3SAT
3SAT Di. 17.04.
Doku

Kleine Helden - Zwischen Hoffnung und Heimweh

Luna (10 Jahre) kurz vor der Operation im OP Saal mit Krankenschwestern, Landeskrankenhaus Steyr. ZDF/ORF/Geyrhalter Film
Baby Aidan (7 Monate) mit Helferin und Krankenschwester - Blutabnahme im Kepler Universitätsklinikum Linz. ZDF/ORF/Geyrhalter Film
Florenc (14 Jahre) sitzt im Krankenbett, Krankenschwester kümmert sich um ihn Orthopädisches Spital Wien Speising. ZDF/ORF/Geyrhalter Film
Viola (7 Jahre) steht im Krankenhauszimmer am Fenster und schaut hinaus, Landeskrankenhaus Steyr. ZDF/ORF/Geyrhalter Film
Elisa (5 Jahre) wird von Krankenschwester gekämmt/frisiert - Kontrolle auf Läuse. ZDF/ORF/Geyrhalter Film
Florenc (14 Jahre) kurz vor seiner Operation mit Ärzten in OP Kitteln. Orthopädisches Spital Speising, Wien. ZDF/ORF/Geyrhalter Film
Viola (7 Jahre) liegt mit Luna im Krankenhausbett und telefoniert mit ihrer Mutter in Albanien, Landeskrankenhaus Steyr. ZDF/ORF/Geyrhalter Film
Aidan (Protagonist) bei seinen Eltern in Albanien. Mutter füttert ihn mit einer Flasche. ZDF/ORF/Geyrhalter Film

Dokumentation 50′

Kurzbeschreibung

Die Hilfsorganisation "Allianz für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten" bringt jährlich mehr als 60 schwer kranke Kinder im Alter zwischen einem Monat und 16 Jahren, die nach genauen Kriterien ausgesucht werden, nach Österreich. Hier erhalten sie lebensrettende medizinische Versorgung, die sich ihre unterhalb der Armutsgrenze lebenden Familien in Herkunftsländern wie Albanien nicht leisten können. Ohne entsprechende Behandlung wären diese Kinder in ihrer Heimat zum Sterben verurteilt.

Inhalt

Die österreichische Regisseurin Marion Priglinger begleitet in ihrem Dokumentarfilm "Kleine Helden - Zwischen Hoffnung und Heimweh" drei albanische Kinder auf ihrer lebensverändernden Reise in ein unbekanntes Land. Mit viel Empathie, behutsam und respektvoll, filmt sie eine Welt voller Hoffnung und Heimweh, in der Kinder wie Helfer immer wieder an Grenzen stoßen. Sie zeigt aber auch eindrucksvoll das große Vertrauen, das diese Eltern und Kinder in das österreichische Medizin- und Sozialsystem haben. Priglingers Film wirft daher auch die Frage auf, ob es unserer Gesellschaft gelingt, diese Errungenschaften würdevoll zu teilen.

Kinderschicksale mitten in Europa

Florenc ist 14 Jahre alt, Viola erst sieben und Aidan gar noch ein Baby. Was ihnen gemeinsam ist: Sie kommen aus Albanien, einem der ärmsten Länder Europas, und leiden an komplizierten körperlichen Missbildungen. Wegen der mangelnden medizinischen Versorgung in ihrer Heimat und der großen Armut der Eltern ist es unmöglich, die Kinder dort zu behandeln. Politische Unruhen, Korruption und hohe Arbeitslosigkeit setzen den Menschen des Landes bis heute schwer zu. Um wenigstens den Kindern eine Chance auf Heilung zu ermöglichen, bringt die österreichische NGO "Allianz für Kinder" jedes Jahr 30 bis 50 dieser Kinder nach Österreich, wo sie von engagierten Ärztinnen, Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern medizinisch betreut werden. Das Gelingen der humanitären Hilfsaktion ist für sie die vielleicht einzige Chance auf ein Leben ohne körperliche

Sendungsinfos

Von: Marion Priglinger Untertitel, Stereo
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