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Di 20.08.

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54:12
Vietnam ZEITGESCHICHTE Feuermeer (April 1969 - Mai 1970), USA 2014
Im Frühjahr 1969 sind von den über 500.000 US-Soldaten in Vietnam rund 40.000 tot. Die Moral der Truppen könnte kaum schlechter sein. Die Kriegsgefangenen Hal Kushner und Nguyen Tai berichten von den grauenvollen Haftbedingungen in Nord- beziehungsweise Südvietnam. Nachdem in den Medien über das von US-Soldaten im März 1968 verübte, grauenvolle Massaker von My Lai berichtet wird, schließt sich Carol Crocker, Schwester des Soldaten „Mogie“, der Friedensbewegung an. Dem Veteran John Musgrave fällt die Heimkehr so schwer, dass er Selbstmordgedanken hat. Präsident Nixon seinerseits beginnt zwar mit dem versprochenen Rückzug, sendet im April 1970 aber trotzdem Truppen nach Kambodscha. Dadurch erlebt die Protestbewegung einen neuen Aufschwung, der durch den tragischen Tod von vier Studenten an der Universität Kent in Ohio noch beflügelt wird.
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43:10
Mit 80 Jahren um die Welt MENSCHEN Kanada, D 2019
Sechs ältere Menschen unternehmen die Reise ihres Lebens.
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54:36
Vietnam ZEITGESCHICHTE Respektlose Treue (Mai 1970 - März 1973), USA 2014
Nach dem schrittweisen Rückzug der US-Truppen versuchen die auf sich selbst gestellten südvietnamesischen Streitkräfte erfolglos den Ho-Chi-Minh-Pfad in Laos zu unterbrechen. Sie erleiden riesige Verluste, und in Hanoi wie in Saigon beklagen Zeitzeugen diesen ebenso brutalen wie tragischen Bruderkrieg. Der Marinesoldat John Musgrave schließt sich der Bewegung Vietnamveteranen gegen den Krieg (VVAW) an, die in Washington an Einfluss gewinnt. Neil Sheehan veröffentlicht in der „New York Times“ die sogenannten Pentagon-Papiere, einen vertraulichen Bericht über die Hintergründe des Vietnamkriegs, was Präsident Nixon deutlich schwächt. Weltweit demonstrieren Menschen gegen die Luftangriffe, die Nixon als Reaktion auf die nordvietnamesische Offensive im Süden angeordnet hat. Der Fotograf Nick Ut berichtet über die Umstände, unter denen sein weltberühmtes Foto des durch Napalm verbrannten Mädchens entstand. Ende 1972 wird Nixon dank der Unterstützung der „großen schweigenden Mehrheit“ haushoch wiedergewählt.
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32:27
Südtirol LANDSCHAFTSBILD Zwischen Brenner und Bozen, D 2019
Der Brenner ist das Tor zum Süden. Hinter dem Alpenpass beginnt mit Südtirol der Traum von Italien. Das Tal zwischen Brenner und Bozen ist seit jeher ein Durchgangsland. Es wird flankiert von zahlreichen Burgen und besticht mit Kleinstädten voller Flair, wie zum Beispiel mit der Domstadt Brixen. Hoch über dem Tal steht die Schutzhütte Latzfonser Kreuz, von der sich ein beeindruckender Blick auf die Dolomiten bietet. Sie ist zugleich der höchstgelegene Wallfahrtsort Südtirols. Die Dokumentation begleitet die Wirtsfamilie eine Saison lang bei der Arbeit. Tochter Tamara ist Bergsteigerin und macht diesen Sommer eine Expedition auf den K2, den zweithöchsten Berg der Welt. Außerdem zeigt die Dokumentation den Neubau einer Schutzhütte, deren moderne Architektur für Aufsehen sorgt. Von dort führt die Reise zur Baustelle des Brenner-Basistunnels. Anschließend steht der Besuch einer Frau auf dem Programm, die ihr Leben einer mächtigen Burg widmet. Weiterhin wird ein innovativer Tischler vorgestellt, der Handtaschen aus Holz produziert, und zum Schluss lässt sich der Leibarzt der Gletschermumie Ötzi über die Schulter schauen.
22.08.
Südtirol LANDSCHAFTSBILD Zwischen Brenner und Bozen (Folge: 2), D 2019
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55:51
Vietnam ZEITGESCHICHTE Was bleibt? (März 1973 bis heute), USA 2014
Während der Watergate-Skandal die USA erschüttert, verlässt nach der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen Hanoi und Washington, das im Gegenzug zum Rückzug der USA die Freilassung amerikanischer Kriegsgefangener vorsieht, ein Großteil der US-Streitkräfte Vietnam. Im August 1974 tritt Nixon zurück und Washington leistet immer weniger finanzielle Unterstützung für das verarmte Südvietnam, das sich den Angriffen des Nordens zu erwehren versucht. Duong Van Mai Elliot erinnert sich, wie die Bevölkerung in Scharen immer weiter nach Süden floh und ihre Familie wie auch Tausende andere nach dem Fall von Saigon am 30. April 1975 ins Exil ging. Schlussendlich ergibt sich der Süden. Aber nach der Machtübernahme durch die Kommunisten werden die Besiegten unterdrückt und die Wirtschaft des Landes so zugrunde gerichtet, dass sich über 1.500.000 sogenannte Boatpeople entscheiden, das Land zu verlassen. Mehr als 40 Jahre nach Kriegsende fragen sich betroffene Vietnamesen und Amerikaner gleichermaßen, welchen Sinn dieser tragische Krieg hatte.
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43:12
Wüste Wurzeln, starke Stämme PFLANZEN Das Afrogelbholz, ZA 2017
In den afromontanen Wäldern im Soutpansberg-Gebirge steht ein riesiges Exemplar des Gewöhnlichen Afrogelbholzes, das einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Nahrung und Unterschlupf bietet. Die Afrogelbhölzer gehören zu einer alten Gattung in der Familie der Steineibengewächse, die keine Blüten bilden und sich stattdessen über männliche und weibliche Zapfen fortpflanzen. Diese wachsen jeweils auf unterschiedlichen Bäumen und dienen verschiedenen Vogelarten wie dem Glanzhaubenturako als Futterquelle. Auch diverse Säugetiere wie Klippschliefer und Weißkehlmeerkatzen klettern auf den Baum, um die Früchte zu ernten, während am Boden Afrikanische Waldbilche und Kräuselhauben-Perlhühner nach heruntergefallenen Zapfen suchen. In der Baumkrone bauen Raubvögel wie der Kronenadler ihren Horst, und in den Zweigen darunter beziehen oft Bärenpaviane ihr Nachtquartier.
07.09.
Wüste Wurzeln, starke Stämme PFLANZEN Das Afrogelbholz, ZA 2017
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51:34
Grünes Gold DOKUMENTATION Khat erobert den Weltmarkt, D, F 2017
In Ostafrika ist sie beheimatet und wird dort seit Jahrhunderten kultiviert und konsumiert: Khat. Die amphetaminhaltige Pflanze ist global verbreitet, wird von Millionen von Menschen in Ostafrika, auf der Arabischen Halbinsel und darüber hinaus konsumiert – und bringt Sucht, Reichtum und einen erbitterten Kampf mit sich. Eine äußerst lukrative Angelegenheit: Der Khat-Markt erwirtschaftet mittlerweile über zwei Milliarden Dollar jährlich. „Grünes Gold“ erzählt von vier Menschen im Herzen des Khat-Handels, deren Leben durch die Pflanze miteinander verbunden sind. Abukhar kämpft seit Jahren dafür, Khat in Großbritannien gesetzlich verbieten zu lassen. Als ehemals Abhängiger hat er das Leid des Khat-Missbrauchs am eigenen Leib erlebt. Er hält Khat für eine gefährliche Droge. Abdirisak durchlebte den somalischen Bürgerkrieg. Als er acht Jahre alt war, wurde seine Heimatstadt vollkommen zerstört. Heute heilt er seine Wunden, indem er Khat-Abhängige behandelt, die durch die Traumata des Krieges in die Sucht geraten sind. Safi ist der Sohn eines Kaffeebauern, doch seine Familie hat in der Kaffeekrise von 1989 alles verloren. Heute arbeitet er im Khat-Handel, träumt jedoch von einem humaneren Job. Khalif konnte dem Konflikt in Somalia mit viel Glück entfliehen, strandete jedoch in einem Flüchtlingscamp, in dem er seit 1992 festsitzt. Khat ist hier die einzige Ablenkung vom tristen Alltag. Khalif träumt davon, eines Tages wieder nach Hause zu können. Die globale Kaffeekrise von 1989, der jahrzehntelange Bürgerkrieg in Somalia und die heutige Flüchtlingskrise im Mittelmeer bilden den Hintergrund dieses Dokumentarfilms, der unser Verständnis von Globalisierung und Entwicklung in Afrika infrage stellt.
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43:01
Ein Traum von Baum NATUR UND UMWELT Baumgreise und Stammhalter, F 2015
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen – Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, auf der anderen Seite eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.
07.09.
Ein Traum von Baum NATUR UND UMWELT Baumgreise und Stammhalter, F 2015
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50:28
Die Eloquenz der Gehörlosen DOKUMENTATION, F 2017
Virginie lebt in einer Welt aus Bildern, einer Welt voller Schwingungen und Empfindungen. Sie ist 37, glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Sie arbeitet als Führungskraft in einem großen Unternehmen und feiert gern mit Freunden. Ein Leben wie unzählige andere? Nicht ganz, denn Virginie ist gehörlos. Sie erlernte als Kind die Lautsprache, doch es kostet sie große Anstrengung, den Alltag zu meistern. Erschöpfung scheint der Preis zu sein, den sie für ihren Erfolg zahlt: Sie bezeichnet sich selbst als „Vorzeige-Behinderte“ und war sogar die erste von Geburt an gehörlose Frau in Frankreich, die Rechtsanwältin wurde. Auch ihre acht und elf Jahre alten Kinder kamen taub zur Welt. Die Eltern ließen ihnen so früh wie möglich Cochlea-Implantate einsetzen. Virginie hatte sich als junge Frau ebenfalls operieren lassen, doch die Implantation war fehlgeschlagen. Ein erneuter Versuch will gut überlegt sein … „Die Eloquenz der Gehörlosen“ erzählt Virginies Geschichte, vom mühevollen Prozess des Spracherwerbs bis zu ihrem turbulenten Leben als berufstätige Mutter. Der Film gewährt Einblicke in eine Welt, die Hörenden meist verschlossen bleibt; er räumt mit Vorurteilen auf und regt zum Nachdenken über traditionelle Kommunikationsmodelle an.
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43:14
Zwei im Wilden Westen LANDSCHAFTSBILD Im Sattel durchs Monument Valley, D 2015
Eine einzigartige Landschaft bietet das White Sands National Monument. Mächtige, strahlend weiße Dünen aus Gipssand, die unter blauem Himmel im Sonnenlicht glitzern. Der Trapper Hawk und Marie Bäumer durchqueren auf ihren Pferden diese unwirkliche Welt und tauchen ein in die Schönheit des Naturphänomens. Die nächste Etappe führt sie ins Monument Valley. Eng mit dem Tal verbunden sind Leben und Geschichte der Navajo-Indianer. Sich hier abseits der Hauptstraßen zu bewegen, bleibt Reisenden meist verwehrt. Doch Marie Bäumer und Hawk dürfen in Begleitung eines Indianerführers die großartige Landschaft erleben. Die Schauspielerin ist verzaubert von den Wildpferden, die man an bestimmten Stellen ganz nah beobachten kann. Das Reservat ist mehr als ein Rückzugsort für Amerikas Urbevölkerung. Stolz nennen die Indianer ihr Land "Navajo Nation Reservation". Es ist ein teilautonomes, selbstverwaltetes Gebiet innerhalb der USA. Genauso stolz sind die Navajos auf ihre unnachahmliche Sprache, die den Assimilierungsdruck der weißen Siedler überdauert hat. Heute wird sie wieder in den Schulen gelehrt und ist ein lebendiges Erbe des Indianerstammes. KTNN, der einzige Radiosender des Reservats, sendet rund um die Uhr im Navajo-Land. In der Wüste nahe des Four Corners Monument, wo die vier US-Bundesstaaten Utah, Colorado, New Mexico und Arizona aufeinandertreffen, stoßen die Schauspielerin und der Trapper auf das Lager zweier ungewöhnlicher Typen. Scott und Joby sind sogenannte Outfitter, die mit ihren Pferden auf Kundschaft warten. Sie bieten Touren für Naturbegeisterte durch die großartige Landschaft an.
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51:40
ARTE Reportage REPORTAGE Israel: Die armen Alten, F 2019
(1): Israel: Die armen AltenZehntausende israelische Rentner müssen weiter arbeiten, weil ihre Rente nicht reicht.Einer von fünf Israelis im Ruhestand lebt unterhalb der Armutsgrenze. Viele müssen Zeitungen austragen, Taxi fahren oder als Wächter arbeiten, um ihre knappe Rente aufzustocken. Denn obwohl die Wirtschaft in Israel boomt, ist durch die Liberalisierung der Sozialpolitik seit Anfang der 2000er Jahre der Graben zwischen Arm und Reich tiefer geworden. Bei der Gründung Israels war die Idee der sozialen Gerechtigkeit ein Grundpfeiler des neuen Staates, vor allem in den Kibbuz hat sich dieses Ideal bis heute gehalten. Obwohl viele dieser landwirtschaftlichen Produktionsgemeinschaften heute privatisiert sind, leben die Rentner dort, von der Gemeinschaft behütet, noch immer in abgesicherten finanziellen Verhältnissen. Viele junge Leute haben die neue Misere in den Städten erkannt: Sie kämpfen mit verschiedenen Strategien für die armen Alten und beleben auf diese Weise das soziale Erbe der Gründer Israels.(2): Cabo Verde: Sand stehlen zum ÜberlebenSie schaufeln den Sand vom Strand, um ihre Familien zu ernähren. Mit Spaten und Eimer tragen Frauen an sechs Tagen in der Woche zweimal täglich bei Ebbe den schwarzen Vulkansand ab, den die Flut gerade wieder neu hereingespült hat. Dieser Sand ist die einzige Einnahmequelle für viele alleinerziehende Frauen. Sie verkaufen ihn für einen Hungerlohn an die Bauunternehmer des Inselstaats. Er liegt mit einer Länge von 700 Kilometern vor der Küste Senegals, ein Viertel seiner Einwohner muss von weniger als umgerechnet zwei Euro am Tag leben.Der Raubbau hat viele Strände auf Cabo Verde zerstört, mit bitteren Folgen für Natur und Landwirtschaft: In den Uferzonen, in denen nur noch große Kiesel liegen, siedeln weniger Mikroorganismen, das beeinträchtigt die Kinderstube der Fische; das Meerwasser dringt ohne den dämmenden Sand tief ein ins Landesinnere und versalzt das Grundwasser für die Landwirtschaft. Deshalb haben die Behörden den Raubbau am Strand seit 2010 eigentlich streng verboten. Aber die Frauen finden in ihrer großen Not immer einen Weg, den Kontrollen durch Polizei und Armee zu entkommen, unterstützt von skrupellosen Bauunternehmern, die ihnen den Sand für niedrigste Preise sehr gerne abkaufen.
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20:06
Seven Songs DOKUMENTATION Steve Blame
Steve Blame gilt als Urgestein in der Fernsehbranche. Nachdem er ab 1987 sechs Jahre lang bei MTV nicht nur musikalische Legenden und große Popstars, sondern auch Persönlichkeiten wie den Dalai Lama und Michail Gorbatschow interviewte, verlagerte er seinen Wohnsitz nach Köln. Dort war er maßgeblich daran beteiligt, das deutsche Musikfernsehen weiter auszubauen. Dass der Fernsehmoderator eine ganz besondere Beziehung zur Musik hat, liegt auf der Hand – und genau das wird gerade bei „Seven Songs“ deutlich. Hier erzählt Blame nicht nur von seinen Lieblingsliedern, sondern auch, wie er seine Lieblingssongs versteht und welche Hintergründe sie haben. Dabei verbindet er die Musik auch immer wieder mit den wichtigen Momenten seines eigenen Lebens. Ein emotional offenes Interview, spannend und berührend zugleich.
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19:31
Seven Songs DOKUMENTATION Sahra Wagenknecht, D 2014
Diese Episode von „Seven Songs“ bestreitet Sahra Wagenknecht. Auch sie erzählt von ihren Lieblingsliedern und welche Rolle sie in ihrem Leben gespielt haben. Die Politikerin ist Mitglied der Partei Die Linke und polarisiert immer wieder mit Aussagen außer-, aber auch innerhalb ihrer Partei. Mittlerweile gehört sie zu den bekanntesten Politikern Deutschlands. So leidenschaftlich sie ihre Arbeit auch ausübt, so groß ist scheinbar auch ihre Liebe zu französischen Chansons. Was genau diese Lieder in ihr wecken und wie sehr sie von deren Texten berührt wird, erzählt sie in „Seven Songs“ – fernab von politischen Gesprächen und kontroversen Themen. Sahra Wagenknecht mal ganz anders.
05.09.
Seven Songs DOKUMENTATION Sahra Wagenknecht, D 2014
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84:07
90 Jahre sind kein Alter DOKUMENTARFILM, F 2016
Die bekannte italienisch-französische Schauspielerin und Filmemacherin Valeria Bruni Tedeschi und der französische Autor und Regisseur Yann Coridian haben einen Tanzworkshop für Alzheimerpatienten mit der Kamera begleitet. Geleitet wird er von dem Choreographen Thierry Thieu Niang in der Geriatrie-Abteilung des Krankenhauses Charles Foix in Ivry-sur-Seine. Durch die Arbeit mit dem Tänzer öffnen sich die Alzheimerpatienten langsam, tauchen in Erinnerungen ein und lassen sich von ihm und der Musik begeistern. Thierry tanzt mit den Alzheimerpatienten gemeinsam, obwohl sie teils extrem körperlich geschwächt sind, häufig als Paar und oft in engem Körperkontakt. Blanche, Adélaïde, Pierrot und andere Alzheimerkranke finden ihre Würde wieder und erzählen vor der Kamera ihre Lebensgeschichten. Sie lachen und scheinen wieder Freude am Leben zu haben. Sie wirken nicht mehr wie Kranke in einem Krankenhaus. Das Tanzen erweist sich als wirksame Medizin gegen die Last des Lebens – zumindest für Augenblicke scheint die lähmende Krankheit von aufloderndem Lebenswillen besiegt. In diesen Glücksmomenten mit den strahlenden Gesichtern weichen Leiden, depressive Verstimmungen und Trauer. Der Dokumentarfilm macht Mut und zeigt, welch wunderbare Veränderungen in der Lebensqualität von Alzheimerpatienten möglich sind. Während der Dreharbeiten kommt in der 92-jährigen Blanche die junge Frau, die sie einst war, noch einmal zum Vorschein – sie verliebt sich in Thierry, den Tänzer und Choreographen. Sich zu verlieben ist gewiss eine verrückte Sache, doch Blanche scheint nicht verrückt. Sie ist bei vollen Sinnen, nur einfach ein bisschen liebeskrank.
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