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Sa 15.06.

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53:26
Auf den Spuren der Neandertaler DOKUMENTATION Das Rätsel der Bruniquel-Höhle, F 2019
Ein merkwürdiger Fund tief im Inneren einer Tropfsteinhöhle in Südwestfrankreich gibt Archäologen seit mehr als 25 Jahren ein Rätsel auf. In einer Grotte in Bruniquel entdeckten Höhlenforscher nicht nur Spuren von Feuer und damit einen Hinweis auf menschliche Präsenz, sondern auch sechs kreisförmige Anordnungen aus abgebrochenen Stalagmiten – mit einem Durchmesser von bis zu sieben Metern. Gut 400 Stalagmiten zählt die weltweit einzigartige Tropfsteinstruktur, die ein Gesamtgewicht von 2,2 Tonnen aufweist. In Form geschlagen und angeordnet misst sie eine Größe von 112 Linearmetern. Sie gilt als eine der wichtigsten archäologischen Entdeckungen unserer Zeit. Eine im Fachblatt „Nature“ veröffentlichte Studie datiert das Alter der Struktur auf 176.000 Jahre – damit muss auch das bisher angenommene Vordringen des Menschen in tiefe Höhlen viel weiter in die Vergangenheit zurückdatiert werden. Das Forscherteam um den französischen Prähistoriker Jacques Jaubert und die Paläoklimatologin Sophie Verheyden betrachten den Neandertaler seither in neuem Licht – seine kognitiven Fähigkeiten standen seit seiner Entdeckung Ende des 19. Jahrhunderts eher in schlechtem Ruf. Wozu diente die aufgefundene Struktur? Erfüllte sie praktische Zwecke oder hatte sie rituelle Funktion? Dass der Neandertaler schon in der frühen Steinzeit über kognitive, soziale und verbale Kapazitäten verfügte, ist nach dem Fund kaum noch von der Hand zu weisen. Hinzu kommt die Beherrschung des Feuers – wichtiges Orientierungsmittel in der Dunkelheit der Grotte. Der Fund sowie jüngste Erkenntnisse und exklusive Bilder lassen ein neues, realistisches Porträt des Neandertalers entstehen. Tatsächlich könnte der Bruniquel-Fund als Beweis dafür dienen, dass auch Steinzeitmenschen bereits Spiritualität besaßen.
03.07.
Auf den Spuren der Neandertaler DOKUMENTATION Das Rätsel der Bruniquel-Höhle, F 2019
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43:00
Botswana, die Königinnen des Heavy Metal DOKUMENTATION, D 2018
Man sagt, Heavy Metal sei vor allem "weiß, europäisch und männlich". Doch in Botswana bildet sich seit Jahren eine kleine Heavy-Metal-Subkultur heraus: Frauen unterschiedlicher Generationen finden in dieser Musik ihre Identität. Und sie lehnen sich dabei so ganz nebenbei gegen die patriarchalisch strukturierte Gesellschaft ihres Landes auf. Die Dokumentation erzählt unter anderem die Geschichte von Queen Gloria, die in der nördlichen Kleinstadt Maun, mitten im Okawango-Delta, einen Rockerverein gegründet hat. Bisher haben vor allem die männlichen Rocker einfach nur gefeiert. Dank des Vereins etablieren sich Queen Gloria und ihre Mitstreiterinnen als ernstzunehmende Gruppe in der Stadt, die nicht nur in Rockerkleidung bei traditionellen Hochzeiten von afrikanischen Metal-Fans feiert, sondern auch Aktionen organisiert, zum Beispiel den Müll in den Straßen der Stadt zu sammeln. Alles natürlich in schwarzer Lederkluft. Wer sagt schon, dass Rock 'n' Roll weiß ist? Wer die Königinnen des Heavy Metal kennenlernt, wird sich bewusst, dass eine Lebenshaltung niemals an eine Hautfarbe gebunden ist, aber vielleicht an ein paar Akkorde – weltweit.
06.07.
Botswana, die Königinnen des Heavy Metal DOKUMENTATION, D 2018
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52:23
Die Wiedergeburt des Mammuts WISSENSCHAFT, GB 2014
Im Mai 2013 sorgten russische Wissenschaftler für internationale Schlagzeilen: Im Dauerfrostboden einer abgelegenen Insel vor der sibirischen Küste fanden sie einen hervorragend erhaltenen Mammutkadaver. Das Fleisch war so frisch, dass die Forscher sogar davon kosten konnten. Zudem wurden kleine Mengen einer blutähnlichen Flüssigkeit sichergestellt. In der Hoffnung auf verwertbares DNA-Material reisten schon bald südkoreanische Klonspezialisten an, um Zellproben zu entnehmen. Die Auswertungen ergaben, dass es sich bei dem Fund um eine 40.000 Jahre alte Mammutkuh handelt. Doch viele Fragen bleiben offen: Warum blutete das Mammut noch immer? Wie viel Nachwuchs brachte es zur Welt? Wie und woran starb es? Werden eines Tages wieder Mammuts durch die sibirische Tundra streifen? „Die Wiedergeburt des Mammuts“ begleitet das südkoreanische Forscher-Team und trifft Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Harvard, die versuchen, bestimmte Gene des Mammuts in das Erbgut des ihm genetisch am nächsten stehenden asiatischen Elefanten einzuschleusen. Das auf diese Weise entstehende Mischwesen soll seinem prähistorischen Vorfahren ähneln und sich wie dieser verhalten.
30.06.
Die Wiedergeburt des Mammuts WISSENSCHAFT, GB 2014
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51:40
ARTE Reportage REPORTAGE Irak, F 2019
(1): Irak: Jagd auf die letzten IS-TerroristenWie spüren die Iraker die letzten IS-Terroristen auf? Gelingt es dem IS nach seiner Niederlage, sich heimlich neu zu organisieren? Die ARTE-Reporter begleiteten die „Falken“, eine Spezialeinheit mit dem Auftrag, die letzten Anhänger und Kämpfer des IS in Mosul aufzuspüren. Sie infiltrieren mit geheimdienstlichen Methoden die verdächtigen Kreise der Islamisten, um zu verhindern, dass sie sich im Untergrund neu organisieren – mit dem Ziel, eines Tages Rache zu nehmen für die Niederlage und den Verlust ihres Territoriums Islamischer Staat. Ein Teil der Bevölkerung von Mosul profitierte vom IS. Wie geht man um mit den Mitläufern, ihren Familien, den Kindern? Wie weit geht man, um sie wieder neu in die Gesellschaft zu integrieren? Nichts wäre schädlicher, als durch Ausgrenzung und Verachtung eine neue Generation islamistischer Terroristen heranzuziehen.  (2): Irak: Die Jesiden, die überlebt haben…Getötet, missbraucht und versklavt. Seit 2014 wurde die kurdische Minderheit der Jesiden von den Terroristen des IS systematisch gejagt.  3.000 Frauen und Kinder der Jesiden sind noch immer vermisst und 300.000 Frauen, Männer und Kinder dieser kurdischen Minderheit leben heute als Vertriebene in Lagern im Norden des Irak: Sie haben alles verloren, ihre Aussichten auf ein neues Leben irgendwo sind zurzeit gleich Null. In ihrem monotheistischen Glauben finden sich Elemente vieler nahöstlicher Religionen. Der IS schmähte sie als „Teufelsanbeter“ und wollte sie zum Islam zwingen – wer sich weigerte, den töteten sie, zumindest die Männer. Frauen und Kinder versklavten sie. Fünf Jahre nach dem Beginn der Verfolgung stehen die Jesiden heute am Ende eines langen Leidensweges. Aber wohin können sie nun gehen?
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1:00
plan b DOKU-REIHE Neuer Job im neuen Land, D 2019
Sie pflegen in Krankenhäusern, unterrichten an Schulen, arbeiten als Handwerker: Immer mehr Flüchtlinge entlasten den Arbeitsmarkt. Doch der Neustart ist nicht immer einfach.
20.06.
plan b DOKU-REIHE Neuer Job im neuen Land - Fachkräfte von morgen, D 2019
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52:23
Der Streitwagen der chinesischen Zhou-Dynastie GESCHICHTE, GB 2016
In der Bronzezeit vor über 3.000 Jahren gelangten Streitwagen und anderes Kriegsgerät über den Hexi-Korridor aus Mittelasien nach China. Für ihre Verbreitung sorgten neben dem Handel und neuen Bündnissen vor allem die unablässigen Feldzüge der Zhou-Dynastie gegen aufsässige Vasallenstaaten sowie die ständigen Angriffe der beweglichen Reitereien der nördlichen Nachbarn. Mit Speerkämpfern oder Bogenschützen besetzt, waren die Wagen eine entscheidende Waffe im Kampfgeschehen. In Zaoyang in der zentralchinesischen Provinz Hubei wurde 2002 ein antikes Gräberfeld von 1,2 Quadratkilometer Fläche entdeckt. Hier fanden die Archäologen ein ganzes Schwadron von Streitwagen. Die bronzenen Beschläge lagen noch genau in Position. Die Ausgrabungen lassen darauf schließen, wie sich die Chinesen die technische Neuheit der nördlichen Barbaren aneigneten. Ständig neu angepasst und verbessert, wurde der Streitwagen zu einem repräsentativen Kriegsgerät im Zentrum der chinesischen Kultur. Ein gut erhaltener Streitwagen, der an einer sumpfigen Fundstelle geborgen wurde, gibt Aufschluss über Details wie Größe der Räder, Form der Speichen und Bronze-Bestandteile sowie darüber, wie die Holzteile zusammengefügt und welche Holzarten im Hinblick auf eine optimale Funktionsweise bevorzugt wurden. Mit Hilfe chinesischer Archäologen werden verschiedene Bautechniken, darunter das Bronzegießen in speziellen tönernen Gussformen, rekonstruiert und ein Streitwagen der Zhou-Dynastie nachgebaut; dazu gehören auch Recherchen über die einst sorgfältig ausgesuchten Zugpferde. Der Wagen wird auf einem speziellen Gelände erprobt. Tausend Jahre dauerte der Siegeszug der Streitwagen, bis sie schließlich von flexibleren und günstigeren Kavallerien sowie Infanterien mit Armbrust abgelöst wurden.
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51:11
Ötzi und seine Doppelgänger ARCHÄOLOGIE, USA 2016
Nur wenige archäologische Funde lieferten so wertvolle Hinweise auf die Lebensweise unserer Vorfahren wie Ötzi, die berühmte Mumie aus dem Neolithikum. Der „Mann aus dem Eis“, der 1991 in den italienischen Alpen gefunden wurde, starb vor 5.300 Jahren durch einen Pfeil. Sein erstaunlich gut erhaltener Körper gibt Wissenschaftlern, Historikern und Archäologen wesentliche Aufschlüsse über ein entscheidendes Kapitel der Menschheitsgeschichte. Der technische Fortschritt ermöglichte nun eine weitergehende Interpretation und Analyse dieser Erkenntnisse: Der amerikanische Paläokünstler Gary Staab hat mithilfe computertomografischer Aufnahmen und einem 3D-Drucker ein 1:1-Modell der Mumie angefertigt. Die Figur aus Harz soll in einer Wanderausstellung gezeigt werden, die ab 2017 durch Kanada und die USA touren wird. Es handelt sich dabei um eine von Hand bearbeitete Rekonstruktion, die in Kooperation mit dem Cold Spring Harbor DNA Learning Center in New York entstanden ist. Experten erläutern zudem, was es mit den Tätowierungen auf sich hat, die Ötzis Körper überziehen, und informieren über die Ernährungsweise und den Gesundheitszustand des prähistorischen Jägers. Ganz neu sind die Ergebnisse einer DNA-Analyse: Der zufolge steht Ötzi genetisch den Inselbewohnern Sardiniens am nächsten. „Ötzi und seine Doppelgänger“ ist eine wissenschaftliche und künstlerische Entdeckungsreise, die Ötzi-Fans und Neulinge gleichermaßen begeistern wird.
30.06.
Ötzi und seine Doppelgänger ARCHÄOLOGIE, USA 2016
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25:53
Abenteuer Archäologie ARCHÄOLOGIE Die ersten Amerikaner, F 2016
In Brasilien wird derzeit das Geheimnis um ein fundamentales Kapitel der Menschheitsgeschichte gelüftet: die Besiedlung unseres Planeten. Schon lange versuchen Archäologen, die Ausbreitung des modernen Menschen nachzuvollziehen. Bislang gingen sie davon aus, dass der Homo sapiens von Afrika aus nach Europa und Asien wanderte. Vor rund 13.000 Jahren erreichte er den amerikanischen Kontinent über die Beringstraße. Doch nun behauptet ein Forscherteam um den französischen Archäologen Eric Boëda, der Mensch hätte seinen Fuß viel früher auf amerikanischen Boden gesetzt, und zwar bereits vor 25.000 Jahren. Ein spektakulärer Fund stellt alle bisherigen Theorien über die ersten Amerikaner infrage: Der Fund stammt aus dem Nationalpark Serra da Capivara, der bereits für andere archäologische Schätze bekannt ist. An den steilen Felswänden wurden dort bereits vor einem halben Jahrhundert zahllose prähistorische Felszeichnungen entdeckt. Die brasilianische Archäologin Niède Guidon machte sich in den 80er Jahren an die Datierung der Felszeichnungen. Sie untersuchte den Boden unterhalb der Felswände und fand Steine, die ihrer Ansicht nach von Menschen bearbeitet wurden, also mit Werkzeugen. Sie schätzt sie auf ein Alter von 32.000 Jahren. Die Veröffentlichung ihrer Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Nature“ schlägt hohe Wellen. Noch nie ist ein so altes Artefakt auf dem amerikanischen Kontinent gefunden worden. Viele amerikanische Forscher bezweifeln die Richtigkeit der Datierung und nehmen an, die Steine seien bloße Geofakte, also von der Natur geformte Steine. Eric Boëda, Experten für prähistorische Werkzeuge, führt nun ihre Forschungen fort. Wurden diese Steine tatsächlich von Menschenhand bearbeitet, und auf wann lassen sie sich datieren?
28.06.
Abenteuer Archäologie ARCHÄOLOGIE Die ersten Amerikaner
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25:49
Abenteuer Archäologie ARCHÄOLOGIE Das Geheimnis der Nazca-Linien, F 2016
In der Nazca-Ebene am Fuß der peruanischen Anden lüftet ein Archäologenteam ein faszinierendes Geheimnis. Anfang des letzten Jahrhunderts entdeckte der amerikanische Anthropologe Paul Kosok beim Überfliegen der südperuanischen Wüste seltsame Muster am Boden: die berühmten Nazca-Linien. Seither geben diese Zeichnungen Anlass zu den wildesten Theorien. Warum erschuf das Nazca-Volk, das zwischen 200 vor und 600 nach Christus in den nahegelegenen fruchtbaren Tälern Ackerbau betrieb, diese Figuren aus Stein und Sand? Wie brachten sie es fertig, auf einer Fläche von rund 450 Quadratkilometern so viele Linien zu zeichnen? Welches Ziel verfolgten sie damit? Ein Team aus deutschen und peruanischen Wissenschaftlern ist nun überzeugt, das Rätsel gelöst zu haben. Peter Eeckhout reist in die peruanische Wüste und trifft dort den Archäologen Markus Reindel, der seit 20 Jahren die rätselhaften Bodenzeichnungen, die auch als Geoglyphen bezeichnet werden, erforscht. Gemeinsam mit seinem peruanischen Kollegen Johny Isla erstellte Reindel mit Hilfe hochauflösender Luftaufnahmen ein Computermodell der Nazca-Wüste. In dem virtuellen Modell sind kleine Steinhügel, sogenannte Tumuli, erkennbar. Bei einem Besuch der laufenden Ausgrabungsarbeiten an einem der Steinhügel erklärt Markus Reindel, wie die Geoglyphen hergestellt wurden. Bei ihren Ausgrabungen legten die Archäologen Plattformen frei, die wahrscheinlich als Altäre für Opfergaben dienten. Darin fanden die Forscher Opfergaben wie Keramikscherben, Pflanzenfasern, Erzeugnisse aus dem Tal, Krebsscheren. Es wird deutlich, dass es sich um einen Kultplatz der Nazca handeln muss …
10.07.
Abenteuer Archäologie ARCHÄOLOGIE Das Geheimnis der Nazca-Linien, F 2016
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50:58
Ausgelöscht DOKUMENTATION Wer hat die dicken Brummer umgebracht?, F 2015
Vor 320 Millionen Jahren war die Riesenlibelle Meganeura monyi mit einer Spannweite von bis zu 70 Zentimetern die Königin der Lüfte. Vögel und fliegende Reptilien gab es zu jener Zeit noch nicht. Wissenschaftler gingen lange davon aus, dass die Verringerung des hohen Sauerstoffgehalts in der Atmosphäre, der bei bis zu 35 Prozent lag, nach dem Karbonzeitalter zum Verschwinden des Rieseninsekts führte. Insekten, die weder über Lungen noch über einen Blutkreislauf verfügen, werden nur über kleine Öffnungen am ganzen Körper mit Sauerstoff versorgt, so dass man annahm, die veränderte Zusammensetzung der Luft hätte sie ersticken lassen. Diese Theorie wurde 2009 infrage gestellt: In der Nähe von Montpellier wurden sehr große Meganeura-Fossilien entdeckt, die vor 250 Millionen Jahren entstanden sind. Die Libellen hatten die Verknappung des Sauerstoffs in der Atmosphäre offensichtlich doch überlebt. Einige solcher Fossilien sind heute im Pariser Naturkundemuseum zu bewundern. Im Jahr 2012 wurden schließlich andere Faktoren für das Aussterben ausfindig gemacht: Laut einer amerikanischen Studie hätten sich prähistorische Vögel zu bedrohlichen Fressfeinden der Insektenpopulation entwickelt. Anhand eines kleinen Flugreptils wiederum, eines Coelurosauravus, der in Deutschland entdeckt wurde, wurde gezeigt, dass auch diese Flugechse der Grund für das Aussterben der Riesenlibellen gewesen sein könnte. In der Dokumentation kommen führende Wissenschaftler wie der Karlsruher Paläontologe Eberhard Frey zu Wort. Aufwendige Computeranimationen und Interviews mit Experten lüften das Geheimnis, warum die Rieseninsekten von der Erde verschwanden.
26.06.
Ausgelöscht DOKUMENTATION Wer hat die dicken Brummer umgebracht?, F 2015
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51:47
Ausgelöscht DOKUMENTATION Wie die Säuger die Saurier überlebten, F 2016
Paläontologen waren lange davon überzeugt, dass die Ausbreitung der Säugetiere über unsere Erde erst nach dem Aussterben der Saurier möglich war. In der nordchinesischen Provinz Liaoning wurden jedoch im Jahr 2000 prächtige Fossilien gefunden, die beweisen, dass die überlebenswichtigen Eigenschaften der Säugetiere sich schon viel früher ausgeprägt haben. Doch wann genau begann der Siegeszug der Säugetiere? Genetiker und Paläontologen sind unterschiedlicher Auffassung. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts war die Existenz urzeitlicher Säugetiere nur aufgrund von Gebissfragmenten überliefert, bis man auf der paläontologischen Ausgrabungsstätte in China vollständig erhaltene Säugetierfossilien zutage förderte: Angefangen von Eomaia scansoria (2002), einem Vorfahren der höheren plazentalen Säugetiere, über Repenomamus giganticus (2005), der etwa die Größe eines Hundes hatte, bis zu einer Art Flughörnchen, dem Volaticotherium antiquus (2006). Dank modernster Technologien wie 3D-Scannern kann heute erforscht werden, welche evolutionären Vorteile diese Säugetiere hatten. Trotz dieser Entdeckungen entzweit ein Streit die Wissenschaft, die sich nicht auf einen Stammbaum der menschlichen Vorfahren aus dem Mesozoikum einigen kann. Denn eine der wichtigsten Fragen zum Verständnis der Herkunft des Menschen blieb lange Zeit unbeantwortet: die Frage, wann der bis heute vorherrschende Zweig der Höheren Säugetiere sich von den Beuteltieren abspaltete. Bis im Jahr 2011 der spitzmausgroße Baumbewohner Juramaia sinensis entdeckt wurde, dessen Name so viel wie „Juramutter aus China“ bedeutet. Mit Hilfe seines Fossils ließ sich der Stammbaum des Menschen um weitere 35 Millionen Jahre zurückdatieren, was bedeutet, dass dessen Vorfahren wiederum schon vor rund 160 Millionen Jahren die Erde bevölkerten.
26.06.
Ausgelöscht DOKUMENTATION Wie die Säuger die Saurier überlebten, F 2016
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54:16
Ausgelöscht DOKUMENTATION Gefiederte Drachen. Wie die Vögel in den Himmel kamen, F 2015
Wer sind die Vorfahren unserer heutigen Vögel? Wie sind Gefieder und Flugfähigkeit entstanden? Im 20. Jahrhundert fand der wissenschaftliche Diskurs zu diesem Thema kaum mehr statt, doch im Jahre 1996 wurden in der nordchinesischen Provinz Liaoning der erste Federsaurier gefunden. Danach fanden die Forscher noch mehr fast vollständig erhaltene Fossilien von gefiederten Sauriern. Der spektakuläre Fund entfachte die wissenschaftliche Debatte erneut, zahlreiche neue Studien zum Thema entstanden. Die Dokumentation zeigt eindrucksvolle Bilder von den erstaunlich gut erhaltenen Fossilien am Ausgrabungsort, faszinierende Computerrekonstruktionen lassen den Zuschauer in Welt der Dinosaurier eintauchen und Interviews mit Paläontologen entführen auf eine abenteuerliche Reise in die Erdgeschichte. Im Zuge der paläontologischen Ermittlungsarbeit erwies sich jedes neue Fossil als Puzzlestück, das den Übergang vom Dinosaurier zum Vogel nachzuvollziehen half, aber gleichzeitig eine Menge neuer Fragen aufwarf: Wie erlangten die Saurier ihre Flugfähigkeit? Rannten sie, um vom Boden abzuheben? Oder stürzten sie sich aus den Wipfeln der Bäume auf ihre Beute herab? Die Paläontologen waren sich hierüber lange Zeit uneins, bis im Jahr 2009 Anchiornis huxleyi entdeckt wurde, ein kleiner, vogelähnlicher Dinosaurier aus der Familie der Troodontidae – das fehlende Bindeglied zwischen Sauriern und Vögeln. Und erst im Jahr 2014 wurde in Sibirien eine völlig neue, pflanzenfressende Saurierart entdeckt, deren Existenz beweist, dass die Dinosaurier schon sehr viel früher Federn hatten, als bisher angenommen. Womöglich trugen manche Arten schon ein Federkleid, als die Saurier begannen, die Erde zu bevölkern.
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47:45
Giraffe, Erdmännchen & Co. TIERE Auge in Auge mit Giraffe Gregor (Folge: 312)
Wenn Giraffenbulle Gregor fressen will, weicht seine Herde im Opel-Zoo Kronberg respektvoll zurück. Teilen mag das Schwergewicht an manchen Tagen gar nicht.
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24:12
Zoobabies TIERE (Folge: 14)
Die Brillenbären Kinder Bahia und Tobo sind ein halbes Jahr alt. Auf die beiden wartet heute eine Überraschung auf der Außenanlage: eine Schaukel. Ob die Kinder damit schon etwas anfangen können?
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