ONE
ONE Fr. 15.06.
Film

Hotel Lux

Hans Zeisig (Michael Bully Herbig) von Stalin ausgezeichnet: der falsche Astrologe im Hotel Lux. WDR/Bavaria Pictures/Stephan Rabold
Jeschow (Alexander Senderovich) und Hans Zeisig (Michael Bully Herbig) WDR/Bavaria Pictures/Stephan Rabold

Tragikomödie D 2013, 95′ - mit Michael Bully Herbig, Jürgen Vogel, Thekla Reuten, Valery Grishko, Alexander Senderovich, Juraj Kukura, Thomas Thieme

Inhalt

Das war ein Hitler-Gag zu viel: Der Komiker und Stalin-Parodist Hans Zeisig muss 1938 mit falschen Papieren aus Nazi-Berlin fliehen. Eigentlich träumt er von einer Karriere in Hollywood, doch er landet in Moskau und gerät in das berüchtigte Exilantenhotel 'Lux'. Es ist der Zufluchtsort kommunistischer Funktionäre aus aller Welt und insbesondere aus Deutschland. Der sowjetische Geheimdienst verwechselt Zeisig mit dem abtrünnigen Leibastrologen Adolf Hitlers. So gerät der unpolitische Entertainer zwischen die Fronten blutiger Intrigen in Josef Stalins Machtapparat. Zu seiner Überraschung trifft Zeisig im 'Lux' auch seinen früheren Bühnenpartner, den jüdischen Hitler-Parodisten Siggi Meyer und die niederländische Untergrundkämpferin Frida van Oorten wieder, die beide fest an das Gute im Kommunismus glauben. Für die drei Freunde beginnt ein Abenteuer auf Leben und Tod.

Hintergrund

Der Filmtitel bezieht sich auf das gleichnamige Hotel in Moskau, das auch heute noch existiert. Stalin und Hitler sind sich hier zwar nie persönlich begegnet, doch im Hotel Lux sind sie sich in gewisser Weise nahe gekommen. Das Exilanten-Hotel war Magnet und Zufluchtsort für kommunistische Funktionäre, die durch den Faschismus aus ihren Heimatländern vertrieben wurden. Sie erhielten Asyl in diesem 'Absteigequartier der Weltrevolution'. Die größte Gruppe kam aus Deutschland, unter ihnen Walter Ulbricht, Herbert Wehner und Wilhelm Pieck. Von Hitler verfolgt, flohen sie in die Arme Stalins. Die Mehrheit hat das nicht überlebt - das 'Hotel Lux' war eine Falle. 'Hotel Lux' gewann 2012 den Produzentenpreis beim Bayerischen Filmpreis. Es folgten drei Nominierungen für den Deutschen Filmpreis.

Sendungsinfos

Darsteller: Michael Bully Herbig, Jürgen Vogel, Thekla Reuten, Valery Grishko, Alexander Senderovich, Juraj Kukura, Thomas Thieme, Gennadi Vengerov, Josef Ostendorf Regie: Leander Haußmann Drehbuch: Leander Haußmann Musik: Hagen Bogdanski Kamera: Hagen Bogdanski VPS: 15.06.2018 20:59
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