Die Stadt unter dem Eis - Kalter Krieg auf Grönland

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Die Stadt unter dem Eis - Kalter Krieg auf Grönland

Die Stadt unter dem Eis - Kalter Krieg auf Grönland

Dokumentation

Camp Century ist eines der verrücktesten Projekte des Kalten Krieges: 1959 beschlossen die USA, eine geheime Militärstadt unter dem Eispanzer Nordgrönlands zu bauen. Die Supermacht wollte Atomraketen auf Grönland stationieren, um einen strategischen Vorteil gegenüber der Sowjetunion zu erlangen. Die Dokumentation gewährt einen Einblick in das Leben der Soldaten, die sechs Jahre lang in den Tunnelanlagen stationiert waren. Die Bewohner von Camp Century lebten in isolierten Häusern, die eigens für die Arktis entwickelt worden waren. Den "Eissoldaten" fehlte es an nichts: Eine moderne Küche, warme Duschen und sogar eine eigene Kapelle sorgten dafür, dass die Besatzungen monatelange Dunkelphasen im Winter gut überstanden. Für Strom und Wärme wurde ein mobiler Reaktor als Bausatz geliefert, der zu gravierenden Strahlungsproblemen führte. Der damals 18-jährige dänische Pfadfinder Sören Gregersen berichtet aus erster Hand, wie es war, neben einem Atomreaktor zu schlafen. Der Film thematisiert auch die dramatischen Folgen von Camp Century, die durch die Klimaerwärmung zutage kommen. Denn beim Abzug der U.S. Army aus Camp Century blieben viele Tausend Tonnen Müll, auch radioaktiver Restmüll, unter dem Eis. Glaziologen befürchten nun, dass zum Ende des Jahrhunderts die Überreste von Camp Century an die Oberfläche kommen und über wandernde Gletscher ins arktische Meer gelangen könnten.
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ZDF-History - Die heißesten Momente des Kalten Krieges

Dokumentation Es waren gefährliche 40 Jahre: Im Kalten Krieg standen sich Ost und West unversöhnlich gegenüber. Beide Seiten verfügten über Arsenale von mehreren Zehntausend Nuklearsprengköpfen. Ein Atomkrieg zwischen den Supermächten hätte für die menschliche Zivilisation das Ende bedeuten können. "ZDF-History" rekonstruiert fünf Momente, in denen der Kalte Krieg kurz davor stand, ein dritter Weltkrieg zu werden.
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Albtraum Afghanistan - Todeskampf der Sowjetunion

Geschichte Die Sowjetunion ist in den 1980er-Jahren neben den USA die stärkste Weltmacht. Am 25. Dezember 1979 marschieren sowjetische Truppen in Afghanistan ein - der Anfang vom Ende der UdSSR. Nach dem Staatsstreich afghanischer Kommunisten im April 1978 schickt Leonid Breschnew sowjetische Truppen nach Kabul: Sie sollen das Regime auf Linie bringen und danach sofort wieder abziehen. Doch die Rote Armee bleibt knapp zehn Jahre in Afghanistan. Als Ronald Reagan 1981 Präsident wird, verstärken die USA ihre militärische Hilfe für die islamistischen Rebellengruppen in Afghanistan. Die Amerikaner haben Interesse daran, die Sowjetunion wirtschaftlich und militärisch zu schwächen. So werden verschiedene Mudschahedin-Fraktionen über Pakistan von den USA und dem Westen finanziert. Der Plan geht auf. Die Verluste der Roten Armee werden immer höher. Auch die Reformen von Michael Gorbatschow ab 1985 können nicht verhindern, dass die sowjetische Bevölkerung den Krieg in Afghanistan bald offen ablehnt und mehr und mehr gegen den Kommunismus rebelliert. Ein paar Monate nach dem Abzug der letzten sowjetischen Truppen aus Afghanistan fällt 1989 die Berliner Mauer. Zweieinhalb Jahre später existiert die Sowjetunion nicht mehr.
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Geheimes Nordkorea ZEITGESCHEHEN Die sieben Säulen der Macht
Nordkorea: Das kleine Land in Ostasien gibt sich unbeugsam, seine Herrscherfamilie scheint unantastbar. Aber mit welchen Strategien schützt sich das Regime vor dem Zusammenbruch? Der Film ergründet den Führerkult des Landes und zeigt, wie Diktator Kim Jong Un mit totaler Kontrolle sein Volk beherrscht. Ein hochrangiger nordkoreanischer Flüchtling gibt Einblicke in die dunklen Finanzgeschäfte des Landes. Ein Nuklearwaffenspezialist deckt auf, mit wessen Hilfe Nordkorea die Atombombe entwickeln konnte. Und schlussendlich beantwortet der Film die zentrale Frage: Was will das Regime in Pjöngjang, was will Kim Jong Un?
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Gold für Kim - ein Leben für Nordkoreas Führer DOKUMENTATION, D 2018
Mit Atombombentests und martialischen Drohungen versetzen Nordkorea und sein Diktator Kim Jong Un die Welt immer wieder in Sorge. Aus dem Inneren des Landes dringt wenig nach außen, denn ausländischen Journalisten wird nur selten die Einreise erlaubt. Wie Mangelwirtschaft, Blockwart-Kultur und Denunziantentum das Alltagsleben prägen, davon ist in der offiziellen Propaganda nichts zu sehen. Glitzerbauten, riesige Statuen des Vaters und des Großvaters von Kim Jong Un, aufwendige Inszenierungen von Macht und Größe sollen der Erbauung dienen - und über die Niederungen des kommunistischen Alltags hinwegtrösten. Reporter Michael Höft hat sich die Erkundung des sportlichen Nordkorea vorgenommen. Stadien, Sporthallen, Reitklubs, Bolzplätze und Wintersportresorts sind Orte, die Nordkorea dem Besucher aus dem kapitalistischen Ausland gerne zeigt. Über das Thema Sport findet sich ein leichter und unkomplizierter Zugang zu den Menschen in dem hermetisch abgeriegelten Land. Die Dokumentation begleitet verschiedene Hobby- und Leistungssportler in ihrem Trainingsalltag.
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Südkorea - Erfolg um jeden Preis AUSLANDSREPORTAGE, F 2018
Mit langen Arbeitszeiten, Arbeitsdisziplin und einem ehrgeizigen Schulsystem hat Südkorea es geschafft, eine der schlagkräftigsten Wirtschaften der Welt aufzubauen. Jeder hier hat dasselbe Ziel: erfolgreich sein und gewinnen. Doch die Zeiten ändern sich, das Limit scheint erreicht: Selbst, wenn die ökonomischen Werte weiterhin stimmen, wachsen auf der anderen Seite doch auch Arbeitslosigkeit und soziale Ungleichheit. Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Kulissen des Landes.
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heute Xpress NACHRICHTEN
Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
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Brudermord am Airport ZEITGESCHICHTE Die Spur führt nach Nordkorea, GB 2018
Am 13. Februar 2017 hat Kim Jong Nams Aufenthalt im Flughafen von Kuala Lumpur verheerende Folgen: Der Halbbruder des "Obersten Führers" Nordkoreas wird von zwei Unbekannten ermordet. Seit fast 70 Jahren unterjocht die brutale Familiendynastie der Kims die Demokratische Volksrepublik Korea. Die Dokumentation wartet mit Schilderungen aus Kim Jong Nams nächstem Umfeld auf und beleuchtet sowohl die Hintergründe des Mordes als auch die des Regimes. Am 13. Februar 2017 betrat der Halbbruder von Kim Jong Un das Flughafengebäude von Kuala Lumpur. Geplant war eine Reise nach Macau, doch dazu sollte es nicht kommen. Denn während seines Aufenthalts im Flughafen wurde Kim Jong Nam ermordet. Tatwaffe war einer der tödlichsten Kampfstoffe der Welt: die Substanz VX. Nur wenige Tage später verhaftete man zwei tatverdächtige Frauen aus Vietnam und Indonesien, doch Aufnahmen der Sicherheitskameras am Flughafen legen den Verdacht nahe, dass nordkoreanische Geheimdienstmitarbeiter beteiligt gewesen sein könnten. Die preisgekrönte Dokumentation wartet mit bisher unveröffentlichten Schilderungen aus dem nächsten Umfeld Kim Jong Nams auf und beleuchtet die Hintergründe einer erbitterten Familienfehde, geprägt von Geheimdiensten und internationalen Waffengeschäften. Es sind wesentliche Informationen, um die Motive für den Mord zu verstehen und Antworten zu finden auf die Frage, wie die brutale und unmenschliche Familiendiktatur der Kims seit fast 70 Jahren ein ganzes Land indoktriniert und unterjocht.
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Amerikas Heroin-Krise - Kampf gegen die Überdosis DROGEN, USA 2019
2017 starben in den Vereinigten Staaten etwa 70 000 Menschen an einer Überdosis. In 68 Prozent der Todesfälle waren Opioide im Spiel. Im Durchschnitt starben somit täglich 130 US-Amerikaner an Opioid-Überdosen. Zwischen 1999 und 2017 hat sich die Zahl der Todesfälle durch Opioid-Überdosen versechsfacht. Sie sind noch vor Verkehrsunfällen die häufigste Ursache für nicht natürliche Todesfälle. Vor allem Heroin und synthetische Opioide wie Fentanyl werden quer durch alle gesellschaftlichen Schichten konsumiert. Die Dokumentation zeigt Menschen, die versuchen, ihrer Sucht zu entkommen, und stellt die Frage, welche Gründe es für die Drogen-Epidemie in den USA gibt.
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Hard Time - Knast in Vegas RECHT UND KRIMINALITÄT Liebe hinter Gittern, USA 2012
Pech aufgrund der Haft bedeutet für so manchen Häftling allerdings Glück in der Liebe - denn oft bahnen sich hinter Gittern echte Lovestorys an, die Mut für einen Neuanfang machen. Auch nach der Verhaftung gehen Liebe und Lust weiter, ob durch Briefe oder durch Telefonate. Doch nicht immer wartet der Partner in der Freiheit. Manchmal sind beide inhaftiert und haben es dadurch umso schwerer, miteinander zu kommunizieren. Las Vegas ist eine Stadt, in der man viel gewinnen, aber auch alles verlieren kann. Auf der Suche nach Glück, Geld und Glamour kommen Menschen aus der ganzen Welt in die Wüstenmetropole. Viele halten sich jedoch nicht an die legalen Spielregeln: Für sie endet der Traum vom besseren Leben im Clark County Detention Center. Von Drogen und Prostitution über Geldwäsche und Waffenhandel bis hin zu Erpressung und Mord - in kaum einer anderen US-Stadt tritt so viel kriminelle Energie zutage wie in der Glücksspielmetropole Las Vegas. Wer der Polizei bei einer Straftat ins Netz geht, wandert in den Knast, genau genommen ins gefürchtete Clark County Detention Center. "Hard Time - Knast in Vegas" wirft einen Blick hinter die Gefängnismauern und erzählt die Geschichten der Insassen - die so unterschiedlich sind wie ihre Verbrechen.
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Hard Time - Knast in Vegas RECHT UND KRIMINALITÄT Außenseiter und Einzelgänger, USA 2012
Im Clark County Detention Center herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Wird ein Häftling entlassen, wartet der nächste schon auf seine Zelle. Sobald der Neuankömmling eingecheckt hat, prüfen ihn die Mitgefangenen auf Herz und Nieren und nehmen ihn - je nach Hautfarbe oder Gangzugehörigkeit - in eine der Knast-Cliquen auf. Doch es gibt auch Außenseiter, die keiner Gruppe angehören. Für sie gestaltet sich das Leben hinter Gittern extrem schwer. "Hard Time - Knast in Vegas" begleitet drei der Einzelkämpfer. In einer Welt voller Gewalt, Intrigen und Leid prallen nicht nur unterschiedliche Charaktere aufeinander, sondern auch Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, sexueller Neigung oder krankhafter Psychosen. Viele dieser Insassen werden zu Außenseitern und werden von organisierten Gangs tyrannisiert. Wer nicht in Schutzgewahrsam kommt, ist der Brutalität der Gefängniswelt ausgeliefert. Von Drogen und Prostitution über Geldwäsche und Waffenhandel bis hin zu Erpressung und Mord - in kaum einer anderen US-Stadt tritt so viel kriminelle Energie zutage wie in der Glücksspielmetropole Las Vegas. Wer der Polizei bei einer Straftat ins Netz geht, wandert in den Knast, genau genommen ins gefürchtete Clark County Detention Center. "Hard Time - Knast in Vegas" wirft einen Blick hinter die Gefängnismauern und erzählt die Geschichten der Insassen - die so unterschiedlich sind wie ihre Verbrechen.
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Knast in den USA RECHT UND KRIMINALITÄT Zweite Chance statt lebenslänglich, USA 2017
Sie waren jung, sie waren unreif, und sie waren brutal: Als Teenager wurden sie zu Mördern, als Erwachsene sitzen sie noch immer im Gefängnis - verurteilt zu lebenslanger Haft. Die Doku "Knast in den USA: Zweite Chance statt lebenslänglich" zeigt die Fälle von Anthony Rolon und Joe Donovan, die als Jugendliche verurteilt wurden. Als Intensivtäter eingestuft und ohne Bewährung verurteilt, sollen sie eine zweite Chance bekommen.
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Der Austauschcop REPORTAGE Ein US-Polizist in Hamburg, D 2017
Autodiebstahl, häusliche Gewalt, Drogenkriminalität - die Fälle, mit denen sich deutsche und amerikanische Polizisten befassen müssen, ähneln sich. Wie unterscheidet sich der Arbeitsalltag der deutschen Polizei von dem ihrer amerikanischen Kollegen? US-Polizei-Sergeant Ryan Herring ist eine Woche zu Besuch auf der Hamburger Wache von Polizeikommissar Sajoscha Boss. Zusammen mit seinen deutschen Kollegen fährt US-Polizist Herring auf Streife in Hamburg-Harburg. Hier erlebt er, wie der Polizeialltag in Deutschland aussieht und mit welchen Fällen deutsche Polizisten konfrontiert sind. Besonders interessiert den US-Cop, wie das Ansehen seiner deutschen Polizei-Kollegen in der Bevölkerung ist. Denn, wie in den USA, wird auch hierzulande der Dienst für deutsche Polizisten immer gefährlicher. Fehlender Respekt und tätliche Übergriffe sind längst keine Ausnahme mehr. Im Sommer 2016 war der Hamburger Polizist Sajoscha Boss in Austin, Texas. Eine Woche lang fuhr er mit seinem US-Kollegen auf Streife und konnte ihm bei der Arbeit über die Schulter schauen. Er war bei Diebstahl- und Drogeneinsätzen dabei, erlebte einen Einsatz gegen die brutale Gang-Kriminalität in den USA und war beeindruckt von der Ausrüstung seiner amerikanischen Kollegen, die sich deutlich von seiner eigenen in Deutschland unterscheidet. Der Austausch mit den amerikanischen Kollegen hinterließ bei Boss einen bleibenden Eindruck. Die "ZDF.reportage" hat den amerikanischen Polizisten und seinen deutschen Kollegen bei ihrer Arbeit begleitet. Und gibt einen spannenden Einblick in die Erlebnisse und Erfahrungen, die die beiden Polizisten während ihres Austausches machen.
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ZDF-History KÜNSTLERPORTRÄT Hardy Krüger - Eine deutsche Legende, D 2020
Schauspieler, Schriftsteller, Weltenbummler: Hardy Krüger ist ein Mann mit vielen Facetten und einem bewegten Leben. Die Doku zeichnet ein eindringliches Portrait des deutschen Weltstars. Sein Leben ist ein Spiegelbild deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert: Nach Kindheit und Jugend in Nazi-Deutschland folgt eine Film-Karriere in der Nachkriegszeit. Doch den Schauspieler zieht es hinaus in die Welt. Was treibt Krüger an? Wonach sucht er? Der Mann mit der markanten Stimme ist Zeuge eines bewegten Jahrhunderts, auf das der inzwischen über 90-jährige Weltenbummler zurückblickt. Umwälzende Ereignisse haben Krügers Leben begleitet und geprägt. Als Kind wächst er im Glauben auf, Hitler sei "ein Halbgott", wird auf einer NS-Eliteschule zu unbedingtem Gehorsam erzogen. Im NS-Propagandastreifen "Junge Adler" spielt er seine erste Filmrolle. Doch eine Begegnung mit UFA-Star Hans Söhnker ändert alles. Der Schauspieler rettet heimlich Juden und klärt den jungen Krüger über die Verbrechen des NS-Staates auf. In den letzten Kriegsmonaten wird der damals 16-jährige Krüger zur SS-Division "Nibelungen" eingezogen, entkommt einem Todesurteil wegen "Befehlsverweigerung" nur knapp und erleidet ein lebenslanges Trauma. "Es sind Narben auf der Seele geblieben", kommentiert Hardy Krüger seine Kriegszeit rückblickend im Film. Im "Trümmerland" Deutschland macht der gutaussehende Heimkehrer nach Kriegsende Karriere. Er spielt zunächst in seichten Unterhaltungsstreifen, die erfolgreich sind, aber Krüger bald langweilen. Nach Erfolgen in England und Frankreich wagt er den Sprung über den "großen Teich", spielt in Hollywood neben Film-Stars wie John Wayne und Michael Caine. Krüger ist der erste deutsche Schauspieler nach dem Krieg, der international und mit den prominenten Kino-Größen seiner Zeit arbeitet. Doch seine Unruhe zieht ihn weiter - nach Afrika, schließlich als "Weltenbummler" um den ganzen Globus. Auch privat blickt der Schauspieler auf bewegte Zeiten zurück. Zwei Ehen scheitern, mit der dritten Ehefrau lebt er heute zurückgezogen in seiner Villa in Palm Springs, Kalifornien. Der Film von Patrick Zeilhofer benennt auch die Brüche in Krügers Vita und geht der Frage nach, was den deutschen Weltstar Zeit seines Lebens angetrieben hat.
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ZDF-History GESCHICHTE Kampf um die Freiheit - Der amerikanische Bürgerkrieg, D 2019
Ein Schlag gegen rebellische Sklavenhalter: So sah es Präsident Lincoln, als er 1861 die Armee in den Kampf gegen abtrünnige Südstaaten schickte. Daraus wurde ein langer Bürgerkrieg. Als mit Abraham Lincoln ein Gegner der Sklaverei zum US-Präsidenten gewählt wurde, spalteten sich elf Südstaaten - die "Konföderierten" - von den USA ab. Der neue Präsident kämpfte entschlossen für seine Prinzipien: Bürgerrechte für alle und die Einheit der Nation. "ZDF-History" beleuchtet weniger bekannte Aspekte des amerikanischen Bürgerkrieges. Ganze Städte wurden in Schutt und Asche gelegt. Die Zivilbevölkerung litt in bisher unbekanntem Ausmaß unter den Kampfhandlungen. Manche sehen im Sezessionskrieg den ersten totalen Krieg der jüngeren Geschichte. Präsident Lincoln erlebte den Sieg über die Konföderierten nicht mehr: Wenige Tage vor deren Kapitulation fiel er einem Mordanschlag zum Opfer. In Amerika ist die Erinnerung an den Bürgerkrieg bis heute lebendig: Die Teilung der Nation in einen liberalen Norden und einen konservativen Süden ist immer noch spürbar.
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1491 - Amerika vor Kolumbus GESCHICHTE Die ersten Menschen, CDN 2017
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen. Jahrhundertelang lag der Fokus auf der Geschichte Amerikas nach 1492, dem Jahr, in dem die europäische Immigration begann. Diese Dokumentationsreihe eröffnet Einblicke in die Lebens- und Verhaltensweisen der indigenen Bevölkerungen vor 1492.
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1491 - Amerika vor Kolumbus GESCHICHTE Jäger und Bauern, CDN 2017
Die Vorfahren der indigenen Völker überqueren Ozeane und Gebirge auf der Suche nach neuem Land. Im Laufe der Jahrtausende werden sie Astronomen, Architekten und Philosophen. Außerdem Wissenschaftler, Künstler und Erfinder. Sie gründen Zivilisationen und schaffen Handelsnetze über zwei Kontinente hinweg. 1492 verändert sich ihr Leben für immer. Über lange Zeit bestehen die alten Kulturen nur im Verborgenen fort. Dieser Film erzählt ihre Geschichte - die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner vor Christoph Kolumbus.
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1491 - Amerika vor Kolumbus GESCHICHTE Wissen und Macht, CDN 2017
Vor 1492 gibt es in Amerika Tausende indigene Gesellschaften mit eigenen sozialen, kulturellen und politischen Strukturen. Sie bilden Clans, Bündnisse und ganze Reiche. Über ein komplexes Handelsnetz stehen viele Regionen miteinander in Verbindung und tauschen sich untereinander aus. Die Irokesen-Konföderation wurde schon lange vor der Ankunft von Kolumbus gegründet und ist eine der ältesten repräsentativen Demokratien der Welt. Ihre fünf Gründungsstämme waren in endlose gegenseitige Kriege verwickelt, und es gab nur einen Ausweg: den friedlichen Zusammenschluss. Die Dokumentationsreihe eröffnet Einblicke in die Lebens- und Verhaltensweisen der indigenen Bevölkerungen in Amerika vor 1492.
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1491 - Amerika vor Kolumbus GESCHICHTE Verlorene Welt, CDN 2017
Alle indigenen Kulturen Amerikas haben eigene künstlerische Ausdrucksformen. Sie spiegeln sich wider in traditionellen Zeremonien, ebenso wie in der Gestaltung alltäglicher Gegenstände. Über Geschichten, Lieder und Tänze gibt ein Volk sein Wissen von einer Generation an die nächste weiter. Aus alten Zeiten erhaltene Objekte bezeugen die individuellen Kulturen vor 1492 - Tongefäße oder Gegenstände aus Metall, Holz oder Webstoffen. Seit Jahrtausenden stellen indigene Völker Werkzeuge und Kunstwerke aus Gold, Silber, Kupfer und Bronze her. Das vor 1492 in Amerika angewandte Verfahren der Metallurgie ist damals wohl das fortschrittlichste weltweit. Schon vor 2000 Jahren werden im westlichen Südamerika Metalle verarbeitet. In der Nähe des Titicacasees gefundene einfache Goldperlen sind 4000 Jahre alt. Die Inka gelten häufig als Erfinder der Metallurgie in Südamerika. Immerhin sind sie die mächtigste Gesellschaft, als die Goldproduktion vor 600 Jahren ihren Höhepunkt erreicht.
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Geniale Rivalen GESCHICHTE Schusswaffen - Colt gegen Wesson, USA 2016
1836 erhält Samuel Colt ein Patent für den Bau eines Revolvers. Die Waffe verändert die Kriegsführung seiner Zeit und sorgt für riesige Gewinne. Doch dann bekommt Colt Konkurrenz. Beständig hatte er die Verbesserungsvorschläge seines Assistenten Daniel Wesson abgelehnt. Schließlich gründet dieser seine eigene Firma "Smith & Wesson". Als der amerikanische Bürgerkrieg ausbricht, geraten beide Hersteller in Konkurrenz.
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Lincolns letzter Tag GESCHICHTE Präsidentenmord in Washington, USA 2017
Nur wenige Tage nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs wurde Abraham Lincoln am 14. April 1865 von einer Kugel des fanatischen Südstaatlers John Wilkes Booth tödlich getroffen. Anhand nachgestellter Szenen und zahlreicher historischer Zeugnisse zeichnet die Dokumentation das dramatische Ende des 16. US-Präsidenten nach.
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Der Mann, der die Welt rettete GESCHICHTE Das Geheimnis der Kuba-Krise, GB 2012
Ende 1962 hält die Welt den Atem an: In der Kuba-Krise stehen sich sowjetische und US-amerikanische Atomraketen gegenüber. Die Mächtigen auf beiden Seiten haben ihre Finger am Abzug. Doch wer verhinderte damals den möglichen Ausbruch eines dritten Weltkrieges? Es war ein einzelner Mann: der russische Marineoffizier Wassili Archipow. Seine Weigerung, einen nuklearen Torpedo abzufeuern, rettete wohl die Welt. Archipows Witwe erinnert sich.
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ZDF-History DOKUMENTATION Die heißesten Momente des Kalten Krieges, D 2008
Es waren gefährliche 40 Jahre: Im Kalten Krieg standen sich Ost und West unversöhnlich gegenüber. Beide Seiten verfügten über Arsenale von mehreren Zehntausend Nuklearsprengköpfen. Ein Atomkrieg zwischen den Supermächten hätte für die menschliche Zivilisation das Ende bedeuten können. "ZDF-History" rekonstruiert fünf Momente, in denen der Kalte Krieg kurz davor stand, ein dritter Weltkrieg zu werden.
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Die Stadt unter dem Eis - Kalter Krieg auf Grönland DOKUMENTATION, D 2020
Camp Century ist eines der verrücktesten Projekte des Kalten Krieges: 1959 beschlossen die USA, eine geheime Militärstadt unter dem Eispanzer Nordgrönlands zu bauen. Die Supermacht wollte Atomraketen auf Grönland stationieren, um einen strategischen Vorteil gegenüber der Sowjetunion zu erlangen. Die Dokumentation gewährt einen Einblick in das Leben der Soldaten, die sechs Jahre lang in den Tunnelanlagen stationiert waren. Die Bewohner von Camp Century lebten in isolierten Häusern, die eigens für die Arktis entwickelt worden waren. Den "Eissoldaten" fehlte es an nichts: Eine moderne Küche, warme Duschen und sogar eine eigene Kapelle sorgten dafür, dass die Besatzungen monatelange Dunkelphasen im Winter gut überstanden. Für Strom und Wärme wurde ein mobiler Reaktor als Bausatz geliefert, der zu gravierenden Strahlungsproblemen führte. Der damals 18-jährige dänische Pfadfinder Sören Gregersen berichtet aus erster Hand, wie es war, neben einem Atomreaktor zu schlafen. Der Film thematisiert auch die dramatischen Folgen von Camp Century, die durch die Klimaerwärmung zutage kommen. Denn beim Abzug der U.S. Army aus Camp Century blieben viele Tausend Tonnen Müll, auch radioaktiver Restmüll, unter dem Eis. Glaziologen befürchten nun, dass zum Ende des Jahrhunderts die Überreste von Camp Century an die Oberfläche kommen und über wandernde Gletscher ins arktische Meer gelangen könnten.
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Albtraum Afghanistan - Todeskampf der Sowjetunion GESCHICHTE, F 2019
Die Sowjetunion ist in den 1980er-Jahren neben den USA die stärkste Weltmacht. Am 25. Dezember 1979 marschieren sowjetische Truppen in Afghanistan ein - der Anfang vom Ende der UdSSR. Nach dem Staatsstreich afghanischer Kommunisten im April 1978 schickt Leonid Breschnew sowjetische Truppen nach Kabul: Sie sollen das Regime auf Linie bringen und danach sofort wieder abziehen. Doch die Rote Armee bleibt knapp zehn Jahre in Afghanistan. Als Ronald Reagan 1981 Präsident wird, verstärken die USA ihre militärische Hilfe für die islamistischen Rebellengruppen in Afghanistan. Die Amerikaner haben Interesse daran, die Sowjetunion wirtschaftlich und militärisch zu schwächen. So werden verschiedene Mudschahedin-Fraktionen über Pakistan von den USA und dem Westen finanziert. Der Plan geht auf. Die Verluste der Roten Armee werden immer höher. Auch die Reformen von Michael Gorbatschow ab 1985 können nicht verhindern, dass die sowjetische Bevölkerung den Krieg in Afghanistan bald offen ablehnt und mehr und mehr gegen den Kommunismus rebelliert. Ein paar Monate nach dem Abzug der letzten sowjetischen Truppen aus Afghanistan fällt 1989 die Berliner Mauer. Zweieinhalb Jahre später existiert die Sowjetunion nicht mehr.
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Inside NATO GESCHICHTE Eine amerikanische Erfindung?, D 2019
Die NATO gilt als das mächtigste Militärbündnis der Welt. Anfangs ein Bündnis auf Zeit, dauert es bis heute an - mit dem Ziel: die Sicherheit ihrer 29 Mitgliedsstaaten zu gewährleisten. Wie oft die NATO selbst von Krisen und Konflikten erschüttert wurde, gehört zu den sorgsam gehüteten Geheimnissen des Bündnisses. Der Film lüftet einige Geheimnisse - etwa die heimliche Partisanenarmee oder wie es zwischen zwei Bündnispartnern fast zum Krieg kam. Am 4. April 1949 - knapp vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges - wurde die NATO gegründet. NATO steht für "North Atlantic Treaty Organization". Die Gründungsstaaten der NATO waren die USA und Kanada sowie die westeuropäischen Länder Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen und Portugal. Die Außenminister dieser zehn europäischen Mitgliedsstaaten unterzeichneten im April 1949 den wichtigen Vertrag zur gegenseitigen Verteidigung. Die Bundesrepublik Deutschland trat erst später - im Jahr 1955 - der NATO bei.
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Inside NATO GESCHICHTE Das große Wettrüsten, D 2019
Während der Kuba-Krise rückt ein Atomkrieg zwischen USA und UdSSR in greifbare Nähe. Danach wächst die Neigung, Verträge zu schließen, um die Gefahr einer Konfrontation zu bannen. Ende der 1970er-Jahre ist die Entspannungspolitik wieder vom Tisch. 1979 marschieren die Sowjets in Afghanistan ein, und im Weißen Haus regiert ab 1981 ein "Kalter Krieger": Ronald Reagan startet Geheimoperationen gegen das von ihm sogenannte Reich des Bösen. Am 4. April 1949 - knapp vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges - wurde die NATO gegründet. NATO steht für "North Atlantic Treaty Organization". Die Gründungsstaaten der NATO waren die USA und Kanada sowie die westeuropäischen Länder Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen und Portugal. Die Außenminister dieser zehn europäischen Mitgliedsstaaten unterzeichneten im April 1949 den wichtigen Vertrag zur gegenseitigen Verteidigung. Die Bundesrepublik Deutschland trat erst später - im Jahr 1955 - der NATO bei.
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Inside NATO GESCHICHTE Krieg und neue Feinde, D 2019
Nach der Jahrtausendwende wird intensiv über Aufgaben und Rolle der NATO debattiert. Die Anschläge vom 11. September 2001 leiten neue Zeiten ein. Kurz nach den Anschlägen geschieht Epochales. Zum ersten Mal in der NATO-Geschichte setzt Generalsekretär Lord Robertson Artikel 5 in Kraft: Im sogenannten Bündnisfall können die USA auf die Unterstützung aller NATO-Staaten zählen. Wenige Monate nach 9/11 beginnt "Operation Enduring Freedom" in Afghanistan. Am 4. April 1949 - knapp vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges - wurde die NATO gegründet. NATO steht für "North Atlantic Treaty Organization". Die Gründungsstaaten der NATO waren die USA und Kanada sowie die westeuropäischen Länder Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen und Portugal. Die Außenminister dieser zehn europäischen Mitgliedsstaaten unterzeichneten im April 1949 den wichtigen Vertrag zur gegenseitigen Verteidigung. Die Bundesrepublik Deutschland trat erst später - im Jahr 1955 - der NATO bei.
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Der neue Kalte Krieg - Mehr Atomwaffen für Europa? DOKUMENTATION, D 2019
Die Atomwaffen kehren zurück nach Europa. Sogar ein Atomkrieg wird wieder denkbar. Selbst die Entwicklung deutscher Atomwaffen wird diskutiert. Droht ein neuer, zweiter Kalter Krieg? Das befürchten angesehene Militärexperten aus Frankreich, Deutschland, Russland und den USA. Sie kommen in der ZDF/arte-Dokumentation "Der neue Kalte Krieg" zu Wort. Der Film zeigt außerdem Testbilder der neuen Waffengeneration. Gedreht wurde in lange streng geheimen ehemaligen Atomraketenstellungen und Bunkern in Frankreich, Deutschland und der DDR. Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, den INF-Vertrag über Mittelstreckenwaffen zu kündigen, ist nur ein Teil einer bislang unbeachteten nuklearen Aufrüstung: So sind neue U-Boot-gestützte US-Mittelstreckensysteme bereits in der Planung. Schon ab 2019 werden in den USA neue Atombomben für deutsche Tornadobomber getestet. Russland bereitet die Stationierung von Iskander-Nuklearraketen im Baltikum vor. Ferner gibt es Vorschläge, sich auf einen auf Europa begrenzten Nuklearkrieg einzurichten. Prominente Militärexperten kommen zu Wort: Brad Roberts, der frühere Atomwaffenberater von Ex-Präsident Barack Obama, Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz, der Atomwaffenkritiker Hans Kristensen von der Federation of American Scientists und Berater des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI, Benoît Pelopidas von der Pariser Sciences Po sowie Bruno Tertrais von der Paris Fondation pour la Recherche Stratégigue. Ebenso wurden die bekannte Friedensaktivistin Helen Caldicott, Mitbegründerin der Organisation "Ärzte gegen den Atomkrieg", und Jean-Marie Collin (Friedensnobelpreis 2017) von ICAN Frankreich befragt.
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1491 - Amerika vor Kolumbus GESCHICHTE Die ersten Menschen, CDN 2017
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen. Jahrhundertelang lag der Fokus auf der Geschichte Amerikas nach 1492, dem Jahr, in dem die europäische Immigration begann. Diese Dokumentationsreihe eröffnet Einblicke in die Lebens- und Verhaltensweisen der indigenen Bevölkerungen vor 1492.
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1491 - Amerika vor Kolumbus GESCHICHTE Jäger und Bauern, CDN 2017
Die Vorfahren der indigenen Völker überqueren Ozeane und Gebirge auf der Suche nach neuem Land. Im Laufe der Jahrtausende werden sie Astronomen, Architekten und Philosophen. Außerdem Wissenschaftler, Künstler und Erfinder. Sie gründen Zivilisationen und schaffen Handelsnetze über zwei Kontinente hinweg. 1492 verändert sich ihr Leben für immer. Über lange Zeit bestehen die alten Kulturen nur im Verborgenen fort. Dieser Film erzählt ihre Geschichte - die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner vor Christoph Kolumbus.
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1491 - Amerika vor Kolumbus GESCHICHTE Wissen und Macht, CDN 2017
Vor 1492 gibt es in Amerika Tausende indigene Gesellschaften mit eigenen sozialen, kulturellen und politischen Strukturen. Sie bilden Clans, Bündnisse und ganze Reiche. Über ein komplexes Handelsnetz stehen viele Regionen miteinander in Verbindung und tauschen sich untereinander aus. Die Irokesen-Konföderation wurde schon lange vor der Ankunft von Kolumbus gegründet und ist eine der ältesten repräsentativen Demokratien der Welt. Ihre fünf Gründungsstämme waren in endlose gegenseitige Kriege verwickelt, und es gab nur einen Ausweg: den friedlichen Zusammenschluss. Die Dokumentationsreihe eröffnet Einblicke in die Lebens- und Verhaltensweisen der indigenen Bevölkerungen in Amerika vor 1492.
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1491 - Amerika vor Kolumbus GESCHICHTE Verlorene Welt, CDN 2017
Alle indigenen Kulturen Amerikas haben eigene künstlerische Ausdrucksformen. Sie spiegeln sich wider in traditionellen Zeremonien, ebenso wie in der Gestaltung alltäglicher Gegenstände. Über Geschichten, Lieder und Tänze gibt ein Volk sein Wissen von einer Generation an die nächste weiter. Aus alten Zeiten erhaltene Objekte bezeugen die individuellen Kulturen vor 1492 - Tongefäße oder Gegenstände aus Metall, Holz oder Webstoffen. Seit Jahrtausenden stellen indigene Völker Werkzeuge und Kunstwerke aus Gold, Silber, Kupfer und Bronze her. Das vor 1492 in Amerika angewandte Verfahren der Metallurgie ist damals wohl das fortschrittlichste weltweit. Schon vor 2000 Jahren werden im westlichen Südamerika Metalle verarbeitet. In der Nähe des Titicacasees gefundene einfache Goldperlen sind 4000 Jahre alt. Die Inka gelten häufig als Erfinder der Metallurgie in Südamerika. Immerhin sind sie die mächtigste Gesellschaft, als die Goldproduktion vor 600 Jahren ihren Höhepunkt erreicht.
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Montezuma - Legendärer Herrscher der Azteken GESCHICHTE, GB 2009
Montezuma II. war bis zu seinem Tod 1520 Herrscher über das Reich der Azteken. Um seine Person ranken sich viele Sagen: Mal ist er erfolgreicher Eroberer, mal skrupelloser Alleinherrscher. 1519 landete Hernán Cortés mit elf Schiffen und 500 Mann in Mexiko. Durch die spanische Eroberung leitete er die Unterwerfung des Aztekenreiches und den Untergang einer großartigen Hochkultur ein.
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ZDF-History GESCHICHTE Kampf um die Freiheit - Der amerikanische Bürgerkrieg, D 2019
Ein Schlag gegen rebellische Sklavenhalter: So sah es Präsident Lincoln, als er 1861 die Armee in den Kampf gegen abtrünnige Südstaaten schickte. Daraus wurde ein langer Bürgerkrieg. Als mit Abraham Lincoln ein Gegner der Sklaverei zum US-Präsidenten gewählt wurde, spalteten sich elf Südstaaten - die "Konföderierten" - von den USA ab. Der neue Präsident kämpfte entschlossen für seine Prinzipien: Bürgerrechte für alle und die Einheit der Nation. "ZDF-History" beleuchtet weniger bekannte Aspekte des amerikanischen Bürgerkrieges. Ganze Städte wurden in Schutt und Asche gelegt. Die Zivilbevölkerung litt in bisher unbekanntem Ausmaß unter den Kampfhandlungen. Manche sehen im Sezessionskrieg den ersten totalen Krieg der jüngeren Geschichte. Präsident Lincoln erlebte den Sieg über die Konföderierten nicht mehr: Wenige Tage vor deren Kapitulation fiel er einem Mordanschlag zum Opfer. In Amerika ist die Erinnerung an den Bürgerkrieg bis heute lebendig: Die Teilung der Nation in einen liberalen Norden und einen konservativen Süden ist immer noch spürbar.
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Lincolns letzter Tag GESCHICHTE Präsidentenmord in Washington, USA 2017
Nur wenige Tage nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs wurde Abraham Lincoln am 14. April 1865 von einer Kugel des fanatischen Südstaatlers John Wilkes Booth tödlich getroffen. Anhand nachgestellter Szenen und zahlreicher historischer Zeugnisse zeichnet die Dokumentation das dramatische Ende des 16. US-Präsidenten nach.
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Geniale Rivalen GESCHICHTE Schusswaffen - Colt gegen Wesson, USA 2016
1836 erhält Samuel Colt ein Patent für den Bau eines Revolvers. Die Waffe verändert die Kriegsführung seiner Zeit und sorgt für riesige Gewinne. Doch dann bekommt Colt Konkurrenz. Beständig hatte er die Verbesserungsvorschläge seines Assistenten Daniel Wesson abgelehnt. Schließlich gründet dieser seine eigene Firma "Smith & Wesson". Als der amerikanische Bürgerkrieg ausbricht, geraten beide Hersteller in Konkurrenz.
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