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Nie wieder Krieg!

Nie wieder Krieg! - Geschichte und Aktualität der Friedensbewegung

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Nie wieder Krieg!

Nie wieder Krieg! - Geschichte und Aktualität der Friedensbewegung

Dokumentation

Ist die Friedensbewegung heute noch aktuell und von Bedeutung? Wer ihre Geschichte verfolgt, merkt schnell, dass sie Schwankungen unterlag und je nach Zeitstimmung konkreten Anlässen folgte: Alles begann nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Slogan „Nie wieder Krieg“, dem Protest gegen die Atombombe, vor allem in Großbritannien und in Westdeutschland. Heute zeigt die Bewegung ein anderes, ein facettenreicheres, auch globaleres Gesicht als vor sechzig Jahren. Junge Leute schließen sich Gruppierungen wie Attac, Occupy und Greenpeace an – ein erstaunlicher Trend, der gerade dadurch das Überleben der Friedensbewegung sichert. Sie versteht sich heute als Teil einer internationalen Bewegung, die andere globale Aspekte mit einbezieht. Es geht nach wie vor um den Protest gegen Krieg, aber dieser Protest wird heute nicht mehr von linken oder rechten Ideologien genährt, sondern er nimmt Bezug auf die dramatischen Ausschläge des internationalen Finanzsystems und die Verteilungskämpfe allgemein. Die Globalisierung hat Probleme wie soziale Ungleichheit, Umweltverwüstung und religiösen Fanatismus in den Vordergrund gerückt. Davon erzählen in der Dokumentation Menschen, welche die Friedensbewegung mitgestaltet und aktiv begleitet haben, darunter der Friedensforscher Reiner Steinweg oder der Schweizer UN-Beauftragte, Soziologe und Autor Jean Ziegler, der bewusst die globale Perspektive wählt, um Zusammenhänge zwischen sozialer Ungleichheit, Hunger und Kriegen aufzuzeigen.
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Verraten und verloren

Verraten und verloren - Die Helden des Aufstands von Warschau

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

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52:18
Nie wieder Krieg! DOKUMENTATION Geschichte und Aktualität der Friedensbewegung, D 2015
Ist die Friedensbewegung heute noch aktuell und von Bedeutung? Wer ihre Geschichte verfolgt, merkt schnell, dass sie Schwankungen unterlag und je nach Zeitstimmung konkreten Anlässen folgte: Alles begann nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Slogan „Nie wieder Krieg“, dem Protest gegen die Atombombe, vor allem in Großbritannien und in Westdeutschland. Heute zeigt die Bewegung ein anderes, ein facettenreicheres, auch globaleres Gesicht als vor sechzig Jahren. Junge Leute schließen sich Gruppierungen wie Attac, Occupy und Greenpeace an – ein erstaunlicher Trend, der gerade dadurch das Überleben der Friedensbewegung sichert. Sie versteht sich heute als Teil einer internationalen Bewegung, die andere globale Aspekte mit einbezieht. Es geht nach wie vor um den Protest gegen Krieg, aber dieser Protest wird heute nicht mehr von linken oder rechten Ideologien genährt, sondern er nimmt Bezug auf die dramatischen Ausschläge des internationalen Finanzsystems und die Verteilungskämpfe allgemein. Die Globalisierung hat Probleme wie soziale Ungleichheit, Umweltverwüstung und religiösen Fanatismus in den Vordergrund gerückt. Davon erzählen in der Dokumentation Menschen, welche die Friedensbewegung mitgestaltet und aktiv begleitet haben, darunter der Friedensforscher Reiner Steinweg oder der Schweizer UN-Beauftragte, Soziologe und Autor Jean Ziegler, der bewusst die globale Perspektive wählt, um Zusammenhänge zwischen sozialer Ungleichheit, Hunger und Kriegen aufzuzeigen.
23.01.
Nie wieder Krieg! DOKUMENTATION Geschichte und Aktualität der Friedensbewegung, D 2015
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51:41
Verraten und verloren GESCHICHTE Die Helden des Aufstands von Warschau, F, PL 2013
Es ist der Sommer 1944. Die Stunde des Aufstands hat im von den Deutschen besetzten Warschau geschlagen. Die Bewohner der Stadt erheben sich im bewaffneten Widerstand gegen die Nazis und hoffen auf baldige Unterstützung durch die Alliierten. Aber Polen bleibt auf sich allein gestellt und der Aufstand endet in einer Katastrophe, die 180.000 Menschenleben fordert. Seit Beginn der deutschen Besatzung 1939 hatte sich im Ausland und im polnischen Untergrund Widerstand formiert. Die Heimatarmee Armia Krajowa organisiert sich und will Polen aus eigener Kraft befreien. Am Dienstag, dem 1. August 1944, lässt General Komorowski um 17.00 Uhr schließlich die „Stunde W“ ausrufen, das Codewort für den Angriff. Die Polen sind 40.000 Kämpfer und haben das Überraschungsmoment auf ihrer Seite.Die Aufständischen können zunächst Erfolge verzeichnen, doch am 5. August schlagen die Deutschen zur Gegenoffensive und beginnen, die Stadt und ihre Bewohner systematisch auszulöschen. Auf Hilfe der Alliierten wartet die Bevölkerung in Warschau vergeblich – namentlich die Sowjetunion weigert sich, die Widerstandskämpfer zu unterstützen. 62 Tage halten die Kämpfer stand, aber am 2. Oktober 1944 kapitulieren auch die Letzten. Die Bevölkerung von Warschau hat sich selbst von den Anfängen der Widerstandsbewegung bis zum Ende ihres Kampfes gefilmt. Um eine Spur ihres Kampfes zu hinterlassen – egal, wie er ausgehen würde. 30.000 Meter Film kommen am Ende zusammen und zeugen von einem der furchtbarsten Kämpfe im Zweiten Weltkrieg, der weitgehend in Vergessenheit geraten ist.
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