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ARTE Mi. 13.06.
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Aufstand der Tiere - Animal Farm

Aufstand der Tiere - Animal Farm ARTE

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Zeichentrickfilm GB 1954, 72:05 - mit Maurice Denham (Stimmen der Tiere), Gordon Heath (Erzähler)

Inhalt

Bauer Jones ist kein guter Bauer: Seine Zeit verbringt er mit Trinken. Seine Tiere behandelt wie ein Stück … Vieh. Sie müssen wie Pferde arbeiten, um sein Nichtstun auszugleichen. Alle fürchten sie ihn: Mäuse, Hühner und Hähne, Kühe und Bullen, Ziegen und Schafe, Pferde und Esel. Alle außer den Schweinen, und die sind jetzt langsam wütend! Eines Tages versammelt der sterbende alte Major alle Tiere der Farm, um seinen letzten Wunsch zu äußern: Er träumt von einer Farm, auf der alle Tiere gleich und frei von der Tyrannei ihres Meisters leben. Eine Versammlung der Tiere hatte es auf der Farm noch nie gegeben. Sie beschließen, zu rebellieren und sich ihre Freiheit zu erkämpfen. Nachdem sie Bauer Jones endlich hinausgeworfen haben, haben die Tiere eine Menge Arbeit vor sich: Es gilt, die Tierkinder aufzuziehen, die Felder zu pflügen, die Farm aufzuräumen und so fort. Tag um Tag, Monat um Monat, arbeiten die Tiere fleißig unter der Leitung der Schweine, besonders Schneeball und Napoleon, die Führungsqualitäten mitbringen. Während Schneeball sich auf seinen Fünf-Jahres-Plan konzentriert, um den Hof autark zu machen, ernährt sich Napoleon von Neid und Machthunger und züchtet ein kleines Rudel von Hunden, das als seine persönliche Armee dienen wird. Das demokratische Gleichgewicht, mühsam errungen, ist gefährdet … Der Zeichentrick-Adaption von George Orwells Roman „Animal Farm“ gelingt es, die Dynamik der Entstehung eines totalitären Systems aufzuzeigen.

Hintergrund

Der Zeichentrick-Adaption von George Orwells Roman "Animal Farm" gelingt es, die Dynamik der Entstehung eines totalitären Systems aufzuzeigen. George Orwell schrieb das Buch "Animal Farm" unter dem Eindruck von Francos Sieg im spanischen Bürgerkrieg. Als es 1945 herauskam, wurde es als Polemik gegen die in den Stalinismus mündende russische Revolution gelesen. Unter der Regie von John Halas und Joy Batchelor wurde die Adaption von 1954 der erste britische Animationsfilm überhaupt. Nur wenige Jahre danach kam heraus, dass er von der CIA finanziert wurde, um die antikommunistische Agenda der USA zu bedienen. Der Off-Erzähler bringt auch Kindern das an sich wenig kindliche Thema nahe. Die "New York Times" beschrieb den Film als ein "Meisterwerk". 1956 wurde "Animal Farm" für den BAFTA für den besten Animationsfilm nominiert.

Sendungsinfos

Mitwirkende: Maurice Denham (Stimmen der Tiere), Gordon Heath (Erzähler) Regie: Joy Batchelor, John Halas Drehbuch: Lothar Wolff, Borden Mace, Philip Stapp, John Halas, Joy Batchelor Musik: Sid Griffiths, John Gurr, William Traylor, Roy Turk Kamera: Sid Griffiths, John Gurr, William Traylor, Roy Turk Produzent: Joy Batchelor, John Halas
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