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MDR So. 14.01.
Film

Fantomas gegen Interpol

Krimikomödie F, I 1965, 94′ - mit Jean Marais, Louis de Funès, Mylène Demongeot, Jacques Dynam, Pietro Tordi, Robert Dalban, Christian Toma

Kurzbeschreibung

Gerade wurde Kommissar Juve zum Ritter der Ehrenlegion geschlagen, da taucht Fantomas, der geniale Superschurke wieder auf: Diesmal hat er es auf zwei Spezialisten abgesehen, die an einem Gerät zur Gedankensteuerung arbeiten. Das könnte ihm helfen, seine Weltherrschaftspläne zu verwirklichen. Doch die erfahrenen Fantomas-Jäger Kommissar Juve, der Journalist Fandor und die Fotografin Hélène setzen all ihre Phantasie und ihren Mut daran, das zu vereiteln.

Inhalt

Noch immer ist Fantomas, der geniale Superschurke und wahnsinnige Meister der Verwandlung, auf freiem Fuß. Dass Frankreich schon seit einem Jahr von seinen Untaten verschont blieb, wird Kommissar Juve (Louis de Funès) angerechnet, der dafür zum Ritter der Ehrenlegion geschlagen wird. Sein Ruhm ist dahin, als Fantomas Professor Marchand, einen angesehenen Hypnose-Experten, der an einem Gerät für Gedankensuggestion tüftelt, entführt. Weil für das Projekt auch noch Professor Lefèvre, ein weiterer Hypnose-Experte, vonnöten ist, kommt der Journalist Fandor auf die geniale Idee, Fantomas zuvorzukommen und mit seinen eigenen Waffen zu schlagen: Fandor will das Aussehen Lefèvres annehmen, an seiner statt an einer wissenschaftlichen Konferenz in Rom teilnehmen und sich inkognito von Fantomas entführen lassen. Lefévre ist damit einverstanden. Im Zug von Paris nach Rom reisen auch Fandors Verlobte Hélène (Mylène Demongeot), ihr kleiner Bruder Michou (gespielt von Louis' Sohn Olivier de Funès) sowie Kommissar Juve mit einem Riesenaufgebot an Polizisten. Deshalb kann Fantomas dort nicht wie geplant zuschlagen. In Rom beginnt die Konferenz mit Fandor als Lefèvre. Weil auch Fantomas in dessen Maske unterwegs ist, misslingt die Entführung "Lefèvres" ebenso wie die Festnahme von Fantomas, denn der ahnungslose Juve und seine Leute können den einen nicht mehr vom anderen unterscheiden. Als dann auch noch der echte, damit dritte, Lefèvre in Rom auftaucht, ist das zu viel für Juve: Er landet in der römischen Psychiatrie. Fantomas gelingt es indessen zu fliehen und Hélène sowie deren Bruder Michou in seine Gewalt zu bringen. So will er Hélène erpressen, "freiwillig" bei ihm zu bleiben. Er lädt sie pikanterweise zu einem Maskenball, bei dem auch Fandor, Juve und dessen Leute verkleidet auftauchen. Doch sie haben gegen Fantomas keine Chance und landen, von Gas benebelt, in dessen Reich am Plateau eines Vulkans. Fantomas will sie für seine grausamen Experimente nutzen. Da gelingt es ausgerechnet Kommissar Juve, sich ihrer Bewacher mit Hilfe seiner präparierten Zigarren zu entledigen. Und dann kommen ihnen auch noch die beiden Professoren mit ihrem inzwischen entwickelten Gedankensuggestionsgerät zu Hilfe.

Hintergrund

Auch der zweite der drei "Fantomas"-Filme von André Hunebelle bietet einen für die Entstehungszeit temporeichen Mix aus Krimi-Spannung, Action und Humor. Wie schon im ersten Teil läuft am Ende alles auf eine gigantische Verfolgungsjagd hinaus. Diesmal schlüpft Jean Marais gleich in drei Rollen und Louis de Funès bekommt als schusseliger Kommissar Juve noch mehr zu tun. Geboren am 31. Juli 1914 hatte Louis Germain David de Funès de Galarza in seinen ersten 27 Lebensjahren mit der Schauspielerei noch wenig am Hut. Erst 1941 nahm er Schauspielunterricht; doch der Durchbruch ließ auf sich warten. In "Zwei Mann, ein Schwein und die Nacht von Paris" (1956) konnte de Funès erstmals sein komödiantisches Talent ausspielen. Als Hektiker in "Balduin, der Geldschrankknacker" (1963) und den "Fantomas" - und "Gendarm"-Filmen setzte sich der kleine glatzköpfige Mann mit der Hakennase und den unglaublichen Grimassen auch außerhalb Frankreichs durch. Louis de Funès starb vor 35 Jahren am 27. Januar 1983 an den Folgen eines Herzinfarktes. Das MDR FERNSEHEN zeigt in Erinnerung an den legendären französischen Komiker die erfolgreiche Fantomas-Trilogie. Am Sonntag, dem 21. Januar 2018, um 10:15 Uhr folgt "Fantomas bedroht die Welt".

Sendungsinfos

Darsteller: Jean Marais, Louis de Funès, Mylène Demongeot, Jacques Dynam, Pietro Tordi, Robert Dalban, Christian Toma, Michel Duplaix, Olivier de Funès, Albert Dagnant, Florence Blot, Robert Le Béal Regie: André Hunebelle Drehbuch: Jean Halain, Pierre Foucaud Musik: Raymond Lemoigne Kamera: Raymond Lemoigne Autor: Pierre Souvestre, Marcel Allain Personenhinweis Zum 35. Todestag von Louis de Funès am 27.1. (2/3) Untertitel
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