ZDFinfo heute

ONE PHOENIX
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ZDFinfo Doku
Schrottplatz XXL DOKUMENTATION Deutschlands größter Auto-Verwerter, D 2017
Ein Schrottplatz der Superlative: Vor den Toren Hamburgs warten auf 68 000 Quadratmetern Tausende Autowracks darauf, ausgeschlachtet zu werden. Ob ganze Motoren oder nur ein Seitenspiegel, Autoverwerter sind ein Paradies für Schnäppchenjäger. Die einen kommen, weil sie sparen müssen, die anderen, weil Basteln an Autos ihre Leidenschaft ist. Und wer nicht selbst zum Werkzeug greifen mag, kommt auch auf seine Kosten. Um die 40 000 bereits ausgebaute Autoteile warten in der riesigen Verkaufshalle auf ihre Abnehmer. Jedes nummeriert und nach Hersteller sortiert. Vor 69 Jahren gründete Carl Kiesow das Unternehmen. Heute führen die Enkel um Chef Tim Kiesow das Familienunternehmen, das die unterschiedlichsten Kunden anzieht. Da sind Roswitha R. und ihr Sohn Niko, auf der Suche nach einem ganz speziellen Autoersatzteil. Ein Mutter-Kind-Ausflug der besonderen Art. Der Kleinwagen des Lehrlings benötigt ein sogenanntes Domlager. Das nur zehn Zentimeter große Teil verbirgt sich irgendwo auf dem riesigen Areal. Ausbauen müssen sie es eigenhändig, erfahren sie. Aber Niko muss sparen, da sind Neuteile einfach zu teuer. Nach langer Suche werden sie tatsächlich fündig. Mercedesfahrerin Kerstin D. und ihre Tochter Marisa haben ein anderes Ziel: Sie brauchen eine Scheibenwischwasserpumpe - ein offenbar begehrtes Ersatzteil bei ihrer älteren Limousine. Für die beiden ist es das erste Mal auf einem Schrottplatz. "Mein Mann hat das gestern ausgebaut und hat uns hierhin geschickt." Am Ende müssen sie ein Gebrauchtteil bestellen, gespart haben sie trotzdem. Luciano Favaron kennt den Schrottplatz wie seine Westentasche. Der Sizilianer ist einer der vielen Stammkunden. Luciano hat eine kleine Werkstatt - besonders gern repariert er italienische Fahrzeuge. Ob Fiat 500 oder Ferrari Testarossa - Hauptsache Italien. Und Dolce Vita und Musik sind für Hobbysänger Luciano mindestens genauso wichtig wie seine kleine Werkstatt. Der Schrottplatz, ein besonderer Ort: Kauzige Tüftler treffen auf sparsame Fahranfänger. Tuning-Freaks auf Recycling-Fans. Oldtimerexperten auf hilflose Laien. Die einen Autoträume enden hier, wo andere beginnen. Neues Leben aus Autowracks.
ZDFinfo Doku
Im Auge des Sturms DOKUMENTATION Tornadojäger im Einsatz, D 2017
Wolken, Blitze und Tornados - Einsatz für die Sturmjäger. Mit ihren Kameras verfolgen sie spektakuläre Wetterlagen. Ihre Jagd führt sie von Deutschland bis in die USA. Über spezielle Apps haben die Jäger die Wetterlage ständig im Blick. Sie wissen so meist schon 48 Stunden vorher, in welchem Gebiet es zu schweren Unwettern kommt. Dann fahren sie raus und melden ihre Beobachtungen auch an den Wetterdienst. Ein nicht ganz ungefährliches Hobby: Ihr bislang krassester Einsatz war das "Pfingst-Unwetter" 2014. Die Schäden, die Gewittersturm "Ela" mit seinen gewaltigen Orkanböen vor allem im Ruhrgebiet angerichtet hat, beliefen sich auf 650 Millionen Euro. Die Trophäe der Stormchaser wäre ein Foto eines in Deutschland selten vorkommenden Wirbelsturms, eines Tornados. Etwa 50 Tornados werden jährlich in Deutschland registriert. Ein besonders verheerendes Exemplar hat Mecklenburg-Vorpommerns Kleinstadt Bützow 2015 mit voller Wucht getroffen. Die Stürme sind nicht nur faszinierend, sondern zerstören mitunter ganze Straßenzüge - die Schäden gehen in die Milliarden. Trotz der Gefahr: Der größte Wunsch der Sturmjäger ist es, einen solchen Tornado einmal mitzuerleben. Dafür reisen sie in die USA - genauer gesagt, in den Mittleren Westen. Denn hier befindet sich die Tornado Alley - ein Gebiet, das seinen Namen verdient hat: Nirgends sonst auf der Welt treten so viele und so heftige Tornados auf wie hier. Wir begleiten die Gewitterjäger auf ihrer Suche nach dem ultimativen Unwetter-Kick.
ZDFinfo Doku
Panzer, Schrott und harte Kerle DOKUMENTATION, D 2015
Mit dem Schneidbrenner rücken sie dem stählernen Schwergewicht zu Leibe - Ronald Kirschner und seine Demonteure haben sich auf das Zerlegen von Panzern spezialisiert. Auf dem Panzerschrottplatz im thüringischen Rockensußra zerlegen die Männer rund elf Panzer im Monat. Es ist eine schweißtreibende und auch gefährliche Arbeit: Immer wieder stoßen Kirschner und sein Team beim Zerlegen der schweren Kriegsfahrzeuge auf Munition. Bei der geringsten Berührung mit Feuer kann sie explodieren. Kanone, Turm, Laufwerk, Motor - jedes Teil gilt für sich als Waffe und muss gesondert ausgebaut werden. Die kleinere und mobilere Bundeswehr von heute braucht weniger und vor allem andere Kampffahrzeuge. Damit hat ein Großteil der alten Panzer ausgedient. Über die Verschrottung muss Ronald Kirschner genau Rechenschaft ablegen - im "Kriegswaffenkontrollbuch". Ein Oberstleutnant der Bundeswehr überwacht jede Demontage. Doch nicht jedes Gefährt wird verschrottet - ein Landwirt aus der Nachbarschaft nutzt einen demilitarisierten Panzer für praktische Dinge: Er reißt damit Bäume aus oder schleppt liegengebliebene Erntemaschinen ab. Einmal im Jahr veranstalten Kirschner und seine Männer einen Tag der offenen Tür. Dort treffen Schrauber, Bastler und Panzerfreaks aufeinander. "Doch auch Familien mit Kindern kommen hierher, um Schnäppchen zu erstehen", so Ronald Kirschner. "Die Motorwanne beispielsweise eignet sich hervorragend als kleiner Swimmingpool." In ihrem Film begleiten Hannes Agena und Heiko Seibt die Panzerknacker von Rockensußra beim Zerlegen der einstigen Kriegswaffen und zeigen die vielfältigen zivilen Einsatzmöglichkeiten der Fahrzeuge und ihrer Einzelteile.
ZDFinfo Doku
Einsatz über dem Meer DOKUMENTATION Die Fliegerstaffel Fuhlendorf, D 2016
Auf 80 000 Quadratmetern sorgt sie für Sicherheit und Umweltschutz: Die Fliegerstaffel Fuhlendorf ist auf den Einsatz in Nord- und Ostsee spezialisiert. ZDFinfo begleitet die Einsatzkräfte. Bernd Wigger und sein Team haben es mit Schleusern und Schmugglern zu tun oder gehen auf die Suche nach Vermissten. Aus der Luft behalten sie ihr Revier im Auge. Ein Job, der meistens kein Zuckerschlecken ist.
ZDFinfo Doku
Oldtimer unterm Hammer VERKEHR Auf der Jagd nach legendären Straßenkreuzern, D 2014
Sie gilt als einzigartig: die Oldtimer-Sammlung des ehemaligen Autohändlers Lambrecht aus Nebraska. Nun hat sich die Familie entschieden, sie aufzulösen. Für Oldtimerfans ein Glücksfall. Als Lambrecht vor 17 Jahren seinen Autohandel aus Altersgründen schließen musste, hinterließ er eine riesige Oldtimer-Sammlung. Nun wird sie aufgelöst. Sven Liedtke ist extra aus Berlin angereist, um ein seltenes Exemplar zu ersteigern. ZDFinfo begleitet ihn.
ZDFinfo
heute Xpress NACHRICHTEN
ZDFinfo Doku
Medaillen um jeden Preis ZEITGESCHICHTE Die Partei, die Stasi und der Sport, D 2017
Sport in der DDR, das war in erster Linie Mittel zum Zweck. Führungspositionen waren mit treuen SED-Parteimitgliedern besetzt, das Ministerium für Staatssicherheit kontrollierte alles. Doch gerade im Sport wuchsen in den 80er Jahren auch Kritik und Widerstand. In der Dokumentation geht es vor allem um den Breitensport und die Leistungssportförderung im SED-Staat, die bereits im Kindergarten begann. Schon bei den Kleinen wurden im Blick auf den Spitzensport Talente gesucht, in den Schulen standen wöchentlich zwei bis drei Stunden Sport auf dem Stundenplan, an Hochschulen und Unis war der Sportunterricht für alle Studierenden obligatorisch. Besonders begabte Kinder konnten bereits mit elf Jahren in ein Sportinternat wechseln - das galt als besondere Ehre. Was Eltern und Kinder nicht wussten: Auch hier wurde bereits gedopt, nicht selten mit gesundheitlichen Folgen. Der Film lässt neben vielfältigem Archiv-Material vor allem Zeitzeugen aus unterschiedlichen Sportarten zu Wort kommen.
ZDFinfo Doku
Nicht alles war schlecht DOKUMENTATION DDR - Liebe, Frust und Freiheit, D 2013
Wie war sie, die DDR? Das bessere Deutschland wollte sie sein - und hat nach 40 Jahren aufgehört zu existieren. Wie lebte und liebte, wie arbeitete und feierte man im Osten? Wie viele seiner Altersgenossen fragt sich Constantin von Jascheroff, ob diese untergegangene Republik nicht doch vielleicht das bessere Deutschland war. Für das ZDF macht er den DDR-Check, will erleben, wie es ihm ergangen wäre, hätte er seine Jugend dort verbracht.
ZDFinfo Doku
Nicht alles war schlecht DOKUMENTATION DDR - Sehnsucht, Trotz und Rock 'n' Roll, D 2013
Mit unveröffentlichten Filmaufnahmen zeichnet die Doku das faszinierende wie beklemmende Bild einer Welt, die für viele - trotz Mauer und Stasi - Schauplatz einer glücklichen Jugend war. TV-Moderatorin Enie van de Meiklokjes erinnert sich: "Die DDR war für mich als Kind das beruhigendste und schönste Land überhaupt, es gab alles, was ich brauchte."
ZDFinfo Doku
Schick nach Plan DOKUMENTATION Die bunte Modewelt der DDR, D 2017
"Schick nach Plan - Die bunte Modewelt der DDR" sucht nach den Spuren der DDR-Mode - ein graues und zugleich buntes Kapitel der DDR. Der verordnete Einheitslook gefiel nicht allen. Auch in der DDR gab es Models, Modesendungen im Fernsehen, Mode-Magazine und ein staatliches Modeinstitut. Es gab Textilproduktion und Modenschauen. Alles ein bisschen anders als im Westen. Vieles gab es nicht zu kaufen, da musste Frau selber nähen. Zur lebendigen Modeszene der DDR gehörte Detlef Heising. Er leitet heute eine Künstleragentur und war zu DDR-Zeiten Dressman - der Dressman Nummer eins. Er modelte für Zeitschriften, Fernsehsendungen, Plakate und Modenschauen. Er gründete selbst eine eigene Modenschau namens Modeexpress, mit der er durch die Lande tourte. Heising und seine Truppe brachten Farbe in den grauen DDR-Alltag. Mit einem Dieselbus ging es in die entlegensten Winkel des Landes. Zu Bestzeiten spielten sie bis zu 50 Shows in der Woche. Hannelore Gabriel war Chefdesignerin des Modeinstituts der DDR. In ihren Kollektionen war nichts aus der Luft gegriffen, die Mode passte sich dem DDR-Alltag an und versuchte doch ein wenig Pfiff reinzubringen. Viele der Kleider, die sie entwarf, sah sie nie auf der Straße. Denn die Sachen wurden zu einem großen Teil in den Westen exportiert. Natürlich ohne das Label "Made in DDR". Die schwule Stilikone zu DDR-Zeiten war Frank Schäfer. Er war Maskenbildner und Stylist bei Mode-Fotoshootings und Fernsehsendungen. Ihm vertrauten die Models ihre Ängste und Sorgen an. Frank Schäfer war der Mann hinter den Kulissen der DDR-Mode-Industrie, der die Models kurz vor dem großen Aufritt zurechtmachte.
ZDFinfo Doku
Plattenbau oder Reihenhaus GESELLSCHAFT UND SOZIALES Leben im geteilten Deutschland, D 2014
Trabbi gegen Käfer, Grilletta gegen Hamburger: Wie lebte es sich wirklich - hüben und drüben im geteilten Deutschland? Wuchs 1989 zusammen, was zusammen gehört? Erziehung, Wirtschaft, Lebensstandard und sogar Promillegrenze: Nach Jahrzehnten der Entfremdung war bei den Nachbarn scheinbar alles anders. Der Blick auf das jeweils "andere" Deutschland ist bis heute verstellt von Klischees und Vorurteilen.
ZDFinfo Doku
Schwarzer Kanal oder BILD ZEITGESCHICHTE Leben im geteilten Deutschland, D 2014
Erziehung, Wirtschaft, Lebensstandard und sogar Promillegrenze: Nach Jahrzehnten der Entfremdung war bei den deutschen Nachbarn in Ost und West scheinbar alles anders. Offene Worte gegen das System - in der DDR gab es das nur im Privaten. In den Medien herrschten Parteiparolen und Zensur. Einen ungeschönten Blick versprach das Fernsehen aus dem Westen - empfangen mit illegalen Antennen.
ZDFinfo Doku
Ballermann oder Balaton ZEITGESCHICHTE Leben im geteilten Deutschland, D 2014
In der Doku-Reihe werden Alltagserfahrungen und Alltagsprobleme gegenübergestellt, und es wird gezeigt, wie sich die Lebensentwürfe und -ziele im Osten und Westen unterschieden. "Leben im geteilten Deutschland" zeigt, wie 40 Jahre Teilung die Menschen im Osten und im Westen prägten - und warum so manche Eigenart bis heute überlebt hat. Trabbi gegen Käfer, Grilletta gegen Hamburger: Wie lebte es sich wirklich - hüben und drüben im geteilten Deutschland? Wuchs 1989 zusammen, was zusammen gehört? Oder passten die beiden deutschen Staaten längst nicht mehr zusammen? Erziehung, Wirtschaft, Lebensstandard und sogar Promillegrenze: Nach Jahrzehnten der Entfremdung war bei den Nachbarn scheinbar alles anders. Der Blick auf das jeweils "andere" Deutschland ist bis heute verstellt von Klischees und Vorurteilen. In der zweiten Folge der vierteiligen Doku-Reihe "Leben im geteilten Deutschland" macht sich ZDFinfo auf Spurensuche zwischen Ballermann und Balaton. Ab Mitte der 50er Jahre zog es die Westdeutschen an die Nordsee und in die Berge. Käfer und Isetta machten es möglich. Mit Einführung des gesetzlichen Mindesturlaubs ging die Reiselust dann richtig los, zumal die D-Mark überall willkommen war. Traumziel war Italien. Wer es sich leisten konnte, ließ das Auto stehen und düste mit dem Flieger auch mal nach Mallorca. Freie Wahl des Urlaubsziels - das gab es in der DDR nur innerhalb des Landes. Oft ging es auch in die "sozialistischen Bruderstaaten". Der Westen war tabu - offiziell auch in Sachen Lebensstil und Mode. Wer im Osten cool sein wollte, musste sich mit Nähmaschine und Schnittmustern behelfen. Mit dem Verbot vom "hektischen Modewechsel" wollte der Staat Ruhe auf dem Modemarkt verordnen - doch die privaten Nähmaschinen ratterten weiter.
ZDFinfo Doku
Trabbi oder Käfer ZEITGESCHICHTE Leben im geteilten Deutschland, D 2014
Die Kontraste könnten größer nicht sein: Individualismus und Pluralismus im Westen, die Ideale von kollektiver Arbeit und kollektivem Leben in der DDR. Eine Gegenüberstellung. Gezeigt wird, wie sich die Menschen im Osten und Westen mit ihren Lebensentwürfen und Lebenszielen unterschieden. Themenbereiche: die Rolle der Frau, Wohnen, Urlaub, Arbeitsleben, Freizeit und Religion. Alltagserfahrungen und Alltagsprobleme in zwei Systemen. Trabbi gegen Käfer, Grilletta gegen Hamburger: Wie lebte es sich wirklich - hüben und drüben im geteilten Deutschland? Wuchs 1989 zusammen, was zusammen gehört? Oder passten die beiden deutschen Staaten längst nicht mehr zusammen? Erziehung, Wirtschaft, Lebensstandard und sogar Promillegrenze: Nach Jahrzehnten der Entfremdung war bei den Nachbarn scheinbar alles anders. Der Blick auf das jeweils "andere" Deutschland ist bis heute verstellt von Klischees und Vorurteilen. In der ersten Folge der vierteiligen Doku-Reihe "Leben im geteilten Deutschland" macht sich ZDFinfo auf Spurensuche zwischen Planwirtschaft und D-Mark-Wunder. Stolz auf ihre Wirtschaft waren beide Staaten: Die Bundesrepublik hatte die stärkste Währung in Europa. Auch die DDR verstand sich lange als Erfolgsbeweis - dafür, dass auch eine sozialistische Volkswirtschaft konkurrenzfähig sein konnte. In Wahrheit drifteten die beiden Systeme immer weiter auseinander - mit entsprechenden Folgen für das Alltagsleben. Im Westen genoss man den neuen Wohlstand, in der DDR dienten die sozialistischen Betriebe dem Staat und seinen Zielen und nicht dem Streben nach Profit. Der Arbeitsplatz war Lebenszentrum und garantierte wichtige Sozialleistungen. Das Kollektiv war alles, die Wirtschaft durchgeplant, Löhne und Preise festgelegt vom Staat. Individuelle Anreize: Fehlanzeige. Die Grundversorgung: bescheiden. Luxusgüter gab es nur gegen Westgeld, für "Aluchips" fast nichts. "Leben im geteilten Deutschland" zeigt, wie 40 Jahre Teilung die Menschen im Osten und im Westen prägten - und warum so manche Eigenart bis heute überlebt hat.
ZDFinfo Doku
DDR mobil - Trabi, Wartburg und Ostrennwagen GESCHICHTE, D 2014
"Vorwärts immer, rückwärts nimmer!" - dieser markante Ausspruch von Erich Honecker war richtungsweisend, auch für die Fahrzeugflotte in der DDR. Die Doku zeigt deren gesamte Bandbreite. Kuriositäten, Originale und aus der Not geborene Erfindungen. Es waren längst nicht nur Trabis und Wartburgs, die auf den Kopfsteinpflasterstraßen zwischen Ahlbeck und Zittau herum holperten. Die Palette der Fortbewegungsmittel reichte von A wie AWO bis Z wie Zastava. Noch breiter gefächert ist das Spektrum der Geschichten und Legenden, die sich um diese Fahrzeuge und die Mühen ihrer stolzen Besitzer ranken.
ZDFinfo Doku
DDR mobil - Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland VERKEHR, D 2017
Der Film zeigt 40 Jahre Staatsbahn im Osten. Geschichten über die Deutsche Reichsbahn werden erzählt von Zeitzeugen, Betroffenen und ehemaligen Bahnern. Wie der Trabant, Tütenmilch und Warteschlangen gehört die Reichsbahn zum Alltag im Osten. Die DDR setzt von Anfang an konsequent auf die Schiene, erst mit Dampf-, dann mit Dieselloks - und das Reisen mit der Bahn wird immer bequemer. Gegründet 1924, verbindet die Deutsche Reichsbahn die Menschen, wird aber schon bald auch Kriegswerkzeug der Nazis. "Räder müssen rollen für den Sieg!" lautet die Parole. Dabei liegt die Welt längst in Trümmern. Nach Kriegsende ist Deutschland zweigeteilt. In der Sowjetzone, der späteren DDR, wird die Deutsche Reichsbahn ab 1949 die Staatsbahn der DDR. Vom Dampf- übers Diesel- bis ins Elektro-Zeitalter bleiben Züge noch lange Zeit das Transportmittel Nummer eins, zuverlässig, pünktlich und vor allem preiswert. Was die Männer und Frauen in Diensten der DR leisten, ist beeindruckend. Trotz der Zerstörung eines großen Teils des Streckennetzes, der Waggons und der Lokomotiven sind bereits zwei Jahre nach Kriegsende hunderte von Zügen wieder fahrbereit. Auch die Hauptstrecken in der Sowjetischen Besatzungszone sind wieder befahrbar, und das, obwohl viel Schienenmaterial und Maschinen als Reparationsleistungen an die Sowjetunion abtransportiert worden sind. Im Westen war die Bahn weit weniger von solchen Wiedergutmachungsmaßnahmen betroffen. Doch in den 50er Jahren verlassen die ersten neu gebauten Dampfloks wieder die alten Produktionsstandorte und findige Ingenieure entwickeln in Görlitz die ersten Doppelstockzüge für den Personennahverkehr. Tausende Diesel- und Elektrolokomotiven werden im Auftrag der Deutschen Reichsbahn hergestellt und das elektrische Streckennetz ausgebaut. Trotz des permanenten Rohstoffmangels, wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen und ständiger Materialknappheit erreicht das Transportvolumen der DDR 1980 fast die Größenordnung der Bundesbahn, obwohl diese ein doppelt so großes Streckennetz besitzt. Sei es im Kampf mit sandiger Braunkohle, mit dem tosenden Lärm sowjetischer Güterloks oder gegen das Zerbröseln der Beton-Schwellen, wer bei der DR arbeitete, hatte immer eine Herausforderung zu stemmen. Nachdem der erste Teil der ZDFinfo-Dokumentationsreihe "DDR mobil" im vergangenen Jahr die Erinnerung an Trabi, Wartburg und Schwalbe-Mopeds wachrief, erweckt Folge zwei "DDR mobil - Zwischen Reichsbahn und Rasendem Roland" nun den Verkehr auf der Schiene wieder zum Leben, an Orten, wo noch heute an alten Loks gehämmert und geschraubt wird, wo sich tausende Eisenbahnfans treffen und in Sonderzügen unterwegs sind. Bahnexperten und ehemalige Mitarbeiter kommen dabei ebenso zu Wort wie leidenschaftliche Fans von heute.
ZDFinfo Doku
DDR mobil ZEITGESCHICHTE Hoch hinaus mit Interflug, D 2017
Not macht erfinderisch, sagt das Sprichwort. Das traf auf die DDR besonders zu. Die wollte unbedingt mit dem Westen mithalten, vor allem, wenn es um Mobilität ging. In der DDR herrschte ständig Mangel: Mangel an Rohstoffen, an Fachleuten und an Freiheit. Dennoch leistete sich dieses Land etwas Großes: eine weltumspannende Luftfahrtgesellschaft und sogar eine Flugzeugbau-Industrie. Letzteres nur bis zum Absturz eines Prototypen. 34 Jahre war "Interflug" die staatliche Fluggesellschaft der DDR. Die Airline stand für Fernweh, unerfüllte Träume und Privilegien. Sie brachte dem abgeschotteten Land einen Hauch von weiter Welt. Berlin Schönefeld wird Heimatflughafen der DDR-Flugzeugflotte. Eine neue Landebahn und ein neuer Hangar entstehen. Noch vor dem Mauerbau fliegt die sowjetische Maschine, die IL-18, für die Interflug. Das Düsenflug-Zeitalter wird mit der TU-134 im Jahr 1968 eingeläutet, später folgt die IL-62 mit ihren weltweit einmaligen vier Triebwerken am Heck. Wer bei der Interflug arbeitet, muss hundertprozentig zuverlässig sein. Die Piloten und Stewardessen repräsentieren die Deutsche Demokratische Republik. Man will sicher sein, dass niemand bei Flügen in das nichtsozialistische Ausland in den Westen flieht. Zwei Jahre nach der Wende wird die Interflug 1992 von der Treuhand liquidiert.
ZDFinfo Doku
DDR mobil - Trecker, Laster und Multicar ZEITGESCHICHTE, D 2017
Not macht erfinderisch, sagt das Sprichwort. In der DDR traf das auch auf die Sparte der Nutzfahrzeuge zu. In Zeiten des Mangels musste man erfinderisch sein, denn der Bedarf war enorm. Laster und Traktoren brauchte das Land. Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten die Russen viele Produktionsbetriebe ab. Vor allem die Regionen Sachsen und Thüringen hatten eine große Tradition im Fahrzeugbau. Die wenigen verbliebenen Firmen versuchten einen Neustart. Drei Jahre nach Kriegsende gründete sich die Vereinigung Volkseigener Betriebe IFA , in der alle Fahrzeughersteller der sowjetischen Besatzungszone vom Sattelschlepper bis zum LKW-Produzenten vereint wurden. Die Wirtschaft im Osten schrie nach Transportmitteln und Traktoren. Doch die Flucht kompletter Firmen in den Westen, fehlendes Fachpersonal, Materialknappheit, Behördenwillkür und eine kaum vorhandene Zulieferindustrie ließen nur bescheidene Anfänge in den leergefegten und oft zerstörten Produktionshallen zu.
ZDFinfo
Der gleiche Himmel - Die Dokumentation FILM/KINO/TV Informationen um jeden Preis, D 2017
Zum dreiteiligen TV-Drama "Der gleiche Himmel" bietet auch die zweite begleitende Dokumentation zeitgeschichtliche Hintergrundinformationen. Im Mittelpunkt des TV-Spiels steht ein sogenannter Romeo-Agent, ausgebildet, einsame Frauen an politisch brisanten Positionen im Westen zu verführen und Informationen zu gewinnen. Erstmals berichtet ein echter "Romeo" von seinen Aufträgen.
ZDFinfo Show
heute-show KABARETTSHOW
Hier werden die Nachrichten mit viel bissigem Witz beleuchtet. Aufs Korn genommen wird dabei das aktuelle Tagesgeschehen aus Nachrichtensendungen und Politik.
ZDFinfo Doku
Der gleiche Himmel - Die Dokumentation ZEITGESCHICHTE Der lange Arm der Stasi, D 2017
Zwei Dokumentationen begleiten das dreiteilige TV-Drama "Der gleiche Himmel". Der Kalte Krieg auf beiden Seiten der Berliner Mauer bietet die Kulisse der spannenden Filmhandlung. Die Dokumentation berichtet, mit welchen Methoden die Stasi die Bürger der DDR in allen Bereichen des Alltags kontrollierte. Ehemalige Mitarbeiter des Geheimdienstes und einige seiner Opfer berichten.
ZDFinfo Doku
ZDF-History RECHT UND KRIMINALITÄT Die geheimen Mordermittler der DDR, D 2017
In der DDR sind sie ein Staatsgeheimnis: eine Spezialkommission der Stasi, die Verbrecher jagt, die es im sozialistischen Staat gar nicht geben sollte, zum Beispiel Serienmörder. Sie ermittelt, wenn die DDR-Oberen bei Verbrechen Unruhe in der Bevölkerung und damit Kritik am Staat befürchten, wie im Fall der Säuglingsmorde in der Leipziger Frauenklinik 1986. Die Stasi-Ermittler sollen den Täter finden und die Tat zugleich geheim halten. Die Spezialkommission der Stasi steht dabei in Konkurrenz zur Kriminalpolizei, die auch in der DDR für die Aufklärung von Morden zuständig ist - im Prinzip. Wenn der Fall jedoch als politisch heikel gilt, wenn, wie im Juli 1984, ein Unteroffizier der Nationalen Volksarmee als Serientäter verhaftet wird, übernehmen die Kollegen von der Stasi die Ermittlungen. Die Kriminalpolizei erfährt dann nur noch das Nötigste, ebenso wie die Angehörigen der Opfer. Die Autorin Gabi Schlag hat ehemalige Mitglieder der Spezialkommission und der Mordkommission der Kriminalpolizei interviewt und mit deren Hilfe einige bislang unveröffentlichte Kriminalfälle rekonstruiert. Die Dokumentation stellt erstmals die Arbeit der geheimen Mordermittler der Stasi vor und ordnet sie in den historischen Kontext der DDR ein.
ZDFinfo Doku
ZDF-History PORTRÄT Die 50 Tage des Egon Krenz, D 2016
Im turbulenten Herbst 1989 stürzt er seinen Lehrmeister Erich Honecker und gelangt in der DDR an die Macht: Egon Krenz, der langjährige "Kronprinz" des Staats- und Parteichefs. Sein Ziel sei es gewesen, den Sozialismus in der DDR zu retten, wird er später sagen. Doch sein Plan von einer "Wende" in der DDR scheitert. Wenige Wochen nach dem Amtsantritt muss er seinen Posten wieder räumen, während die DDR dem Untergang entgegentaumelt. Der deutsche Gorbatschow hatte er werden wollen. Stattdessen muss sich Egon Krenz im wiedervereinigten Deutschland mit der Rolle des Bösewichts und Unbelehrbaren abfinden. "ZDF-History" zeigt die 50 Tage des Egon Krenz, die für ihn voller Hoffnung begannen und schließlich im Debakel endeten.
ZDFinfo Doku
Reklame fürs Volk GESCHICHTE Die bunte Werbewelt der DDR, D 2016
Werbung in einem Land, in dem man eigentlich keine Werbung wollte, da sie ja dem Kapitalismus diente: Das klingt absurd. Und doch gab es in der DDR unendlich viel Reklame. Die Werbung, das An-den-Mann-bringen von Produkten, hatte in der DDR jedoch eine andere Aufgabe als in West-Deutschland. Sie war gesteuert vom Zentralorgan der Partei und war dafür da, Missstände und Mangel an Produkten gut zu verkaufen. Die Dokumentation "Reklame fürs Volk" zeigt ein Land voller Werbung, in dem es keine Werbung geben durfte. Wie haben Regisseure und Werbetexter Werbung gemacht, ohne dass sie sich aufmerksamkeitswirksame Spielereien ausdenken durften? Wer kontrollierte die Werbung, wer sagte, was gut und was schlecht ist? Warum hat man überhaupt Werbung gemacht, wenn es für ein Produkt keine Konkurrenz gab? Wie war das Bild der DDR-Frau in der Werbung - im Vergleich zum Frauenbild im Westen?
ZDFinfo Doku
Mysteriöse Kriminalfälle der DDR RECHT UND KRIMINALITÄT Tödliche Tabus, D 2017
Die Kriminalitätsstatistiken der beiden deutschen Staaten unterscheiden sich kaum voneinander. Hüben wie drüben wird betrogen, geklaut und getötet. Doch die DDR will der bessere Staat sein. Verbrechen passen nicht in den Sozialismus, denn das sozialistische Menschenbild ist ein friedliches. Deshalb ist auch die Berichterstattung in der Presse spärlich. Die DDR-Bürger sollen glauben, dass ihr Land frei von Kriminalität ist. Dabei hat die Aufklärung eines Verbrechens in der DDR oberste Priorität. Mit hohem Personaleinsatz und großem Aufwand sollen die Täter so schnell wie möglich hinter Schloss und Riegel gebracht werden. Die Kriminalisten in der DDR sind sehr gut ausgebildet und haben in vielen Fällen Unterstützung vom Ministerium für Staatssicherheit. Denn auch die Stasi stellt bei Kapitalverbrechen professionelle und gut ausgestattete Ermittler. Das Verhältnis zwischen Kriminalpolizisten und Stasi-Mitarbeitern ist allerdings ambivalent. Denn das MfS sitzt immer am längeren Hebel. In einigen Fällen erfahren die Polizisten der Morduntersuchungskommission nur wenig über die teils geheimen Ermittlungen des MfS. Doch die Stasi soll nicht nur bei der Tätersuche helfen. Oft werden Angehörige von Verbrechensopfern überwacht und bespitzelt, denn nur das Regime bestimmt, welche Informationen nach außen dringen dürfen. Vor allem, wenn die Tat von einem Partei-Funktionär, einem Stasi-Mitarbeiter oder einem Sowjetsoldaten begangen wurde, setzt die Stasi alles daran, den Vorfall zu vertuschen oder sogar den Täter zu decken. Sogar in den DDR-Krimis, wie in der populären Serie "Polizeiruf 110", wird streng darauf geachtet, dass es eine bestimmte Art von Verbrechen nicht gibt. Der Staat zensiert jede einzelne Folge. Auch hier dürfen SED-Funktionäre, Soldaten oder Polizisten keine Mörder sein. Die Täter sind meistens Außenseiter der Gesellschaft, Alkoholiker oder psychisch Kranke. Mit der Dokumentation "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" widmet sich ZDFinfo einem undurchsichtigen Feld in der ostdeutschen Geschichte. Der Zweiteiler wirft mit Archiv-Bildern, Aufnahmen von Hobbyfilmern und Berichten von Augenzeugen, Verbrechens-Opfern und Kriminalisten ein neues Licht auf die Ermittlungen bei Kapitalverbrechen - dabei sind einige Fälle bis heute ungeklärt.
ZDFinfo Doku
Mysteriöse Kriminalfälle der DDR RECHT UND KRIMINALITÄT Im Fadenkreuz der Stasi, D 2017
Die DDR wollte ein Staat ohne Mord, Totschlag und Diebstahl sein. Auch Sexualverbrecher und Pädophile passten nicht zum sozialistischen Menschenbild. So weit die Theorie. Doch die Theorie von der sozialistischen Moral und dem "guten Menschen" stimmte nicht mit der Realität überein. So gab es von 1969 bis 1989 laut den veröffentlichten Statistischen Jahrbüchern der DDR 2263 Mord- und Totschlagfälle. Die DDR veröffentlichte diese Zahlen und begründete diese mit den negativen Einflüssen des Kapitalismus, die auch vor der Mauer nicht Halt machten. Generell widmete der Staat der Verbrechensbekämpfung in der DDR besonders viel Aufmerksamkeit, um die Kriminalität möglichst gering zu halten. So gab es in jedem Bezirk personell und technisch gut ausgestattete Morduntersuchungskommissionen mit weitreichenden Befugnissen bei den Ermittlungen. Allerdings wurden diese auch sehr schnell eingeschränkt oder massiv behindert, wenn die Staatssicherheit den Fall übernahm. Dann wurden häufig Fakten vertuscht und Ermittler behindert, um sozialistische Bruderstaaten zu schützen oder eigene Mitarbeiter der Staatssicherheit öffentlich nicht vorführen zu müssen. Das hatte in jedem Fall politische Priorität. Deshalb war die Kriminalpolizei bei ihrer Ermittlungsarbeit generell der Stasi unterstellt.
ZDFinfo Doku
Leben in der Sperrzone GESCHICHTE Sparnberg in der DDR, D 2014
Das thüringische Sparnberg und das bayerische Rudolphstein waren wie ein Dorf. Dann wurde Deutschland geteilt und damit wurden auch die beiden Dörfer getrennt. Sparnberg im Osten lag nun zwischen zwei Grenzen. Es war nicht nur zur Bundesrepublik, sondern auch zur DDR abgeschottet. Gut aus dem Westen zu beobachten, wurde Sparnberg von der DDR zu einem wohlüberwachten Vorzeige-Dorf gemacht - mit teils absurden Zügen.
ZDFinfo Doku
Die SS GESCHICHTE Heydrichs Herrschaft
Die SS war Inbegriff des Terrors. Sie verkörperte in Hitlers Reich den tödlichen Wahn vom Herrenmenschen. Reinhard Heydrich war Organisator des millionenfachen Mordes. SS - die beiden Buchstaben in altgermanischer Runenschrift stehen für das wohl gefährlichste Machtinstrument der NS-Diktatur. Heydrich war allmächtiger und gefürchteter Chef des Sicherheitsdienstes der SS, der Gestapo und des Reichssicherheitshauptamtes.
ZDFinfo Doku
Die SS GESCHICHTE Der Machtkampf
In nur wenigen Jahren wurde die "Schutzstaffel" von einer unbedeutenden Leibwache zu einem Staat im Staate Hitlers. Ihr Aufstieg begann mit einer bis dahin beispiellosen Mordaktion. Am 30. Juni 1934 töteten SS-Kommandos im Auftrag Hitlers die Führer der rivalisierenden Partei-Organisation, der SA. In dieser "Nacht der langen Messer" begann der Aufstieg der SS zum gefährlichsten Machtinstrument der braunen Diktatur.
ZDFinfo Doku
Die SS GESCHICHTE Himmlers Wahn
Sein Name wurde zum Inbegriff des Bösen. Als "Reichsführer SS" war Heinrich Himmler maßgeblich verantwortlich für das Jahrhundertverbrechen. Die Doku zeigt die Wurzeln von Himmlers Wahn. Hitlers mächtigster Helfer kümmerte sich persönlich und vor Ort um die Schattenwelt der Todesschwadronen und Vernichtungslager - pedantisch, fanatisch und skrupellos.
ZDFinfo Doku
Die SS GESCHICHTE Totenkopf
Ihr Erkennungszeichen war der Totenkopf auf dem Kragenspiegel. Innerhalb der SS verstanden sie sich als Auserwählte. Die "Soldaten des Todes" bewachten und betrieben die Konzentrationslager. Mehr als eine Million Juden und politisch "Unerwünschte" wurden bei Massenexekutionen erschossen. Der Film richtet den Fokus auf jene Täter, die vor Ort am Geschehen beteiligt waren. Wer waren diejenigen, die den Finger am Abzug hatten?
ZDFinfo Doku
Die SS GESCHICHTE Die Waffen-SS
Die Waffen-SS ist bis heute ein Phänomen voller Widersprüche. Zu Kriegsbeginn bestand die Truppe aus Freiwilligen, aus handverlesenen "Militärathleten". Doch das blieb nicht so. Es entstanden Einheiten wie die SS-Division "Handschar", eine Truppe von Moslems vom Balkan, oder die SS-Division "Dirlewanger". Diese Division bestand aus Wilddieben und Kriminellen, vereinzelt sogar aus politischen Häftlingen aus den Konzentrationslagern.
ZDFinfo Doku
ZDF-History DOKUMENTATION Hitlers Geheimwaffenchef - Auf den Spuren von Hans Kammler, D 2014
Offiziell beging er am 9. Mai 1945 Selbstmord: Hitlers Geheimwaffenchef Hans Kammler. Neue Quellen und Zeugen wecken jetzt erhebliche Zweifel an dieser Version. Danach hat Kammler den Krieg überlebt und wurde heimlich nach Amerika gebracht, wo sein Wissen über die "Wunderwaffen" als wertvoll galt. Ein brisanter Fall: Denn der SS-General und promovierte Architekt war maßgeblich am Bau des KZ Auschwitz beteiligt.
ZDFinfo Doku
Polenfeldzug GESCHICHTE Der Nervenkrieg, D 2009
Der Zweite Weltkrieg begann als Auseinandersetzung der Großmächte in Mitteleuropa und endete als weltumfassende Katastrophe. Der Film zeigt Aufnahmen von der Front jenseits der Propaganda. Die Weltherrschaftsträume Hitlers und die Großmachtphantasien Japans führten zu den Schlachten von Stalingrad und Iwo Jima, zum Bombenhagel auf deutsche Städte und zu den Atomangriffen auf Hiroshima und Nagasaki.
Mehr laden
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN