Deutschland von unten

Deutschland von unten - Stadt

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Deutschland von unten - Stadt

Landschaftsbild

"Deutschland von unten" zeigt die geheimnisvolle Parallelwelt unter unseren Füßen. Faszinierende, oft unwirkliche Bilder aus Deutschlands Unterwelten. Die Folge "Stadt" taucht ab in die Röhren des Elbtunnels von Hamburg, begleitet die Kumpels der letzten Kohlezechen des Ruhrgebietes und folgt dem Wasser in die gigantischen Zisternen, die im Untergrund von München als Puffer gegen Starkregenfälle eingerichtet sind. Ohne die Bauwerke unter der Erde könnten unsere Städte keinen Tag funktionieren. So sehr sind wir von den Lebens- und Überlebensadern in der Tiefe abhängig, dass wir keine althergebrachten Straßenverläufe mehr ändern könnten, ohne Unsummen für den Umbau auch unter der Erde ausgeben zu müssen. Der Potsdamer Platz war bis zum Zweiten Weltkrieg der größte Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Mit der Teilung Berlins wurden die Gebäude des ganzen Viertels dem Erdboden gleichgemacht. Der Untergrund aber, mit den Bahnhöfen und Tunneln von U- und S-Bahn, mit Abwasser- und Frischwasserkanälen, Gasrohren, Strom- und Telefonleitungen, war durch die Mauer über der Erde kaum zu unterbrechen. Im Ruhrgebiet werden seit mehr als 150 Jahren immer gigantischere Strecken unter der Erde gebaut. Das schwarze Gold - die Kohle - war der Treibstoff der Industrialisierung und des aufkommenden Wohlstands. Wegen der gut bezahlten Arbeit in der Tiefe zogen Hunderttausende an die Ruhr.
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Superbauten der Geschichte

Superbauten der Geschichte - Der Reichstag

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Deutschland von unten - Land

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Geheime Unterwelten der SS DOKUMENTATION Wunderwaffen und Verstecke, D 2019
Kein anderes Bundesland wird mehr mit Geheimnissen des "Dritten Reiches" in Verbindung gebracht als Thüringen - im Zweiten Weltkrieg ein Zentrum der unterirdischen Rüstungsindustrie. Unter Tage wurden modernste Waffen produziert. Die bekannteste Anlage ist Mittelbau-Dora, dort wurden V2-Raketen gefertigt. Auch Hitlers letztes Führerhauptquartier sollte im Jonastal errichtet werden. Zehntausende KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter waren beim Bau der unterirdischen Anlagen und in der V-Waffen-Produktion zu Tode geschunden worden. Den Amerikanern bot sich ein schreckliches Bild, als sie das Konzentrationslager Ohrdruf befreiten. Auf dem naheliegenden Truppenübungsplatz der SS sollen in den letzten Monaten vor der Befreiung angeblich noch Versuche mit nuklearen Sprengkörpern stattgefunden haben, wie aus russischen Militärakten hervorgeht. Unter der Erde sollen zahlreiche Anlagen in dieser durch Karsthöhlen durchzogenen Gegend existieren. Was die Amerikaner tatsächlich in der Region um Ohrdruf vorgefunden haben, unterliegt bis heute der Geheimhaltung. Auch in der russischen Besatzungszeit drangen kaum Informationen über das wahre Ausmaß der geheimen Aktivitäten der SS ans Tageslicht. Das Ausmaß dessen, was nach der Befreiung im Raum des Jonastales an Waffen oder wertvollen Gütern gefunden wurde, ist bis heute nicht bekannt. Zahlreiche Kunstschätze sollen noch in den Untertageanlagen und Bergwerken versteckt liegen. Auch über den Verwendungszweck dieser Unterwelten streiten sich seit Jahrzehnten die Historiker. Eine zu DDR-Zeiten ins Leben gerufene Kommission der Stasi suchte an mehr als 30 Orten, auch nach dem Bernsteinzimmer. Laut Behörden existieren im Raum Ohrdruf keine weiteren Anlagen - bis auf das nie fertiggestellte angebliche Führerhauptquartier und das von den Amerikanern demontierte Amt 10. Doch locken diverse Spekulationen immer noch Schatzsucher aus aller Welt nach Thüringen. Auch im brandenburgischen Ludwigsfelde, wo bereits von der Gemeinde veranlasste Bohrungen vom ZDF gefilmt und die dabei entdeckte Anlage besichtigt wurden, gab es Erkundungen. Auch hier stellt sich die Frage, welche Rolle die SS in den Unterwelten vor Ort spielte.
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Geheime Unterwelten der SS DOKUMENTATION Das Geheimnis von Stechovice, D 2019
Das zur Zeit der NS-Herrschaft "Protektorat Böhmen und Mähren" genannte Gebiet mit seiner weitläufigen, dünn besiedelten hügeligen Landschaft ist heute ein Teil von Tschechien. Jedes Jahr kommen zahlreiche Forscher und Schatzsucher hierher. Auch in dieser Region ist immer wieder von verborgenen Einlagerungen aus der NS-Zeit und geheimsten Entwicklungen deutscher "Wunderwaffen" die Rede. Unterirdische Gewölbe einiger Schlösser, erweiterte ehemalige Bergwerke und ausgebaute Höhlen geben noch immer Rätsel auf. Tausende Häftlinge arbeiteten beim Bau von riesigen Untertageanlagen und in der Produktion für V-Waffen. Die Areale "Richard I, II, III" bei Leitmeritz sind nur ein Beispiel für den Größenwahn der Nazis. Amerikanische und sowjetische Einheiten transportierten dort kurz nach dem Krieg modernste Waffentechnologie ab. Rätsel gibt auch der ehemalige SS-Truppenübungsplatz Beneschau auf, einst eine mehrere Quadratkilometer umfassende Sperrzone. Auch noch in der Nachkriegszeit suchten hier US-Geheimkommandos - unter Bruch des Völkerrechts - nach NS-Hinterlassenschaften. Tatsächlich wurden sie bei Stechovice fündig, zahlreiche Kisten und Geheimdokumente wurden entdeckt. Darin befanden sich Dokumente und verschlüsselte Hinweise über weitere unterirdische Depots beim nahe gelegenen Staudamm der Moldau. Seit Jahrzehnten versuchen Geheimdienste, Behörden und Schatzsucher, das Rätsel von Stechovice zu entschlüsseln. Die Meldung ging um den Globus: Im polnischen Walbrzych sei ein Panzerzug aus den letzten Tagen des "Dritten Reiches" unterirdisch geortet worden, womöglich beladen mit Gold. Das entpuppte sich schließlich als Irrtum. Doch befinden sich mehrere Untertageanlagen in der Region. Es sind verschiedene Teile einer Unterwelt, die ihrem Namen gerecht wird: "Riese". Geheime Kommandos der SS des nahe gelegenen Konzentrationslagers "Groß-Rosen" bauten mit Tausenden Häftlingen bereits ab 1943 zahlreiche unterirdische Produktionsstätten in den Hügeln des Eulengebirges. Wissenschaftler rätseln, wofür die zum Teil domartigen Hallen unter Tage errichtet wurden. Sowjetische Elitetruppen sperrten die Areale nach dem Krieg ab. Hochrangige Wissenschaftler inspizierten die Anlagen. Dokumente deuten darauf hin, dass es offenbar Pläne der SS gab, den Widerstand nach dem Krieg aus unterirdischen Stellungen heraus fortzusetzen.
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forum am freitag KIRCHE UND RELIGION
Das Format bietet Einblicke in die Welt der Muslime in Deutschland. Von konservativ bis liberal, von politisch über kulturell bis religiös oder theologisch sind alle Lebenseinstellungen zu finden.
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heute Xpress NACHRICHTEN
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Frontal 21 INFOMAGAZIN
Für Empörung haben die Beiträge schon des Öfteren gesorgt. Denn die knallharten Recherchen decken auf, was bisher politisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich im Verborgenen lag.
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auslandsjournal AUSLANDSREPORTAGE
Wer wissen will, was außerhalb des Landes auf der politischen und gesellschaftlichen Bühne passiert, der ist hier richtig: Das Magazin liefert in ausführlichen und unterhaltsamen Beiträgen Antworten.
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Die Killer von Long Island DOKUMENTATION Einwanderer unter Generalverdacht, USA 2018
Seit 2016 wurden auf Long Island rund 25 Leichen gefunden, die alle auf das Konto der gewalttätigen Jugendgang Mara Salvatrucha, kurz MS-13, gehen sollen. Bei dem Versuch, die Bande aufzuhalten, greift die Polizei hart durch. Die Filmemacher untersuchen, wie die grausamen Morde der Gang dazu geführt haben, dass jugendliche Einwanderer der Bandenzugehörigkeit beschuldigt und unrechtmäßig inhaftiert wurden. In Interviews mit Familien von Mordopfern, hochrangigen Vertretern des Justizministeriums, örtlichen Polizeibeamten, angeklagten Bandenmitgliedern, Staatsanwälten und Verteidigern untersucht die Dokumentation die Auswirkungen sowohl der Morde als auch des Anti-Bandenkampfes auf Long Island - Zufluchtsort der größten Gruppe unbegleiteter Migrantenkinder in den USA, die vor Gewalt aus Mittelamerika fliehen. Präsident Trump erklärt der MS-13 den Krieg und weist auf die Ermordungen auf Long Island hin, um Bemühungen zu rechtfertigen, Abschiebungen voranzutreiben.
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Zerrissene Familie - Abgeschoben nach Mexiko DOKUMENTATION, USA 2019
Flucht mit Schleusern über den Rio Grande in die USA, von ihren Eltern getrennte Kinder - Bilder US-amerikanischer Einwanderungspolitik. Elizabeths und Marcos' Geschichte geht anders. Die US-Marines-Veteranin Elizabeth und der Mexikaner Marcos heiraten, werden Eltern und leben gemeinsam in den USA - bis Marcos wegen einer Lappalie abgeschoben wird und der Kampf um seinen Aufenthaltsstatus beginnt. Der Dokumentarfilm "Zerrissene Familie - Abgeschoben nach Mexiko" zeigt die umstrittene US-amerikanische Einwanderungspolitik, die bereits unter Barack Obama rigide war und unter US-Präsident Donald Trump noch schärfer wurde, am ungewöhnlichen Beispiel von zwei etwas anderen Protagonisten. Elizabeth, eine Veteranin der US-Marines und Einwanderungsaktivistin, arbeitet unermüdlich daran, ihre Familie wieder zusammenzuführen, nachdem ihr Ehemann Marcos nach einem Verkehrsdelikt nach Mexiko abgeschoben wurde. Währenddessen geht Marcos mit seiner Einsamkeit um und ringt mit dem Drang, die Grenze illegal zu überqueren, um seine Kinder zu sehen. Als Elizabeths Bemühungen, ihren Ehemann in die USA zurückzuholen, scheitern, muss sie das Undenkbare einplanen: selbst im Exil leben, um ihre Familie zusammenzuhalten. Nach sieben Jahren kommt die Familie in Mexiko wieder zusammen. Aber werden sie sich erinnern, wie es ist, zusammen zu leben? Die Geschichte einer amerikanischen Familie im Schatten der rigiden Einwanderungspolitik der USA.
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Kinder in Käfigen - Trumps Flüchtlingspolitik GESELLSCHAFT UND POLITIK, USA 2018
Im Sommer 2018 zeigt die rigide Einwanderungspolitik unter US-Präsident Trump ihren traurigen Höhepunkt: Tausenden illegal ins Land gekommenen Migranten wurden ihre Kinder weggenommen. Was die wenigsten wissen: Bereits unter Barack Obama gab es solche Pläne. Diese wurden allerdings schnell verworfen. Die Doku untersucht die Ursprünge der "Null-Toleranz-Politik" der US-Regierung und lässt Kinder zu Wort kommen, die von ihren Eltern getrennt wurden. Kinder wie die sechsjährige Meybelin, deren Vater Arnovis mit ihr aus El Salvador geflüchtet war, um der Gewalt dort zu entgehen. Nachdem sie in die USA gekommen und von einer Grenzpatrouille aufgegriffen worden waren, wurden sie getrennt. 33 Tage war die Sechsjährige in einem Lager in Arizona inhaftiert, bevor sie nach El Salvador zurückgeschickt wurde, wohin ihr Vater bereits abgeschoben worden war. Mit Berichten von vor Ort aus Mittelamerika und von der US-Grenze zu Mexiko verfolgen Marcela Gaviria und Martin Smith, wie sich die Einwanderungspolitik der USA im Laufe der Jahre entwickelt hat - und warum auch für Familien, die wieder zusammengeführt werden konnten, nachdem die Trennungsmaßnahmen von der US-Regierung medienwirksam wieder abgeschafft wurden, Narben bleiben.
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Menschenhandel und Ausbeutung Zwangsprostitution in Amerika GESELLSCHAFT UND SOZIALES, USA 2019
Junge Frauen, fast noch Kinder, geraten in die Fänge von Menschenhändlern, die sie für Sexarbeit ausbeuten. Eine spezielle Polizeieinheit in Phoenix kämpft gegen diesen "Menschenhandel für Sex". "Menschenhandel und Ausbeutung - Zwangsprostitution in Amerika" erzählt die unvorstellbaren Geschichten von jungen Frauen, die zur Prostitution gezwungen wurden. Die Doku folgt einer Polizeieinheit, die gegen die Menschenhändler und Zuhälter vorgeht. Die preisgekrönte Regisseurin Jezza Neumann und die Produzentin Lauren Mucciolo drehten mit einer Polizeieinheit in Phoenix, die darauf spezialisiert ist, die sexuelle Ausbeutung von Kindern aufzudecken.
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Die Neureichen von San Francisco Amerikanischer Traum oder Albtraum? DOKUMENTATION, USA 2019
San Francisco und das nahe gelegene Silicon Valley sind die Hochburg der Technologiebranche, Sitz von Internetgiganten wie Apple, Google und Facebook sowie vielen Start-up-Firmen. Viele Unternehmer haben hier in kurzer Zeit ein Vermögen gemacht. Die Region gilt als einer der stärksten Wirtschaftsräume der Welt. Der Film stellt Pioniere der Tech-Branche, ihre Ideen und Geschäftsmodelle vor. Er zeigt aber auch die Kehrseite der Medaille: die ständig wachsende Armut und Obdachlosigkeit in den Straßen von San Francisco.
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Parteienkrieg am Supreme Court - Wer lenkt die US-Justiz? DOKUMENTATION, USA 2019
Der parteipolitische Konflikt um die Ernennung von Brett Kavanaugh zum Obersten Bundesrichter der USA hat 2018 den Obersten Gerichtshof als Spielball der Parteien entlarvt und beschädigt. Die Dokumentation zeigt, dass der Kampf von US-Präsident Donald Trump für Kavanaugh im Richteramt lediglich die jüngste Schlacht in einem jahrzehntelangen Krieg um die parteipolitische Kontrolle der US-amerikanischen Justiz war: Republikaner kontra Demokraten. In Interviews mit Senatoren und anderen hochrangigen Beamten deckt der Film auf, wie ein über Jahrzehnte entstandener und tief empfundener Groll über Richterernennungen der Demokratischen Partei mächtige Republikaner dazu veranlasste, Rache an den Demokraten üben zu wollen. Mit taktischen Manövern sicherten sie sich schließlich die konservative Kontrolle über den Obersten Gerichtshof.
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Die Trumps - Aus der Pfalz ins Weiße Haus DOKUMENTATION, GB 2017
Der Werdegang des Trump-Clans erzählt eine der außergewöhnlichsten Einwanderergeschichten und gibt Einblick in die Herkunft des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump. Das Trump-Imperium nimmt seinen Anfang mit Donald Trumps Großvater, der Ende des 19. Jahrhunderts aus der Pfalz in die USA emigriert. Der Vater macht den Namen Trump zu einer Marke. Und Donald Trump selbst schließlich wird zum größten Vermarkter des Unternehmens.
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Citizen Trump - Eine amerikanische Karriere POLITIK, USA 2019
Bekannt für seine unberechenbare Politik und seine verbalen Provokationen, hält Donald Trump, der 45. Präsident der Vereinigten Staaten, die Welt in Atem. Der Populist im Weißen Haus wird hauptsächlich gestützt durch seine eigene Familie. Den unverhohlenen Hass seiner Gegner, vor allem der Intellektuellen, scheint er sogar zu genießen. Aber wer ist dieser Donald Trump eigentlich?
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Das überwachte Volk - Chinas Sozialkredit-System POLITIK, RC 2019
China überwacht seine Bürger schon lange. Jetzt perfektioniert der Staat die Kontrolle seines Volkes durch die Einführung eines neuen Sozialkredit-Systems. Unzählige Kameras und Spezial-Software verfolgen jeden Schritt der Bürger. Was immer sie tun, fließt in ein Punktekonto ein, dessen Stand zum Beispiel darüber bestimmt, ob man reisen darf oder nicht. Für diese Reportage reist der australische Journalist Matthew Carney durch China. Er trifft die Karrierefrau Fan Dandan, die von dem neuen Kredit-System profitiert und seine Einführung begrüßt. Doch er lernt auch den Online-Journalisten Liu Hu kennen, dem eine willkürliche Herabstufung im Sozialkredit-System unmöglich macht, seine Berichte zu veröffentlichen oder auch nur seinen Wohnort zu verlassen. Besonders hart trifft das neue System Minderheiten wie die Uiguren in der Provinz Xinjiang. Hier sorgt modernste Gesichtserkennungs-Software für die totale Kontrolle, und wer sich kritisch äußert, landet in einem Umerziehungslager der Partei.
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Rote Spitzel - China und die Industriespionage DOKUMENTATION, D 2019
China ist unaufhaltsam auf dem Weg an die Spitze der Weltwirtschaft. Den rasanten Aufstieg erkämpfte sich das Riesenreich durch Wirtschaftsspionage in nie da gewesenem Ausmaß. Während Unternehmen weltweit auf ein einträgliches Geschäft mit der aufstrebenden Volksrepublik hoffen, zapft ein Heer an Spitzeln das technologische Know-how der Geschäftspartner ab und macht es zum Eigentum der Volksrepublik. Ob Hacker-Angriffe oder subtile Beeinflussung durch Kulturinstitute: Jedes Mittel scheint dem "Reich der Mitte" recht, um seine Konkurrenten zu plündern und globale Wirtschaftskraft zu erlangen. Unerbittlich kontrolliert China zudem Oppositionelle im Ausland, die für die Vorherrschaft der Partei gefährlich werden könnten. Selbst die spirituelle Falun-Gong-Bewegung wurde schon vor Jahren zum Staatsfeind erklärt.
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Die Macht des Drachen - Chinas globale Militärstrategie AUSLANDSREPORTAGE, RC 2019
China hat einen Plan für das 21. Jahrhundert: Zum ersten Mal formuliert die Staatsführung den Anspruch auf den Status einer globalen Großmacht mit einer globalen Militärstrategie. Nicht nur Chinas direkte Nachbarn beobachten dies besorgt, auch die beiden Großmächte USA und Russland rüsten sich für einen möglichen Konflikt. Die Dokumentation von Michael Mueller und Nick Golüke zeigt, was hinter dem militärischen Masterplan Pekings steht.
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Todesflug MH17 - Den Tätern auf der Spur DOKUMENTATION, D 2019
Am 17. Juli 2014 wird der Linienflug MH17 über der Ostukraine abgeschossen, einem Gebiet der pro-russischen Separatisten. Steckt der russische Geheimdienst hinter der Tat? Die Maschine der Malaysia Airlines auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur wird von einer Buk-M1-Rakete getroffen, einem Flugabwehr-Raketensystem russischer Bauart. Die Rakete soll ein vom Kreml entsandter Offizier zuvor aus Russland angefordert haben. Die Rechercheplattform "Bellingcat" und "Frontal 21" haben den Offizier als Oleg Wladimirowitsch Iwannikow identifiziert. Nach ihm fahndet das Gemeinsame Ermittlungsteam JIT, dem Australien, Belgien, Malaysia, die Niederlande und die Ukraine angehören.
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Superbauten der Geschichte: Kreml DOKU-REIHE, D 2018
Er ist das Symbol russischer und sowjetischer Machtentfaltung. Kein anderes Bauwerk verkörpert Triumph und Tragödie Russlands mehr als der Moskauer Kreml. Hier entstanden und endeten Imperien: das Reich der Zaren, die rote Sowjetmacht, gefolgt vom neuen Russland. Auch wenn St. Petersburg lange die Rolle der Hauptstadt übernahm, bildete der Moskauer Kreml stets das historische Zentrum. Es war der Krönungsort der Zaren. Von hier aus sah Napoleon die Stadt brennen. Vor den Mauern paradierte die siegreiche Rote Armee nach der Niederlage Hitlerdeutschlands. Seit dem Untergang der Sowjetunion weht auf dem Großen Kremlpalast wieder die russische Fahne als Zeichen des Epochenwandels. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe "Superbauten der Geschichte" spiegelt anhand von Schlüsselmomenten und -figuren, wie sich im Kreml immer wieder das Schicksal Russlands entschied. Der Film gibt Einblicke in eine faszinierende Historie leidenschaftlicher Beziehungen, Bündnisse, Intrigen und Kämpfe. Hinter den Mauern der Festung liegt nicht nur der Schlüssel zum Verständnis der wechselvollen Vergangenheit Russlands, hier erschließt sich auch das Wesen des riesigen Reiches. Historiker wie Catherine Merridale oder Orlando Figes ordnen die Geschichten und Legenden um den Kreml in historische Kontexte ein. Zeitzeugen wie Edmund Stoiber oder Gabriele Krone-Schmalz berichten von ihren Erlebnissen vor Ort. Der ehemalige Kreml-Koch Viktor Beljaev und die Kustodin Anastasija Pavlova gewähren persönliche Einblicke in ihren "Superbau" - und öffnen Türen, die ansonsten verschlossen bleiben.
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Superbauten der Geschichte DOKUMENTATION Der Reichstag, D 2018
Er ist ein Überlebenskünstler und Zeuge von guten wie schlechten Zeiten. Wie kaum ein anderes Gebäude spiegelt er die wechselvolle deutsche Geschichte wider: der Reichstag in Berlin. Das spannende Porträt dieses "Superbaus der Geschichte" zeigt historische Schlüsselmomente und erzählt vom Wirken von Männern und Frauen hinter den Mauern des berühmten Gebäudes. Aufwendige Grafiken, Spielszenen und Archivbilder lassen die Geschichte lebendig werden. Die zweiteilige Dokumentation "Superbauten der Geschichte" lädt zu einer Zeitreise ein - sie führt zu bedeutenden historischen Schauplätzen wie dem Reichstag und dem Kreml. Es sind Symbolorte der Völker und Zentren der Macht. Und es sind Publikumsmagneten für Millionen von Besuchern aus aller Welt. Fast jeder kennt die Gebäude, es sind Stätten mit großer Strahlkraft. Doch was lässt die Menschen herbeiströmen, um diese Bauwerke zu besichtigen? Warum stehen Massen von Touristen stundenlang Schlange, bis sich die Tore öffnen? Das hat sicher mit der Bedeutung als Machtzentrum zu tun, als Parlaments- oder Regierungssitz in der Gegenwart oder mit der Faszination eines architektonischen Monuments. Zugleich jedoch ist gewissermaßen ein "Atem der Geschichte" zu spüren, der durch die Gänge weht, das Wissen um die Vergangenheit, die sich in diesen Bauwerken abgespielt hat. Hinter ihren Mauern, in ihren prächtigen Sälen, in verborgenen Gemächern und unterirdischen Gängen ereigneten sich Vorfälle, die den Lauf der Geschichte bestimmten. Hier, in den "Superbauten", entschieden Herrscher, Diktatoren, Kanzler und Parlamente über das Schicksal ihrer Nation und auch ganzer Kontinente. Der erste Teil der "Superbauten der Geschichte" porträtiert den Reichstag in Berlin. Das Bauwerk gilt als Symbol deutscher Parlamentsgeschichte schlechthin, steht für den Anfang und den Untergang der ersten deutschen Demokratie, wurde Sinnbild des geteilten Deutschlands und in der Wendezeit Schauplatz großer Emotionen. Die Bilder zur Feier der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 gingen um die Welt. Nach kunstvoller Verpackung durch den Künstler Christo und aufwendigem Umbau mitsamt neuer Kuppel durch den britischen Stararchitekten Lord Norman Foster wurde das Reichstagsgebäude nicht nur Sitz des Deutschen Bundestages, sondern auch Anziehungspunkt für mehr als eine Million Besucher jährlich.
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Deutschland von unten LANDSCHAFTSBILD Stadt, D 2014
"Deutschland von unten" zeigt die geheimnisvolle Parallelwelt unter unseren Füßen. Faszinierende, oft unwirkliche Bilder aus Deutschlands Unterwelten. Die Folge "Stadt" taucht ab in die Röhren des Elbtunnels von Hamburg, begleitet die Kumpels der letzten Kohlezechen des Ruhrgebietes und folgt dem Wasser in die gigantischen Zisternen, die im Untergrund von München als Puffer gegen Starkregenfälle eingerichtet sind. Ohne die Bauwerke unter der Erde könnten unsere Städte keinen Tag funktionieren. So sehr sind wir von den Lebens- und Überlebensadern in der Tiefe abhängig, dass wir keine althergebrachten Straßenverläufe mehr ändern könnten, ohne Unsummen für den Umbau auch unter der Erde ausgeben zu müssen. Der Potsdamer Platz war bis zum Zweiten Weltkrieg der größte Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Mit der Teilung Berlins wurden die Gebäude des ganzen Viertels dem Erdboden gleichgemacht. Der Untergrund aber, mit den Bahnhöfen und Tunneln von U- und S-Bahn, mit Abwasser- und Frischwasserkanälen, Gasrohren, Strom- und Telefonleitungen, war durch die Mauer über der Erde kaum zu unterbrechen. Im Ruhrgebiet werden seit mehr als 150 Jahren immer gigantischere Strecken unter der Erde gebaut. Das schwarze Gold - die Kohle - war der Treibstoff der Industrialisierung und des aufkommenden Wohlstands. Wegen der gut bezahlten Arbeit in der Tiefe zogen Hunderttausende an die Ruhr.
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Deutschland von unten LANDSCHAFTSBILD Land, D 2014
"Deutschland von unten" zeigt die geheimnisvolle Parallelwelt unter unseren Füßen. Faszinierende, oft unwirkliche Bilder aus Deutschlands Unterwelten. Die Folge "Land" blickt in die Schlafzimmer der Alpenmurmeltiere, in die glitzernde Welt des gigantischen Salzbergwerks von Bernburg und in die Riesending-Höhle im Berchtesgadener Land. Den Endpunkt der Riesending-Höhle hat bisher noch kein Mensch erreicht. Gleich am Einstieg müssen sich die Forscher an die 100 Meter in die finstere Tiefe abseilen. Tagelang klettert die Gruppe dann an unterirdischen Klippen und Wasserfällen entlang, über Seen und durch Canyons. Der tiefste bisher bekannte Punkt der Höhle liegt rund 1100 Meter unter dem Einstieg. Der Sage nach hausen im Untersberg König Barbarossa und ein Zwergenvolk. Die Wirklichkeit aber ist märchenhaft genug. Das Höhlenteam hat sich unterirdische Biwaks eingerichtet, wie bei einer Himalaja-Expedition. Wer sich mehrere Tagesreisen von der Oberfläche entfernt den Fuß oder Arm bricht, den kann keine Bergwacht und kein Hubschrauber retten. Die Höhlenforscher sind auf sich allein gestellt. Der einzige bekannte Zugang zur Höhle wird geheim gehalten. Nicht einmal ein Dutzend Menschen haben die Wunderwelt bisher betreten. Die Murmeltiere verbringen weit mehr Zeit unter der Erde. Dort finden sie Schutz vor dem Hochgebirgs-Winter. Die drolligen Tiere gehören als Überlebende der Eiszeit zu den längsten Winterschläfern der Welt. Ihre Gang- und Nestsysteme unter den Almwiesen sind für sieben und mehr Monate ihr Refugium. Murmeltiere können die Vitalfunktionen ihres Körpers so weit absenken, dass man sie mitten im Winter für tot halten könnte. Ihre Körpertemperatur beträgt dann nur noch drei Grad Celsius. Außerdem führt die Reise in die schier unendlichen Stollen des Salzbergwerks von Bernau, zu Deutschlands einziger Ölbohrinsel Mittelplate, von der aus Erdöllager angezapft werden, die beinahe drei Kilometer tief unter dem Nationalpark Wattenmeer in der Nordsee liegen, und in die märchenhafte Blauhöhle, die man nur nach einer 1500 Meter langen unterirdischen Tauchstrecke erreichen kann.
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Deutschlands Supergrabungen ARCHÄOLOGIE (Folge: 1), D 2012
Was macht eine Grabung zu einer Supergrabung? Ist es die Größe, sind es die spektakulären Funde oder die außergewöhnlichen Methoden, mit denen Archäologen unsere Geschichte ausgraben? Meist ist es eine Kombination dieser Faktoren, die bei den Grabungen zusammenkommen. Insbesondere aber zeigen die Forscher um den Berliner Archäologen Prof. Matthias Wemhoff, dass Geschichte lebt: Denn jedes neue Detail kann unser Bild von der Vergangenheit verändern. Im ersten Teil der "Supergrabungen" reist Prof. Wemhoff einmal quer durch Deutschland. Von einer Ausgrabung im mittelalterlichen Berlin geht es weit zurück zu den künstlerischen Anfängen des Menschen auf der Schwäbischen Alb. Von dort in den äußersten Norden zur untergegangenen Handelsmetropole Rungholt, einem Mythos der Archäologie. Im sächsischen Dippoldiswalde finden sich jahrhundertealte Gänge in der Erde, in denen einst Silber geschürft wurde, und in der größten Stadtgrabung Deutschlands, in Lübeck, gibt es nicht nur Kinderspielzeug zu entdecken. Und dass man manchmal hoch hinaus muss, um den Dingen tief in der Erde auf die Spur zu kommen, steht bei der letzten Supergrabung des ersten Teils im Mittelpunkt. Quasi vor seiner Haustür des Neuen Museums in Berlin haben Kollegen von Professor Wemhoff einen jahrhundertelang vergessenen Schatz entdeckt: Bei Aushubarbeiten zu einer neuen U-Bahn-Station im Herzen der Hauptstadt stießen die Bauarbeiter auf uralte Mauern. Gebaut vor mehr als 700 Jahren, handelt es sich dabei um die Grundfeste des ersten Berliner Rathauses. Damals mehr ein Ort zum Handeln als zum Regieren, finden sich dort heute Silbermünzen und Artefakte von früher, die den Archäologen wichtige Hinweise zu dem Leben im Spätmittelalter geben. Computeranimationen lassen mithilfe der Funde die Welt von damals wiederauferstehen. Die archäologische Entdeckungsreise zu den Supergrabungen Deutschlands führt an viele Orte, die voller Überraschungen stecken. Auf der Schwäbischen Alb ist man seit einiger Zeit einer Sensation auf der Spur: der Entstehung der modernen Kunst. Mit 40 000 Jahren sind die gefundenen Skulpturen aus Elfenbein älter als die berühmten Höhlenzeichnungen in Südfrankreich: eine Frauenfigur mit übergroßen Brüsten, ein Mammut und ein Mischwesen aus Löwe und Mensch. Was aber bedeuten diese Funde für unser Wissen über diese Zeit? Zusammen mit seinen Kollegen wagt der Berliner Archäologe eine Deutung. Im äußersten Norden begibt sich Professor Wemhoff auf Spurensuche nach einem alten Mythos der deutschen Geschichte: dem Aufstieg und Fall von Rungholt, der reichen Handelsstadt, die im 14. Jahrhundert Opfer einer Klimakatastrophe wurde. Ein Verhängnis, das sich auch aus den Funden dort herauslesen lässt. Im Osten Deutschlands, im sächsischen Dippoldiswalde, tat sich völlig unerwartet der Boden auf und brachte so eine Geschichte zum Vorschein, von der man hier nichts ahnte: ein ganzes Labyrinth verschachtelter unterirdischer Gänge, auf denen vor mehr als 800 Jahren Menschen nach Silber gesucht haben. Unangetastet liegen selbst heute noch einige der damaligen Werkzeuge in 30 Metern Tiefe. In Lübeck führt der Archäologe durch die größte Stadtgrabung Deutschlands, bei der die wichtigsten Funde in stinkenden Kloaken gefunden werden: Das mittelalterliche Kinderspielzeug aus Holz zeigt Ritter in Kampfhaltung. Mit einem Helikopter-Flug die Ausgrabung zu "begehen", ist auch für Professor Wemhoff nicht gerade alltäglich. Doch nur so ist es ihm möglich, die längste Grabung der Welt zu besichtigen: Hunderte Kilometer lang orientiert sie sich in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen an der russisch-deutschen Gaspipeline, die hier verläuft. Doch bevor die Rohre verlegt werden, muss der Boden untersucht werden. Ein spektakulärer Fund ist bereits zu vermelden: 1,8 Kilogramm wiegt der Goldschatz aus der Bronzezeit, 117 Objekte aus reinem Gold.
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Deutschlands Supergrabungen ARCHÄOLOGIE (Folge: 2), D 2012
Was macht eine Grabung zu einer Supergrabung? Ist es die Größe, sind es die spektakulären Funde oder die außergewöhnlichen Methoden, mit denen Archäologen unsere Geschichte ausgraben? Meist ist es eine Kombination dieser Faktoren, die bei den Grabungen zusammenkommen. Insbesondere aber zeigen die Forscher um den Berliner Archäologen Prof. Matthias Wemhoff, dass Geschichte lebt: Denn jedes neue Detail kann unser Bild von der Vergangenheit verändern. An über 2000 Orten wird in Deutschland gebuddelt, vermessen und freigelegt. Gemessen an der Einwohnerzahl und der Fläche unseres Landes wird nirgendwo auf der Welt mehr gegraben als hier. Einer der federführenden Archäologen ist Prof. Matthias Wemhoff, der auch im zweiten Teil der "Supergrabungen" wieder zu den archäologischen Hotspots reist. Dabei sollen die vielen kleinen Detailfunde nach und nach ein Gesamtbild des historischen Deutschland ergeben: angefangen in der Steinzeit bis zum Fall der Berliner Mauer. Am Anfang von Prof. Wemhoffs Zeitreise durch das archäologische Deutschland steht ein geheimnisvoller Fund aus der Keltenzeit: ein über 2600 Jahre altes Kammergrab einer Keltenfürstin, das Grabräubern noch nicht zum Opfer gefallen war. Um eine Beschädigung des Grabes zu vermeiden, wurde es mit Beton und Stahl ummantelt und als kompakter 80-Tonnen-Block mit einem Spezialkran auf einen Schwerlaster verladen. In einem schwäbischen Speziallabor legten Experten in monatelanger Feinarbeit die wertvollen Grabbeigaben frei, darunter goldene Halsperlen, die die Wissenschaftler auf eine spannende Spur setzten, die sie zu den Etruskern, den Vorfahren der Römer, führte. Prof. Wemhoffs Reise in die Vergangenheit führt zurück bis in die Steinzeit. Am Bodensee, mit seinen weltweit berühmten Resten von Pfahlbauten, ist der Berliner Archäologe auf die Erkenntnisse seiner tauchenden Kollegen angewiesen. Sie suchen im See nach Überresten und hoffen, anhand der Jahresringe der verbauten Stämme die Siedlungen zeitlich näher definieren zu können. Bis heute lässt sich nur sagen, dass für fast 5000 Jahre das Haus mit Seeblick schwer en vogue war. Am Bodensee stößt Prof. Wemhoff auf eine kleine Kuriosität: den Kaugummi der Steinzeit. Eine schwarze Masse aus Birkenpech linderte nicht nur Zahnschmerzen, sondern wurde nach Gebrauch zur Befestigung von Pfeilspitzen verwendet. "Das muss man sich mal vergegenwärtigen: Ein steinzeitlicher Jäger fährt in seinem Einbaum über den See, entdeckt ein Leck und stopft es mit seinem Kaugummi zu", meint der Berliner Archäologe lächelnd. Auf Wemhoffs Zeitreise durch die verschiedenen historischen Epochen Deutschlands, die alle ihre Spuren in der Erde hinterlassen haben, entdeckt der Professor nicht nur Deutschlands einzige achteckige Burg, die als Protzprojekt in der Nähe der Stadt Warburg zwei eitle Raubritter berühmt machte, sondern erzählt auch von der abenteuerlichen Ausgrabung der heute weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra. Eines der spannendsten Rätsel für Archäologen ist der Mord an einer Familie vor 4500 Jahren, deren Skelette dicht aneinandergedrängt in einem Grab in Eulau liegen - wie in einer letzten Umarmung. Wemhoff rekapituliert die Details des grausigen Fundes und erklärt, welche Schlüsse Archäologen aus den Artefakten ziehen können. Am Ende seiner Reise zu den Supergrabungen Deutschlands macht Prof. Wemhoff die Zuschauer mit einer ganz neuen Technologie bekannt, die in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg der Ausgräber beigetragen hat: die Luftbildarchäologie. Nicht nur entlang der alten Römergrenze mit dem Limes, der Deutschland auf einer Länge von 550 Kilometern durchzieht, konnte man mit der Technologie aus der Luft verborgene Teile des römischen Grenzwalls entdecken. Prof. Wemhoff weiß: "Deutschland ist noch voll von Dingen, die unter der Erde liegen. Jede noch so kleine Grabung schreibt jeden Tag eine neue Seite im Buch unserer gemeinsamen Geschichte. Das ist einfach fantastisch."
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ZDF-History DOKUMENTATION Geheimes Deutschland - Rätselhafte Orte der Geschichte, D 2017
Sie liegen im Verborgenen und sind von Legenden umwoben - rätselhafte Orte in Deutschland: mittelalterliche Kastelle, prähistorische Opferstätten, unterirdische Labyrinthe. Sagen berichten von "Bauopfern" - Menschen, die beim Bau von Burgen eingemauert worden sein sollen. Rätsel geben auch die mysteriöse Grabenanlage in Pömmelte, dem deutschen Stonehenge, und das Bunkernetzwerk unter dem ehemaligen Grenzübergang Marienborn auf. Im Kalten Krieg gilt die Anlage als bedeutendstes Nadelöhr zwischen Ost und West. Zeitweise mehr als 1000 Bedienstete verwandeln die Grenzstation über und unter der Erde in eine militärische Festung. Um sogenannte Republikfluchten zu verhindern, durchleuchtet die DDR-Staatssicherheit Fahrzeuge ohne das Wissen der Insassen mit radioaktiven Gammastrahlen. "Wenn Sie einen Menschen ohne dessen Zustimmung bestrahlen, ist das Körperverletzung", sagt Hubertus Knabe, Leiter der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. "Das war illegal." Aber wie gefährlich war die Technik wirklich? Und was wurde aus den Strahlenkanonen nach dem Fall der Mauer? "ZDF-History" geht auf Spurensuche in Marienborn und anderen rätselhaften Orten in Deutschland.
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ZDF-History DOKUMENTATION Geheimes Paris - Rätselhafte Orte der Geschichte, D 2018
Die faszinierende Metropole Paris gilt als Stadt der Liebe und der Lichter. "ZDF-History" sucht hinter den glitzernden Fassaden nach Orten und Geschichten, die nur wenige kennen. Paris hat Geschichte geschrieben - mit seiner Kultur, Mode, seinem Erfindergeist und seinen Revolutionen. Berühmte Wahrzeichen künden davon. Doch es gibt unbekannte Orte, die überraschende Geschichten preisgeben: "ZDF-History" öffnet die Türen zum "geheimen Paris". Die Kathedrale von Notre-Dame und den Louvre kennt fast jeder. Aber wer weiß schon, dass diese Gebäude aus Kalksteinen errichtet wurden, die man dafür unter der Stadt abgebaut hat? So entstand unter Paris ein über 300 Kilometer langes Labyrinth. Im 18. Jahrhundert war der Untergrund so ausgehöhlt, dass ganze Straßenzüge einstürzten. Ein Problem für die städtische Bauinspektion - bis heute. Ob über den Wolken, auf der dritten Etage von Gustave Eiffels "Grande Dame", oder tief unter der Erde, im Keller der Pariser Oper oder im wilden Nachtleben des Les Bains Douches, einer geheimen Diskothek für Promis und Supermodels: Der Film erzählt von Phantomen und Helden, von Größenwahn und leichtem Amüsement, von Zeiten überbordender Lebenslust und Zeiten des Krieges. Und nicht zuletzt von den Schattenseiten der "Stadt der Lichter". "Geheimes Paris" ist die Einladung zu einer besonderen Reise. Historiker und Zeitzeugen erzählen mit Leidenschaft von der verborgenen Seite der Stadt. Spannende historische Bilder und verzaubernde Einblicke ins Heute versetzen die Zuschauer mitten in die tragischen und glänzenden Zeiten der Hauptstadt Frankreichs.
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Das Magazin geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und Interviews auf.
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Murder Maps - Geheimnisvolle Verbrechen RECHT UND KRIMINALITÄT Der gefährliche Sohn, GB 2018
Der schottische Serienmörder Peter Manuel tötet zwischen 1956 und 1958 in der Gegend um Glasgow mindestens sieben Menschen. Er gerät in Verdacht, aber seine Eltern versorgen ihn mit Alibis. Manuel war zuvor bereits wegen sexueller Übergriffe im Gefängnis. Nach seiner Entlassung dauert es nicht lange, bis sein psychopathisches Verhalten eskaliert. Mehrmals gerät er ins Visier der Polizei, wird aber wiederholt auf freien Fuß gesetzt und tötet weiter. Manuels Eltern geben ihrem Sohn immer wieder falsche Alibis. Vor allem sein Vater tut alles, um ihn zu schützen. Als Manuel schließlich wegen des Mordes an einer Familie, die er in ihrem Zuhause erschossen hatte, verhaftet und vor Gericht gestellt wird, übernimmt er selbst seine Verteidigung. Doch es ist die Aussage seiner Mutter, die schließlich die entscheidende Wendung bringt.
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Murder Maps - Geheimnisvolle Verbrechen RECHT UND KRIMINALITÄT Die schwarze Witwe, GB 2018
Als "Schwarze Witwe" wurde sie berühmt-berüchtigt: Die britische Serienmörderin Mary Ann Cotton tötet in der Mitte des 19. Jahrhunderts mutmaßlich mehr als 20 Menschen. Mary Ann Cotton reist durch den Norden Englands, heiratet einsame Männer und bringt diese dazu, eine Lebensversicherung abzuschließen. Kaltblütig ermordet sie ihre Ehemänner dann - bevorzugt mit Arsen - und streicht nach deren Tod das Geld von der Versicherung ein. Doch nicht nur die Ehemänner fallen ihr zum Opfer, sie soll auch elf ihrer Kinder und Stiefkinder getötet haben. Dank der Anstrengungen eines Mannes namens Thomas Riley wird Mary Ann Cotton schließlich überführt und wegen Mordes an ihrem letzten Opfer, dem zehnjährigen Charles Edward Cotton, gehängt.
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Murder Maps - Geheimnisvolle Verbrechen RECHT UND KRIMINALITÄT Der verrückte Arzt, GB 2018
Der Mediziner Dr. Buck Ruxton tötet im September 1935 zwei Frauen und zerstückelt ihre Leichen. Der Arzt aus Lancaster, England, führt nach außen ein ruhiges, respektables Leben. Buck Ruxton hat schon lange den Verdacht, dass seine Frau ihm untreu ist, und im September 1935 gewinnt seine Eifersucht schließlich die Oberhand. In einem Anfall von Raserei bringt er sie um und tötet anschließend auch das Hausmädchen, das Zeugin der Tat war. Ruxton zerstückelt die Leichen, entfernt alles, wodurch man sie identifizieren könnte, und entsorgt sie hinter der schottischen Grenze. Die örtliche Polizei und die Presse stehen vor einem Rätsel. Es gelingt einfach nicht, die Identität der beiden Toten festzustellen. Erst ein Stück Zeitungspapier, in das die Körperteile eingewickelt waren, gibt schließlich den entscheidenden Hinweis.
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Murder Maps - Geheimnisvolle Verbrechen RECHT UND KRIMINALITÄT Polizistenmord in London, GB 2018
England im Sommer 1966: Am Freitag, 12. August, werden im Londoner Stadtteil Shepherd's Bush drei Polizisten ermordet. Eine fieberhafte Fahndung nach den drei Tätern beginnt. Nach nur wenigen Stunden wird einer der Täter gefasst. Ein zweiter vier Tage später in Glasgow. Der dritte, Harry Roberts, taucht im Wald bei Bishop's Stortford unter. Dank seiner militärischen Ausbildung überlebt er dort drei Monate, ehe auch er verhaftet wird. Der Mord an mehreren Polizisten schockiert die Öffentlichkeit und erzeugt eine große Resonanz in der Presse. Viele fordern die Rückkehr zur Todesstrafe, die ein halbes Jahr zuvor abgeschafft wurde. Zwei Mittäter sterben im Gefängnis, der Schütze, Harry Roberts, wird nach 48 Jahren hinter Gittern entlassen.
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Das perfekte Verbrechen DOKUMENTATION Der Mord an Bobby Franks
Die Ermordung des 14-jährigen Bobby Franks schockiert die USA. Die mutmaßlichen Mörder werden schnell gefasst. Das Motiv ihrer Tat lässt viele sprachlos zurück. Nathan Leopold und Richard Loeb - zwei hochintelligente Teenager. Warum haben sie getötet? Ihr Anwalt Clarence Darrow bringt zum ersten Mal auch die sozialen Hintergründe der Täter in den Gerichtssaal und versucht, die beiden so vor der Todesstrafe zu retten. Zusammen mit einem Expertenteam kämpft er gegen die Todesstrafe. Der Film erzählt die Geschichte eines Mordprozesses, der eine nationale Debatte über Moral, gesellschaftliche Verantwortung und die Todesstrafe in den USA entfacht hat. Der Fall beherrscht im Sommer 1924 die Schlagzeilen - in Chicago, wo der Mord passiert ist, genauso wie in den gesamten Vereinigten Staaten. Der Mordfall ist abschreckend und faszinierend zugleich. Abschreckend, weil die beiden Teenager Nathan Leopold und Richard Loeb aus reiner Lust und Freude am perfekten Verbrechen getötet haben. Faszinierend, weil ihr Anwalt Clarence Darrow das Wesen der Verteidigung revolutioniert. Zum ersten Mal werden auch die sozialen Hintergründe der Täter erforscht und in den Gerichtssaal eingebracht. Es geht nicht länger um die einfache Unterscheidung zwischen guten und bösen Menschen. Es geht um die Sozialisation der Täter, um ihre Erziehung und die gesellschaftlichen Umstände, in denen sie aufgewachsen sind.
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Auf der Spur des Verbrechens - Forensiker im Einsatz RECHT UND KRIMINALITÄT Die Leichenbesiedler, D 2017
Die Aufklärungsquote von Kapitalverbrechen in Deutschland liegt bei über 96 Prozent. Ein Großteil dieser hohen Quote ist den verschiedenen Bereichen der Forensik zu verdanken. Experten vieler forensischer Disziplinen unterstützen Polizei und Justiz bei der Aufklärung von Verbrechen. Eines ist ihnen gemeinsam: Ihre Arbeit beginnt, wenn ein Leben endet. Seit 1997 gibt es in Deutschland eine Arbeitsgruppe für Forensische Entomologie. Die Entomologen sind auf Insektenkunde spezialisiert. Fliegen, Maden und Käfer, die an einem Verbrechensopfer gefunden werden, geben ihnen Aufschluss über den Todeszeitpunkt - oft wichtige Details bei der Aufklärung einer Tat. Die Möglichkeiten, heute einen Täter zu überführen, werden von den neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen vorangetrieben. Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Kulissen spektakulärer Verbrecherjagden. Denn hier, verborgen hinter Labortüren und meist buchstäblich im Keller der kriminaltechnischen Institute, Universitäten und Forschungszentren, fördern Wissenschaftler die maßgeblichen Hinweise und Beweise zur Überführung der Täter zutage. Mit den sich stetig weiterentwickelnden Methoden sind sie zu den wahren Helden im Kampf gegen das "perfekte Verbrechen" geworden.
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Die Killer von Long Island DOKUMENTATION Einwanderer unter Generalverdacht, USA 2018
Seit 2016 wurden auf Long Island rund 25 Leichen gefunden, die alle auf das Konto der gewalttätigen Jugendgang Mara Salvatrucha, kurz MS-13, gehen sollen. Bei dem Versuch, die Bande aufzuhalten, greift die Polizei hart durch. Die Filmemacher untersuchen, wie die grausamen Morde der Gang dazu geführt haben, dass jugendliche Einwanderer der Bandenzugehörigkeit beschuldigt und unrechtmäßig inhaftiert wurden. In Interviews mit Familien von Mordopfern, hochrangigen Vertretern des Justizministeriums, örtlichen Polizeibeamten, angeklagten Bandenmitgliedern, Staatsanwälten und Verteidigern untersucht die Dokumentation die Auswirkungen sowohl der Morde als auch des Anti-Bandenkampfes auf Long Island - Zufluchtsort der größten Gruppe unbegleiteter Migrantenkinder in den USA, die vor Gewalt aus Mittelamerika fliehen. Präsident Trump erklärt der MS-13 den Krieg und weist auf die Ermordungen auf Long Island hin, um Bemühungen zu rechtfertigen, Abschiebungen voranzutreiben.
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