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87:23
Ich bin Steve McQueen DOKUMENTARFILM, USA 2014
„I live for myself and I answer to nobody.“ Steve McQueen ist unbestrittenermaßen einer der kultigsten Hollywoodschauspieler aller Zeiten. Ein Leinwandstar mit kernig-männlicher Erscheinung, Sexappeal und Ausstrahlungskraft. Aus dem schwer erziehbaren Jungen und kleinstadtkriminellen Jugendlichen wurde einer der bestbezahlten und gefragtesten Schauspieler seiner Generation. Steve McQueen alias „King of Cool“ genoss den Ruf eines ehrgeizigen Individualisten, der sich nichts sagen ließ. Oft spielte er rastlose und doch zielstrebige Antihelden – Charaktermerkmale, die seine Filmfiguren ebenso auszeichneten wie sein wahres Ich. In einer Epoche des gesellschaftlichen Aufruhrs waren seine Filmrollen quasi ein Spiegelbild seines echten Lebens. Privat ein leidenschaftlicher Rennfahrer, brachte er seine Vorliebe für schnelle Flitzer durch bahnbrechende Stunts und Verfolgungsszenen in Filmklassikern wie „Gesprengte Ketten“ und „Bullitt“ auf die Leinwand. Dieser filmische Ausdruck seiner wahren Persönlichkeit machte Steve McQueen zum amerikanischen Symbol für Freiheit und Individualität. Schon immer wollte er berühmt werden; in späteren Jahren strebte er ironischerweise jedoch wieder nach einem authentischeren und einfacheren Lebensstil. Sein Leben verflog wie eine schnelle Motorradfahrt: 1980 erlag er im Alter von 50 Jahren dem frühen Krebstod. „Ich bin Steve McQueen“ dokumentiert die außerordentliche Karriere des Ausnahmeschauspielers und erforscht dabei insbesondere die Wechselbeziehung zwischen seinen persönlichen und beruflichen Erfahrungen. Der Film kombiniert nie gezeigte Interviews von Familienmitgliedern, Weggefährten und Steve McQueen selbst mit seltenen Archivaufnahmen und Auszügen aus seinen bekanntesten Filmen.
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43:09
Franche-Comté und Jura LAND UND LEUTE (Folge: 2), D 2018
In der Franche-Comté soll der Herbst die schönste Jahreszeit sein. Wenn die Sonne das gold-orangefarbene Laub der Bäume zum Leuchten bringt und aufziehende Nebel die Landschaft in eine Theaterbühne verwandeln, tauscht Gaspard de Moustier gerne das Schloss seiner Vorfahren gegen eine Baumhütte ein. Bed and Breakfast ohne WLAN und elektrischen Strom – mit seinen Cabanes macht de Moustier ein nachhaltiges Leben in der Natur erfahrbar. Was Nachhaltigkeit und Wasserqualität mit Liebe zu tun haben, zeigt ein Besuch der ältesten Limonadenfabrik Frankreichs. Himbeerrote Nostalgie in Glasflaschen gefüllt und mit einem Bio-Siegel versehen oder cremige Wintermilch als Käse zwischen Fichtenrinden – die Franche-Comté ist hier zum Schmecken nah. Die Dokumentation streift auch, im Spiegel realer Landschaften, das Leben und Werk eines der Geistesgrößen der Franche-Comté: Gustave Courbet. Als Begründer des französischen Realismus hat er Kunstgeschichte geschrieben. Seine Heimat versetzte er aber eher mit skandalösen Damen aus Paris in Aufruhr. Kilometerlange Wasseradern durchziehen das poröse Kalksteinmassiv des Jura. Während sich auf dem zugefrorenen Lac de Saint-Point alles tummelt, was Beine hat, schießt auf dem Elsässer Belchen Laetitia Briswalter mit ihren Schlittenhunden über schneebedeckte Hügel, wie ein Feldherr auf seinem Streitwagen. Zu Hause heult sie schon mal mit den Wölfen und wacht über ihr Rudel, bis der Sandmann auch die stärksten Alphatiere ins Land der Träume schickt.
06.03.
Franche-Comté und Jura LAND UND LEUTE (Folge: 2), D 2018
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43:12
Franche-Comté und Jura LAND UND LEUTE (Folge: 1), D 2018
Die Franche-Comté kam erst 1678 zu Frankreich. Bis dahin stand sie unter dem Einfluss der Habsburger und der Schweizer. Die über Besançon und Belfort thronenden Zitadellen zeugen von zahlreichen Kriegen und ihrem Baumeister Vauban. Der monumentale Löwe von Belfort, geschaffen vom Bildhauer der Freiheitsstatue Frédéric-Auguste Bartholdi, ist das Wappentier der Freigrafschaft und das Markenlogo des Industriepioniers Armand Peugeot, der seit 1858 an seinem Stammsitz bei Montbéliard produziert. Auch die Zitadelle von Besançon, idyllisch in einer Schleife des Doubs gelegen, ist nicht mehr nur Zeuge seiner Geschichte. Exotische Gliederfüßer besetzen, Außerirdischen gleich, die alten Gemäuer. Über der Stadt Ornans, dem Klein-Venedig der Franche-Comté, testen zwei junge Bloggerinnen eine originelle Eseltour, während in Baume-les-Dames zwei Flohmarktfreaks mit Lettern und deren Bedeutung spielen. Fliegenfischer gehören zum Bild der Region wie die Montbéliard-Kühe mit ihren wohlklingenden Glocken zum Soundtrack. Die Dokumentation blickt in das Schatzkästchen eines Fischers und zeigt, dass auch Kühe Diven sind. Auch den Untergang der Uhrmacherindustrie in den 1970er Jahren hat man in der Kulturmetropole Besançon kreativ und zukunftsweisend überwunden: Man setzt auf Nano- und Mikrotechnologie und gibt der Horloge Comtoise, der traditionellen Standuhr, eine neue Technik und ein neues Gesicht. Die Franche-Comté, eine Region mit Visionen, in denen Uhren manchmal sogar rückwärts laufen.
05.03.
Franche-Comté und Jura LAND UND LEUTE (Folge: 1), D 2018
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26:15
Rituale der Welt DOKUMENTATION Madagaskar - Tanz mit den Toten, F 2019
Im zentralen Hochland von Madagaskar unterhält das Volk der Merina eine einzigartige Verbindung zu seinen Verstorbenen. Von Juli bis September nutzt es die Trockenzeit, um einen traditionellen Ritus zu begehen: die Famadihana. Das Totenwendungsfest ist der wichtigste Ritus im Ahnenkult Madagaskars und die Gelegenheit für ein zweitägiges, ausgelassenes Fest, das die Familien zusammenführt. Zusammen mit Ndriana entdeckt die Anthropologin Anne-Sylvie Malbrancke diese alte Tradition. Ndriana exhumiert vier Mitglieder seiner Familie, darunter seinen vor 20 Jahren verstorbenen Vater. Die Totenwendung wird alle sieben Jahre begangen, manchmal auch öfter, falls in der Zwischenzeit ein Verstorbener seinem Angehörigen im Traum erscheint und ihn um Fürsorge bittet. Um seinen Vater zu ehren, ließ Ndriana ein neues Leichentuch weben. Denn bei den Merina glaubt man, dass sich die Leichentücher nach einer bestimmten Zeit abnutzen, so dass die Toten frieren und neue Kleidung brauchen. Ndriana erwartet in seinem Elternhaus ungefähr 300 Personen. Da Madagaskar zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, teilen sich die Familien die Ausgaben – sie betragen etwa zwei Jahresgehälter – und sparen monatelang für die Zeremonie. Am Tag des Rituals werden die Leichen aus ihrer Gruft geholt und der Familie, den Gästen und der Dorfbevölkerung vorgeführt. Die Nachfahren des Verstorbenen wechseln die Leichentücher und tragen den frisch „eingekleideten“ Leichnam bei Musik, Tanz und Gesang auf ihren Schultern durchs Dorf. So versammelt die Famadihana die Lebenden und feiert den Sieg des Lebens über den Tod.
05.03.
Rituale der Welt DOKUMENTATION Madagaskar - Tanz mit den Toten, F 2019
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52:28
Takaya, der einsame Wolf DOKUMENTATION, GB, CDN 2019
Auf einer kleinen Insel im kanadischen Britisch-Kolumbien, hunderte Kilometer von seinen Artgenossen entfernt, lebt ein einsamer Wolf namens Takaya. Seine ungewöhnliche Existenz in absoluter Isolation hat die Neugier der Fotografin Cheryl Alexander geweckt. Woher kam Takaya? Und wie war er auf die einsame Insel gelangt? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, hat Cheryl das Wildtier sieben Jahre lang begleitet – und eine besondere Beziehung zu ihm aufgebaut.Am meisten überraschte die Fotografin, dass Takaya – als Wolf eigentlich ein Rudeltier – sich offenbar bewusst für ein Dasein in der Einsamkeit entschieden hatte. Vom Festland aus konnte Cheryl das bisherige Leben des Wolfs rekonstruieren. Sie fand Indizien für seine Streifzüge durch kanadische Städte und seine abenteuerliche Überquerung weiter Seestrecken vor der Küste Britisch-Kolumbiens.Aus Cheryls Aufnahmen geht hervor, wie schnell sich Takaya an seine neue Umgebung anpassen konnte. Mithilfe von ausgeklügelten Jagdtechniken gelingt es ihm, für ihn völlig neue Beutetiere zu fangen. Und ein Spezialist erklärt, warum sich sogar das Heulen des Wolfs nach all den Jahren ganz anders anhört.Die Dokumentation zeigt, dass Wölfe weitaus mehr sind als wilde Fleischfresser. Und sie beweist anhand der besonderen Beziehung zwischen Cheryl und Takaya, dass Menschen friedlich mit Spitzenprädatoren zusammenleben können. Doch das Schicksal von Takaya ist ungewiss: Nach einer problematischen Begegnung mit einer Wandergruppe und deren Hund patrouillieren bewaffnete Küstenwachen auf seinen Spuren. Um Takaya ist eine Diskussion entbrannt, die ihm zum Verhängnis werden könnte …
07.03.
Takaya, der einsame Wolf DOKUMENTATION, GB, CDN 2019
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