ARTE Mediathek Do, 22.08.

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Do 22.08.

3SAT PRO7
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32:28
Südtirol LANDSCHAFTSBILD Der Vinschgau, D 2019
Der Vinschgau liegt im Westen Südtirols und ist geprägt vom Kontrast zwischen einer fruchtbaren Talsohle und einer kargen Bergwelt. Südtirol, die nördlichste Provinz Italiens, beherbergt eines der größten Apfelanbaugebiete Europas. Im Frühjahr verwandelt sich die Landschaft in ein zartrosa Blütenmeer. Durch Frostberegnung werden die Blüten bei Minusgraden geschützt – ein beeindruckendes Schauspiel. Das Vinschgautal gilt als eines der trockensten im Alpenraum. Schon vor Jahrhunderten legte man dort kleine Kanäle an, die Waale, um das Schmelzwasser aus den Seitentälern zu holen. Ohne künstliche Bewässerung wäre es unmöglich, Landwirtschaft zu betreiben. Die Dokumentation begleitet unter anderem einen Mönch, der die älteste Wetterstation Südtirols betreibt, einen Produktdesigner, der Zehenschuhe entwickelt hat, und einen Bäcker, der sein Brot wieder aus heimischem Getreide backt. Außerdem führt die Reiseetappe in das Dorf Laas, in dem weißer Marmor aus dem Berg geholt wird, und macht einen Abstecher ins Schnalstal, das den Schauplatz eines großen Schaftriebs bildet.
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25:52
Xenius TIERE Neues vom Nacktmull - Der schmerzfreie und langlebige Nager, D 2018
Er ist so groß wie eine Maus, hat gewaltige Säbelzähne und eine runzelige Haut: der Nacktmull. Als hässlichstes Tier der Welt gilt er. Doch für die medizinische Forschung ist der Nager hochinteressant. Denn er wird ungewöhnlich alt, spürt nahezu keinen Schmerz und erkrankt nicht an Krebs. In freier Wildbahn leben Nacktmulle nur in Ostafrika. Ihr skurriles Aussehen ist das Ergebnis perfekter Anpassung an ihren natürlichen Lebensraum: weitläufige Höhlen in kargen Böden. Sie leben in einem für Säugetiere untypischen Staatsgefüge. Eine Königin herrscht über die Kolonie mit bis zu 300 Tieren. Nur das aggressivste Weibchen besteigt den Thron und bekommt Nachwuchs. Alle anderen Nacktmulle müssen ihr dienen, ein jeder mit seiner festen Aufgabe. Das Potenzial der Nacktmulle wird auch im Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung untersucht. Die Biologin Susanne Holtze zeigt den „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug die dortige Nacktmull-Kolonie. Dabei lernen sie, wie man per Ultraschall männliche von weiblichen Tieren unterscheidet und warum die Knochen der Königin noch im Alter wachsen.
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32:26
Südtirol LANDSCHAFTSBILD Rund um Meran, D 2019
Die Perle der Alpen, das Nizza Tirols, der Südbalkon der k.u.k.-Monarchie – die Kurstadt Meran verzauberte schon Kaiserin Sissi, gefolgt von Europas Hochadel und namhaften Künstlern. Meran ist die zweitgrößte Stadt Südtirols, der nördlichsten Provinz Italiens. Jugendstilbauten sorgen bis heute für ein Flair der Belle Époque. Dank der Lage in einem Talkessel ist die Gegend von mildem Klima geprägt. Meran beherbergt einen der schönsten Gärten Italiens, den Botanischen Garten von Schloss Trauttmannsdorff. Das nahegelegene Dorf Hafling gab einer Pferderasse ihren Namen, den Haflingern. Die Blondschöpfe sind Stars eines Pferderennens und von den Almwiesen nicht wegzudenken. Umgeben ist Meran von hohen Bergen. Mediterrane Leichtigkeit steht im Kontrast zu alpiner Tradition. Der Film begleitet unter anderem eine Bergbauernfamilie, deren Hof nur per Seilbahn erreichbar ist; führt zu einer der schönsten Almen im Passeiertal; zeigt einen Schellenschmied bei der Arbeit und stellt einen Comiczeichner vor, der auf den Spuren von Freiheitskämpfer Andreas Hofer unterwegs ist.
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32:27
Südtirol LANDSCHAFTSBILD Zwischen Brenner und Bozen, D 2019
Der Brenner ist das Tor zum Süden. Hinter dem Alpenpass beginnt mit Südtirol der Traum von Italien. Das Tal zwischen Brenner und Bozen ist seit jeher ein Durchgangsland. Es wird flankiert von zahlreichen Burgen und besticht mit Kleinstädten voller Flair, wie zum Beispiel mit der Domstadt Brixen. Hoch über dem Tal steht die Schutzhütte Latzfonser Kreuz, von der sich ein beeindruckender Blick auf die Dolomiten bietet. Sie ist zugleich der höchstgelegene Wallfahrtsort Südtirols. Die Dokumentation begleitet die Wirtsfamilie eine Saison lang bei der Arbeit. Tochter Tamara ist Bergsteigerin und macht diesen Sommer eine Expedition auf den K2, den zweithöchsten Berg der Welt. Außerdem zeigt die Dokumentation den Neubau einer Schutzhütte, deren moderne Architektur für Aufsehen sorgt. Von dort führt die Reise zur Baustelle des Brenner-Basistunnels. Anschließend steht der Besuch einer Frau auf dem Programm, die ihr Leben einer mächtigen Burg widmet. Weiterhin wird ein innovativer Tischler vorgestellt, der Handtaschen aus Holz produziert, und zum Schluss lässt sich der Leibarzt der Gletschermumie Ötzi über die Schulter schauen.
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32:22
Südtirol LANDSCHAFTSBILD Die Dolomiten, D 2019
Die Dolomiten gehören zu den markantesten Berglandschaften der Welt. Ob die Drei Zinnen, der Lang- und Plattkofel oder der Rosengarten - die berühmtesten Gipfel der Gebirgsgruppe liegen in Südtirol, der nördlichsten Provinz Italiens. Im Sommer sind die Dolomiten ein Kletter- und Wanderparadies, im Winter ein Traumziel für Skifahrer. Benannt wurden sie nach dem französischen Geologen Déodat de Dolomieu, der als Erster ihr Gestein erforschte. Heute zählen Teile der Dolomiten zum UNESCO-Weltnaturerbe. Landschaftlich reizvoll sind die Seiser Alm, die größte Hochalm Europas, und der Pragser Wildsee. Die Dokumentation zeigt spektakuläre Luftaufnahmen. Sie begleitet unter anderem ein Team der Bergrettung bei einem schwierigen Helikoptereinsatz an den Drei Zinnen, beobachtet Hollywood-Star Terence Hill bei Dreharbeiten und schaut einem Holzbildhauer über die Schulter, dessen zeitgenössischen Skulpturen auf der Biennale in Venedig gezeigt wurden. Außerdem ist das Kamerateam den Spuren des Ersten Weltkrieges gefolgt, als die Front mitten durch die Dolomiten verlief, und es stellt eine junge Sängerin vor, die mit ihrer Musik die ladinische Sprache retten möchte.
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52:05
ARTE Reportage REPORTAGE Algerien: Die Jugend will die Wende, F 2019
(1): Algerien: Die Jugend will die WendeDie Demonstrationen gegen Präsident Bouteflika belegen, wie sehr die Jugend Algeriens auf eine Wende hofft.  Der Rückzug des Präsidenten Bouteflika, nach den Protesten gegen ihn und seine Regierung, erscheint wie ein Signal zu einer möglichen Erneuerung des Landes. ARTE Reporter durften mit jungen Leuten im Land drehen: Jamal schlägt sich mit kleinen Jobs durchs Leben, so wie viele andere auch. Er war bei allen Demonstrationen dabei und wünscht sich vor allem einen richtigen Arbeitsplatz und eine anständige Wohnung. Houda studiert Medizin, sie arbeitet bereits in der Kinderchirurgie eines Krankenhauses. Sie hofft auf mehr Freiheiten für die Frauen. Mohamed ist ein franco-algerischer Unternehmer, der gerade erst sein eigenes Startup lanciert hat. Er will in Algerien investieren, eben weil er an die Jugend dort glaubt: Auch dank der sozialen Medien sind sie dort der Welt außerhalb Algeriens zugewandt – und sie hoffen, dass die Regierung ihr Versprechen von einer Wende hält.(2): Liberia: Im fünften Jahr nach EbolaLearning by dying, sagen die Liberianer – was haben die Menschen gelernt aus der Ebola Epidemie vor fünf Jahren?Vor fünf Jahren begann sich das Ebola Virus rapide in Westafrika auszubreiten, mehr als 11.000 Menschen starben, knapp die Hälfte davon in Liberia. Die Epidemie zerstörte das Gesundheitssystem des Landes und konnte erst unter Kontrolle gebracht werden, als die internationale Gemeinschaft darin eine Gefahr für die ganze Welt erkannte und mehr als 3,5 Milliarden Euro zur Bekämpfung des Virus zur Verfügung stellte. Heute allerdings fühlt sich das Land von der internationalen Gemeinschaft vernachlässigt. Liberia steckt in einer Wirtschaftskrise. In den Krankenhäusern fehlen Medikamente und Strom. Nach wie vor konsumieren Liberianer so genanntes Buschfleisch, wie Affen, Nager oder Fledermäuse, die das Ebola Virus und auch neuartige Erreger in sich tragen können. Doch die Erfahrungen, die Ärzte, Pfleger und Gesundheitsbeamten während der Epidemie sammelten, sie bilden ein einzigartiges, wertvolles Kapital: Learning by dying, sagte man damals in Liberia, lernen durch sterben. Was also hat die Welt gelernt vom großen Ebola Ausbruch vor fünf Jahren? Haben Überlebende gegen Stigmatisierung zu kämpfen, und wären Ärzte und Pfleger heute besser gegen einen neuen Ausbruch vorbereitet? Was ist übrig geblieben von den Milliarden, die damals in das Land flossen? ARTE-Reporter waren 2014 mehr als zwei Monate in Liberia. Nun kehrten sie dorthin zurück – während das Ebola Virus im Osten der Demokratischen Republik Kongo wieder neue Opfer forderte.
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26:04
Xenius INFOMAGAZIN Schlafende Vulkane - Wie man die Warnzeichen richtig deutet!, D 2017
Sie sind seit Tausenden Jahren ruhig, gelten aber nicht als erloschen – schlafende Vulkane! Der momentan berühmteste und wohl gefährlichste in Europa liegt in Italien. Unter den Phlegräischen Feldern, westlich von Neapel, rumort es gewaltig. 170 Grad heiße Gase steigen aus Spalten und Rissen in der Erde, der Boden hebt sich seit Jahren. Forscher versuchen, die Signale aus dem Untergrund richtig zu deuten. Das Leben von mindestens 80.000 Menschen steht auf dem Spiel. Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade sind aber auch in Deutschland einem schlafenden Vulkan auf der Spur: dem Laacher-See-Vulkan in der Eifel. Vor 13.000 Jahren verwüstete der mit glühender Asche Teile des heutigen Deutschlands und Frankreichs. Die „Xenius“-Moderatoren wollen deshalb mit Ulrich Schreiber von der Uni Duisburg-Essen klären, ob es auch hier Anzeichen für einen baldigen Ausbruch gibt. Und sie gehen der Frage nach, ob Ameisen vor der drohenden Katastrophe warnen könnten.
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1:34
Alte Schachteln COMEDYSERIE Der heiße Hund, F 2018
Während der Ferienzeit passt eine Frau auf die Hündin ihrer Freundin auf, die Urlaub auf den Balearen macht. Der große Hund der Frau wird plötzlich scharf auf die kleine Hündin und will sie vernaschen. Die Frau trennt die beiden Köter, doch dann eines Nachts ein großes Gejaule. Ob der Tierarzt einen guten Rat hat?
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