D 2018
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Mythos Gold - die Angst vor dem Crash, D 2017
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Die Steinkohle DOKUMENTATION Aufbruch in eine neue Zeit
Mit der letzten Schicht in der Zeche Prosper Haniel in Bottrop geht im Dezember eine Epoche zu Ende: das Zeitalter der westeuropäischen Steinkohleförderung. Die zweiteilige Dokumentation macht erlebbar, welche Herausforderungen die Menschen in den letzten 250 Jahren bei der Gewinnung des schwarzen Goldes überwinden mussten. Und sie zeigt, wie sich deutsche und europäische Geschichte im Kohlebergbau widerspiegeln. Im ersten Teil geht die Dokumentation bis ins Mittelalter zurück und zeigt, wie die Menschen die Steinkohle nutzen. Doch erst die Erfindung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert ermöglicht den Abbau unter Tage. So markiert die intensiver werdende Steinkohleförderung die Geburt des modernen Europas: Mit der industriellen Revolution wandeln sich Agrarstaaten wie Deutschland, Frankreich und England in wenigen Jahrzehnten zu mächtigen Industrienationen, vormals ländliche Regionen wachsen rasant zu Städten und Industriezentren. Erfindungen wie die Eisenbahn bringen die Menschen zueinander und lassen die Wirtschaft florieren. Die Gesellschaft wandelt sich, das Bürgertum erlebt Ende des 19. Jahrhunderts nie gekannten Wohlstand und Freiheiten, während Arbeiter mit den Schattenseiten der Industrialisierung kämpfen und die soziale Frage immer drängender wird. Und während Anfang des 20. Jahrhunderts erste Arbeitsmigranten aus Osteuropa in der Kohleindustrie Fuß fassen, wird diese zur Waffenschmiede einer aufgeheizten Gesellschaft. Bis 1914 mit dem Ersten Weltkrieg der erste industriell geführte Krieg ausbricht - ermöglicht auch durch die Steinkohle.
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Die Steinkohle DOKUMENTATION Ende einer Ära
Mit der letzten Schicht in der Zeche Prosper Haniel in Bottrop geht im Dezember eine Epoche zu Ende: das Zeitalter der westeuropäischen Steinkohleförderung. Die zweiteilige Dokumentation macht erlebbar, welche Herausforderungen die Menschen in den letzten 250 Jahren bei der Gewinnung des schwarzen Goldes überwinden mussten. Und sie zeigt, wie sich deutsche und europäische Geschichte im Kohlebergbau widerspiegeln. 1923 wird das Ruhrgebiet mit der Besetzung durch französische Truppen zum machtpolitischen Spielball, die Rückeroberung scheint wegen der Bedeutung der Kohle alternativlos. Die Wirtschaftskrise vernichtet zudem Millionen Arbeitsplätze - beides ein Nährboden für die Nationalsozialisten, die die Steinkohle zum Schlüsselrohstoff ihrer Pläne machen. Sie steht damit schon wieder im Zentrum von Herrschaft und Zerstörung - und die Welt vor einem neuen Krieg. Doch ohne sie sind auch Wiederaufbau und Wirtschaftswunder undenkbar. Mit Gründung der Montanunion wird sie zum Geburtshelfer der europäischen Einigung. Ende der 1950er führen internationale Konkurrenz und das Erdöl zur Schließung zahlreicher Zechen - der Beginn der deutschen Subventionspolitik. Während in den 1960ern Umweltschäden deutlich werden, bringt die Erdölkrise in den 1970ern ein kurzzeitiges Comeback der Steinkohle. Doch ihr Niedergang ist nicht aufzuhalten, Strukturwandel ist die Folge. Ende 2018 kommt nun der Ausstieg aus der deutschen Steinkohleförderung. Er soll sozial verträglicher werden als zuvor in England und Frankreich. Ein Ende, das eine ewige Aufgabe bleibt - und das neue Chancen bietet.
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Blutige Reifen DOKUMENTATION Firestone und der Bürgerkrieg in Liberia, USA 2014
Die friedliche Idylle riesiger Kautschuk-Plantagen im afrikanischen Liberia, US-Manager auf dem firmeneigenen Golfplatz - das Paradies. Doch dann fallen marodierende Rebellen ein. Das große Business trifft 1990 in Liberia auf rohe Gewalt und arrangiert sich: "Blutige Reifen" erzählt die Geschichte der verhängnisvollen Beziehung zwischen dem US-Reifen-Giganten Firestone und dem liberianischen Kriegsherren Charles Taylor.
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heute journal NACHRICHTEN
Das Magazin geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und Interviews auf.
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Sündenbabel Berlin GESCHICHTE Mörder, Opfer und Ermittler
Der Erste Weltkrieg ist überstanden, aus der Monarchie ist eine Republik geworden und ganz Berlin versucht trotz Aufständen, Hungersnot und Inflation, wieder auf die Beine zu kommen. Während der Anfangszeit der Weimarer Republik erschüttern gleich zwei Massenmörder die Hauptstadt. Der eine hat es vor allem auf Liebespaare abgesehen, der andere bekommt den Beinamen "die Bestie von Berlin" und tötet nur Frauen. In beiden Fällen dauert es Jahre, bis die Kriminalpolizei die Täter überführen kann. In der Folge entwickelt Kriminalrat Ernst Gennat die Berliner Mordinspektion mit seinen neuen Methoden zu einer der führenden weltweit. Bedingt durch Armut und Verelendung steigt die Zahl der Eigentumsdelikte wie Diebstahl und Raub deutlich an. In der Hoffnung, schnell und bequem zu Geld zu kommen, vertrauen mehr als eine Viertelmillion Menschen ihre letzten finanziellen Reserven einem gewissen Max Klante an. Der selbst ernannte "Volksbeglücker" verspricht Renditen bis zu 600 Prozent. Erst, als sein System zusammenbricht, wird er vor Gericht gestellt.
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Sündenbabel Berlin GESCHICHTE Drogen, Sex und schwere Jungs
In den 1920er Jahren ereignen sich in Berlin zahlreiche Mordfälle und andere schwere kriminelle Delikte. Die kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit steckt jedoch erst in den Anfängen. Der Berliner Kriminalrat Ernst Gennat entwickelt ein Verfahren, mit dem Mörder durch Tatortarbeit und Öffentlichkeitsfahndung ermittelt werden können. Mit großem Erfolg. Viele seiner Methoden sind bis heute weltweit Standard. Zwei Tresorknacker allerdings, Erich und Franz Sass, führen die Berliner Kripo jahrelang an der Nase herum. Ihnen gelingt ein spektakulärer Einbruch in den Tresorraum der Berliner Diskontobank, den sie offenbar monatelang vorbereitet haben. Die Höhe ihrer Beute, die bis heute nicht gefunden wurde, ist unbekannt.
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Das unterirdische Reich ZEITGESCHICHTE Von Festungen und Führerbunkern, D 2004
1944 werden ganze Fabrikanlagen in unterirdische Stollen verlegt, um sie dem Bombenhagel der Alliierten zu entziehen. Sklavenarbeiter mussten die kilometerlangen Tunnel in die Berge graben. Die Dokumentation zeigt eine Rekonstruktion der Geschichte des "unterirdischen Reiches".
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Das unterirdische Reich ZEITGESCHICHTE Von Wunderwaffen und Sklavenarbeitern, D 2004
Es ist eines der größten Bauvorhaben der Menschheitsgeschichte: bombensichere Produktionsstätten für das "Dritte Reich". Berge werden unterhöhlt. In kilometerlangen Stollen sollen ganze Rüstungsindustrien installiert werden. "Wunderwaffen" sollen Tod und Verderben über die Feinde bringen, unterirdische Fabriken Nachschub für die Wehrmacht liefern. 1944 werden ganze Fabrikanlagen in unterirdische Stollen verlegt, um sie dem Bombenhagel der Alliierten zu entziehen. Hunderttausende Sklavenarbeiter müssen das Werk für die Nationalsozialisten vollbringen - wie viele ihr Leben dabei lassen, ist ungewiss. Bis zum letzten Tag des Krieges wird fieberhaft in den Tunneln gearbeitet.
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Die geheimen Bunker der DDR und der Schweiz GESCHICHTE, D 2005
Es war ein brisantes Geheimnis: Honecker und Co. haben sich für den Ernstfall umfangreiche unterirdische Bunker bauen lassen. Der Film zeigt Anlagen, die erhalten geblieben sind. In der Schweiz wurden vor 1945 als Antwort auf die Bedrohung durch Nazideutschland mehr als 26 000 militärische Anlagen errichtet, sogenannte "falsche Chalets".
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Moderne Wunder GESCHICHTE Die Maginot-Linie
Die Maginot-Linie war ein französisches Verteidigungssystem, das zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Ziel: eine weitere Invasion aus Deutschland zu verhindern. Frankreich hatte während des Ersten Weltkriegs schreckliche Verluste erlitten. Es fürchtete einen erneuten Angriff Deutschlands. Daher wurde ein ausgeklügeltes System von Festungen und Bunkern entlang der nordöstlichen Grenzen Frankreichs gebaut.
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Berlin Berlin DOKUMENTATION Skandale, Lügen, Schimpf und Schande, D 2018
Berlin, 1918: Der Erste Weltkrieg ist verloren. Der Kaiser hat abgedankt. Berlin ist Hauptstadt der "Weimarer Republik". Bisher gab es kaum Skandale. Nun sorgen Rechte wie Linke für Schlagzeilen. Am 11. Februar 1919 wird der Sozialdemokrat Friedrich Ebert von der Nationalversammlung zum ersten Reichspräsidenten gewählt. Noch nicht vereidigt, geht ein "kompromittierendes" Foto an die "Deutsche Tageszeitung". Der Politiker halb nackt beim Baden. Damals gilt für Männer eigentlich der züchtige Einteiler. Für die Presse der jungen Republik ein gefundenes Fressen. Sommer 1945: Der Zweite Weltkrieg ist verloren, Berlin weitgehend zerstört. Die vier Siegermächte teilen Deutschland und Berlin unter sich in Sektoren auf. Schilder, Stacheldrähte und Sperren markieren die Grenzen. Die Spaltung der Stadt in einen West- und einen Ostteil wird immer spürbarer. Berlin wird so zum Brennpunkt des beginnenden Kalten Krieges. Eine neue Angst geht um. Verschleppungen und Entführungen in den Ostteil werden bald alltäglich. Es trifft DDR-Flüchtlinge, Regimegegner, abtrünnige Stasi-Mitarbeiter oder West-Spione. 1966 wird in Ost-Berlin ein Filmverbot zum Skandal. In "Spur der Steine" spielt Manfred Krug einen Brigadier, der wenig von der Planwirtschaft der DDR hält. Mit dem Kahlschlag-Plenum der SED wird der Film auf den Index gesetzt. Vorwurf: Verunglimpfung des Staatsapparates. Kurz nach seiner Premiere wird der Film "wegen antisozialistischer Tendenzen" aus den Kinos genommen. Erst mit der Wende kommt "Spur der Steine" am 23. November 1989 wieder in die Kinos.
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