ARTE
ARTE Mo. 17.07.
Film

Die Rote Laterne

(ErstauffŸhrung China: 07.07.1991) ZDF
(ErstauffŸhrung China: 07.07.1991) ZDF
(ErstauffŸhrung China: 07.07.1991) ZDF
(ErstauffŸhrung China: 07.07.1991) ZDF
(ErstauffŸhrung China: 07.07.1991) ZDF

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Drama RC, RC 1991, 120′ - mit Gong Li, Caifei He, Cao Cuifen, Jin Shuyuan, Ma Jingwu, Kong Lin, Cui Zhihgang

Kurzbeschreibung

Im China der 20er Jahre wird die junge Studentin Songlian die vierte Ehefrau des reichen Herrn Chen. Auf seinem prächtigen Anwesen herrschen eine strenge Hierarchie und erbarmungslose Rivalitäten. Mit einer vorgetäuschten Schwangerschaft kann Songlian die Gunst ihres Mannes gewinnen. Aber ihr Sturz ist tief. "Die Rote Laterne" gewann 1991 den Silbernen Löwen beim Filmfestival in Venedig und wurde im gleichen Jahr für den Oscar nominiert.

Inhalt

China in den 20er Jahren: Die Studentin Songlian heiratet nach dem Tod ihres Vaters auf Drängen ihrer Stiefmutter den reichen Herrn Chen und zieht als seine vierte Frau in dessen prächtiges Anwesen ein. Chen ist ein mächtiger Clan-Chef im Norden Chinas und herrscht uneingeschränkt über seine Sippe. Seine erste Frau hat ihm einen Sohn geboren, die zweite Frau ist eine geschickte Intrigantin, und die dritte Frau hat heimlich ein Verhältnis mit dem Hausarzt. Die vier Frauen bewohnen ein eigenes Haus und haben eigene Dienerinnen. Allabendlich unterwirft Herr Chen seine Frauen einem strengen Ritual. Sie müssen vor ihren Häusern Aufstellung nehmen, dann wird verkündet, bei welcher Frau der Herr die Nacht verbringt. Als Symbol seiner Gunst leuchten anschließend rote Laternen im Hof und in den Gemächern der Favoritin. Songlian begreift bald, wie sie sich vor den anderen Frauen einen Vorteil verschaffen kann. Sie gibt vor, schwanger zu sein. Damit kann sie Chen eine Zeit lang fester an sich binden. Umso schlimmer ist aber ihre Niederlage, als die Täuschung auffliegt.

Hintergrund

Regisseur Zhang Yimou erweist sich einmal mehr als Meister symbolträchtiger Bilder. Die strenge, optisch brillante Kameraführung reflektiert eine eigenartig fremde Welt, in der die Emotionen eines Eifersuchtsdramas nicht nach außen sichtbar werden dürfen. Obwohl die Geschichte im vorrevolutionären China spielt, war die Darstellung eines repressiven Machtapparats und seiner inhumanen Auswirkungen den heutigen Machthabern in China offenbar wegen naheliegender Vergleiche mit der Situation nach dem Tienanmen-Massaker von 1989 so unangenehm, dass der Film in seinem Ursprungsland für lange Zeit verboten blieb.

Sendungsinfos

Darsteller: Gong Li, Caifei He, Cao Cuifen, Jin Shuyuan, Ma Jingwu, Kong Lin, Cui Zhihgang, Chu Xiao Regie: Zhang Yimou Drehbuch: Ni Zhen Musik: Zhao Fei Kamera: Zhao Fei Produzent: Chiu Fu-Sheng Stereo

Programmhinweis

Sender Zeit Zeit Titel
ARTE Film
Video
Video
119:35
Die Rote Laterne DRAMA, RC, RC 1991
China in den 20er Jahren: Die Studentin Songlian heiratet nach dem Tod ihres Vaters auf Drängen ihrer Stiefmutter den reichen Herrn Chen und zieht als seine vierte Frau in dessen prächtiges Anwesen ein. Chen ist ein mächtiger Clan-Chef im Norden Chinas und herrscht uneingeschränkt über seine Sippe. Seine erste Frau hat ihm einen Sohn geboren, die zweite Frau ist eine geschickte Intrigantin, und die dritte Frau hat heimlich ein Verhältnis mit dem Hausarzt. Die vier Frauen bewohnen ein eigenes Haus und haben eigene Dienerinnen. Allabendlich unterwirft Herr Chen seine Frauen einem strengen Ritual. Sie müssen vor ihren Häusern Aufstellung nehmen, dann wird verkündet, bei welcher Frau der Herr die Nacht verbringt. Als Symbol seiner Gunst leuchten anschließend rote Laternen im Hof und in den Gemächern der Favoritin. Songlian begreift bald, wie sie sich vor den anderen Frauen einen Vorteil verschaffen kann. Sie gibt vor, schwanger zu sein. Damit kann sie Chen eine Zeit lang fester an sich binden. Umso schlimmer ist aber ihre Niederlage, als die Täuschung auffliegt.
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