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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Hart aber fair POLITIK
Vor Studiopublikum diskutieren Gäste aus verschiedensten Bereichen kontroverse Themen. Einspieler liefern zusätzliche Informationen, und die Zuschauer können sich interaktiv beteiligen.
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Natur im Garten PFLANZEN (Folge: 6)
Mit den Pflanzen im Garten geht auch gleichzeitig das Herz auf. Zuschauer erhalten hier nützliche Infos und Tipps rund um Bepflanzung, Pflege und Gestaltung ihrer Gärten oder Balkone.
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Im Stau - Österreichs Autofahrer und Straßen am Limit REPORTAGEREIHE
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Pistenzauber TOURISMUS
Mit den ersten Seilbahnen und Liftanlagen wurde Österreich zu einem beliebten Ziel für Ski-Touristen. Das ist bis heute so geblieben. Auf und abseits der Pisten tummeln sich bemerkenswerte Persönlichkeiten, zum Beispiel ein steirischer Barfußwanderer, der auch im Tiefschnee ohne Schuhwerk unterwegs ist, und ein Tiroler Eismann, der seine Tage im Inneren einer Gletscherhöhle verbringt. Die Dokumentation "Pistenzauber" lädt zu einer amüsanten Winterreise quer durch Österreich ein: von Mariazell bis St. Anton am Arlberg. Vom Geheimtipp über Traditionsreiches, vom einst Angesagten bis zum heute Gefragten nimmt sie alles ins Visier. Historisches Archivmaterial dokumentiert den alpinen Wirtschaftsboom, und Zeitzeugen erinnern sich, wie es war, als die Seilbahn auf den Berg gekommen ist.
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Almsommer LAND UND LEUTE
Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden. In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist. Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.
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Mariazeller Land - Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und Hochschwab LANDSCHAFTSBILD
Das Mariazeller Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, bietet eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder. Was die vielfältigen Landschaften verbindet, sind uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze, allesamt inspiriert von den Naturerscheinungen dieser geheimnisvollen Bergwelt.
3SAT Doku
Naturparke in der Steiermark - Schützen durch Nützen NATUR UND UMWELT
Die steirischen Naturparke wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren. Und die Vielfalt hier ist enorm: eiszeitlich geformte Moor- und Teichlandschaften, Weinberge, Almen, Streuobstwiesen und überall dichte Wälder. "Schützen durch Nützen" - so lautet das Motto der steirischen Naturparke Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen.
3SAT Doku
Weiße Pferde, blaue Reben LAND UND LEUTE In der Heimat der Lipizzaner und des Schilchers
In der Weststeiermark werden die weltberühmten weißen Lipizzaner gezüchtet und ein einzigartiger Wein aus der blauen Wildbacherrebe kultiviert, der Schilcher. Weitläufige Almen, unberührte Flusslandschaften, liebliche Weinhänge und Winzerhäuser: Das ist die Weststeiermark. Der Ruß des Kohlebergbaus ist dort Geschichte. Heute sind es die Lipizzaner und die blaue Wildbacherrebe, die das Land prägen. Über die Jahrhunderte war die Weststeiermark bestimmt vom Kohlebergbau. Mit seiner Hilfe konnten die Krisenjahre nach den beiden großen Weltkriegen bewältigt werden. Heute ist das Kohlerevier rund um Köflach weitgehend ausgeschöpft. 2006 wurde das Bergwerk stillgelegt, ebenso das Kohlekraftwerk im benachbarten Voitsberg. Der Tourismus ist inzwischen der bedeutendste Wirtschaftszweig im Land, und seine wichtigsten Aushängeschilder sind die weißen Pferde im Gestüt Piber, die Lipizzaner. Hier werden die weltberühmten Tiere für die Spanische Hofreitschule in Wien gezüchtet, aufgezogen und trainiert. Daneben wächst der Schilcher, jener unverwechselbare Roséwein, der aus der Blauen Wildbachertraube gewonnen wird. Es war der steirische Prinz, Erzherzog Johann, der diese Reben in großem Stil anbauen ließ. Nur im Schilcherland von Ligist über Stainz bis nach Eibiswald findet die Rebsorte die besten Böden und das passende Klima. Der Film zeigt den Arbeitsalltag im Gestüt Piber im Laufe eines Jahres: von der Aufzucht der Fohlen über den Almsommer der Jungtiere, wo sie Trittsicherheit und Ausdauer erlangen, bis hin zum majestätischen Einsatz der Pferde in der Spanischen Hofreitschule in Wien. Zudem erzählt er von den Winzern des Landes, die alljährlich Schilcher produzieren und dabei neue, ungeahnt kreative Wege gehen. Abseits der weißen Pferde und der blauen Reben führt der Film durch eine unglaublich reichhaltige Landschaft und bietet spannende Einblicke in die Frühgeschichte eines Landes, das heute kulturell gleichwohl fortschrittlich wie traditionsbewusst ist.
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Burgen und Schlösser in Österreich - Die Oststeiermark DOKUMENTATION
Vom Hochzeitsschloss bis zum Schauplatz für zeitgenössische Kunst - die Burgen und Schlösser der Oststeiermark sind mal romantisch, mal sperrig, in jedem Fall so farbenfroh wie das Land selbst. Geschichten über bedeutende Adelsgeschlechter: Die Burgen und Schlösser der Oststeiermark sind voll davon. Die Schlossherren von heute reihen sich da nahtlos ein. Der Film aus der Reihe "Burgen und Schlösser in Österreich" stellt sie vor. In der Oststeiermark liegen prunkvolle Schlösser und wehrhafte Burganlagen nah beieinander. Hier befindet sich unter anderem Schloss Herberstein, das bereits seit 21 Generationen im Besitz des bedeutenden europäischen Adelsgeschlechts und mit seiner prächtigen Gartenanlage sowie dem größten Tierpark der Steiermark längst zu einem steirischen Wahrzeichen geworden ist. Auch eines der herausragenden geistlichen Zentren der Steiermark befindet sich hier: Schloss Pöllau mit seiner Stiftskirche - dem "Steirischen Petersdom" -, heute durch und durch ein Haus der Bildung. Stilvoll und romantisch gibt sich Schloss Obermayerhofen der Familie Kottulinsky, die aus dem Haus das wohl beliebteste Hochzeitsschloss des Landes gemacht hat. Inmitten der malerischen oststeirischen Landschaft gibt es jedoch auch unbekannte Burgen und Schlösser, die eng mit der Geschichte der Region verbunden sind: von Schloss Aichberg an der Lafnitz, das einst zu einem wehrhaften Burgengürtel an der Grenze zwischen Pannonien und Noricum gehörte, über die Festenburg am Fuß des Wechselgebirges bis zur Pfeilburg in Fürstenfeld, die der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Stadt im Mittelalter zur Sicherung diente und inzwischen mit dem städtischen Museum das Gedächtnis der Stadt und der ganzen Region hütet. Der Film stellt auch die Menschen vor, die diese Bauwerke beleben: Maximilian Herberstein etwa blickt auf eine lange adelige Familientradition zurück und setzt diese unter den Anforderungen der modernen Zeit fort. Cajetan Gril hat Schloss Aichberg mit einem kreativ-künstlerischen Sammelsurium zu einem unkonventionellen, chaotisch anmutenden Haus der 1000 Geschichten gemacht. Und auf der Festenburg hat sich Pfarrer Sighard Schreiner voll und ganz seiner 400-Seelen-Gemeinde verschrieben. Er führt bibelfest und mit einem Augenzwinkern durch eine begehbare Bibel, die einst vom bedeutendsten barocken Monumentalmaler der Steiermark, Johann Cyriak Hackhofer, gestaltet wurde. Was alle Schlossherren eint: Sie sind herausragende Persönlichkeiten. Es braucht auch einen starken Charakter, um derartige Häuser in Stand zu halten. Harald Graf Kottulinsky vom Schloss Obermayerhofen in der Oststeiermark drückt es treffend aus: "Zuerst besitzt du das Schloss, dann besitzt das Schloss dich."
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Schlösser in Österreich - Vom Vulkanland ins Schilcherland DOKUMENTATION
Sie sind Wahrzeichen und hüten unverwechselbare Kulinarik - die Burgen und Schlösser vom Vulkanland bis ins Schilcherland. Ihre Geschichten sind prägend für die steirische Identität. Dem Edlen verpflichtet - dafür stehen die Schlossherren in diesen Regionen. Ob als freigeistige Winzer oder als Hüter der weltberühmten Lipizzaner - sie alle haben sich der Tradition ihrer Häuser verschrieben und diese in die Moderne geführt. "Burgen und Schlösser in Österreich" führt diesmal vom steirischen Vulkanland ins Schilcherland in der Weststeiermark. Ausgangspunkt der filmischen Reise ist die imposante Riegersburg, die wohl stärkste historische Festung des Abendlandes. Sie ist noch heute im Besitz des Fürstenhauses Liechtenstein - und eine der wichtigsten Touristenattraktionen der Steiermark. Prinz Emanuel von und zu Liechtenstein ist in die Fußstapfen seiner Eltern getreten und hat gemeinsam mit seiner Ehefrau Sonja eigene Visionen zum Erhalt der wohl bekanntesten steirischen Burg entwickelt. Auf Schloss Kornberg führt Schlossherr Andreas Bardeau höchstpersönlich durch die opulent ausgestatteten Salons seines Schlosses und hat so manches Bonmot aus der weitreichenden Familiengeschichte der Bardeaus parat. Das Adelsgeschlecht, das seit 1871 in Besitz von Schloss Kornberg ist, wurde 1911 von Kaiser Franz Joseph in den österreichischen Grafenstand erhoben. Schloss Kapfenstein im Vulkanland hat sich zu einem wahren Genusstempel entwickelt. Hier kreiert die zehnköpfige Winzer- und Hoteliersfamilie Winkler-Hermaden international anerkannten Wein auf vulkanischem Boden. Christof Winkler-Hermaden, der sich um die Geschicke des Weinkellers kümmert, lädt zu seiner stilechten Hochzeit in die malerischen Weinhänge rund um das Schloss. Besonders in der Weststeiermark sind unverwechselbare Weine und Schlossanlagen untrennbar miteinander verbunden. Schloss Stainz, das Zentrum des Schilcherlandes, war einst im Besitz des steirischen Reformers Erzherzog Johann. Er hat die Kultivierung der Blauen Wildbacherrebe in der Region forciert und damit den Siegeszug des typisch weststeirischen Schilcherweins eingeläutet, der bis heute im einstigen Versuchsweingarten am Fuße des Schlosses angebaut wird. Franz Meran, der Urururenkel des Erzherzogs, leitet heute die Geschicke des Hauses. Als Förster ist er ein wahrer Naturbursche und lädt zum Sinnieren in seinen Wald - jenen Ort, an dem er sich am wohlsten fühlt. Ein Zentrum der Archäologie ist die Burg Deutschlandsberg. Ständige Ausgrabungen im Burg-Areal fördern zahlreiche Fundstücke zutage, die die frühgeschichtliche Besiedelung des Landes dokumentieren. Ein Team von Wissenschaftlern und Restauratoren hegt und pflegt die kostbaren Güter im reichhaltig ausgestatteten Burgmuseum. Auch Schloss Piber hat sich zu einem weststeirischen Wahrzeichen entwickelt. Im einstigen kaiserlichen Militärgestüt des Schlosses werden seit über 100 Jahren die weltberühmten Lipizzaner gezüchtet und für ihren Einsatz in der Spanischen Hofreitschule in Wien vorbereitet. Sonja Klima, die neue Leiterin der Hofreitschule, ist auch die Herrin über das Schloss und das Gestüt in Piber. In der Welt der Pferde ist sie ganz in ihrem Element - bereits als kleines Mädchen war sie von den edlen Tieren fasziniert.
3SAT Show
nano INFOMAGAZIN
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heute NACHRICHTEN
Die interaktive Talkshow bietet den Zuschauern via Chat die Möglichkeit zum Mitreden und Fragenstellen. Eine Person darf sogar über Skype-Liveschaltung Lob und Kritik bei den Studiogästen loswerden.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
3SAT Film
Schnell ermittelt - Leben TV-KRIMINALFILM, A 2014
In einem Wiener Krankenhaus liegt seit Tagen ein namenloses Mädchen, das keiner vermisst. Sie wurde offenbar nachts angefahren. Angelika Schnell und Franitschek machen sich auf zum Unfallort. Im Burgenland angekommen, heißt man sie nur mäßig begeistert willkommen. Man hat dort ganz andere Probleme, denn der Sohn des Bürgermeisters hatte gerade einen tödlichen Unfall. Zwei Unfälle am selben Ort, so knapp hintereinander? Das kommt Angelika seltsam vor. Sie vertieft sich in die Geschichten der Menschen im Ort und merkt, dass es unter der Oberfläche brodelt. Der Schlüssel zu den beiden Unglücken scheint ein Geheimnis zu sein, das die Menschen tief in ihren Herzen vergraben haben.
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kinokino KINOMAGAZIN
Licht aus, Spot an! Welche spannenden Filme in nächster Zeit in den deutschen Kinos anlaufen oder auf DVD erscheinen, gibt es hier zu sehen. Interviews mit Schauspielern oder Regissueren runden das Angebot ab.
3SAT Doku
Spanien - Die Geisterdörfer AUSLANDSREPORTAGE
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Ein Flughafen am Ende der Welt DOKUMENTATION Die Geschichte des Gander International Airport
Mitten in den Wäldern Neufundlands liegt der einst größte Flughafen der Welt: Kanadas Gander International Airport war seinerzeit globaler Knotenpunkt der Luftfahrt. 1938 entstand am nordwestlichsten Ende Nordamerikas ein Flugplatz, der bis vor wenigen Jahrzehnten noch mit dem großspurigen Slogan "Crossroads of the World" - Kreuzung der Welt - beworben wurde. Heute ist der einstige Gigant in Vergessenheit geraten. Waren die Anfänge abenteuerlich und friedlich, starteten im Zweiten Weltkrieg über Zehntausende von Bombern in Richtung Europa. Später folgten die goldenen Zeiten, als jedes Flugzeug vor der Atlantiküberquerung zwischenlanden musste. Dann trafen die Schönen und Berühmten sich auf einen Cocktail in der improvisierten Abflughalle, bis während des Kalten Krieges die riesigen Landebahnen nur noch von Jets aus dem Ostblock beherrscht wurden und sich die Spione hier tummelten. Amerikanische Präsidenten wie auch die Sowjets kamen. Fidel Castro lieh sich einen Schlitten und erlebte hier sein erstes Winterwunderland. Doch auch tragische Erlebnisse blieben nicht aus. Immer wieder stürzten auch Flugzeuge bei Gander ab, mit vielen Todesopfern. Nicht zuletzt wurden die Bewohner von Gander durch ihre überbordende Herzlichkeit berühmt, mit der sie fast 7000 Passagiere spontan umarmt und fünf Tage lang wie Familienmitglieder behandelt haben. Deren Transatlantikflüge waren wegen des am 11. September 2001 gesperrten amerikanischen Luftraums zum Teil nach Gander umgelenkt worden und blockierten nun den Airport.
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Das Blaue Sofa KUNST UND KULTUR Bauen für die Kunst - Stararchitekten diskutieren über Kulturbauten heute und morge
In der James-Simon-Galerie, dem Besucherzentrum der Berliner Museumsinsel, lädt "Das Blaue Sofa" fünf internationale Star-Architekten zur Diskussion. Es moderiert Vivian Perkovic. Kurz vor der Eröffnung des Berliner Humboldt-Forums am 30. November und der bevorstehenden Grundsteinlegung zum Museum der Moderne sprechen David Chipperfield, Jacques Herzog, Regine Leibinger, Franco Stella und Hans-Günter Merz über "Kulturelles Bauen". Die James-Simon-Galerie ist eines der herausragenden kulturellen Neubauprojekte Berlins. Benannt nach dem bedeutenden jüdischen Unternehmer und Kunstmäzen Henri James Simon, hat sein Architekt David Chipperfield einen Bau geschaffen, der gleichsam die Visitenkarte des einmal größten Universalmuseums der Welt sein soll. Millionen von Besuchern werden in den kommenden Jahrzehnten die James-Simon-Galerie betreten, um dann von hier aus ihren Weg zu den verschiedenen Sammlungen der Museumsinsel anzutreten. Der Anbau ist nicht nur von zentraler Bedeutung für die Infrastruktur der Museumsinsel, sondern ein optisches Erkennungsmerkmal der Stadt - und wirft so die grundsätzliche Frage auf, wie wir als Gesellschaft unsere kulturellen Bauwerke definieren - für die Gegenwart aber auch für die Zukunft. Wie positionieren wir uns als Kulturnation nicht nur im nationalen, sondern auch im globalen Umfeld, wo das Renommee von Bauwerken und das Prestige ihrer Architekten als entscheidender Standortfaktor gelten? Wie gehen wir mit unserem architektonischen Bestand um, und nach welchen Maßstäben entwickeln wir kulturelles Bauen und unser Architektur-Erbe weiter? Worin liegt das deutsche Alleinstellungsmerkmal in Konkurrenz zu London, Paris, New York und den asiatischen Metropolen? Wie tragen wir als Gesellschaft den Ideen-Diskurs aus, und wie wichtig ist ein breiter Konsens bei Bauwerken überregionaler Bedeutung? Wie vertretbar sind Neuentwürfe heute noch, in Anbetracht explodierender Kosten und vielfacher gesellschaftlicher Skepsis um Prestigebauwerke? Und für welche Zeiträume überhaupt wird heute geplant und gebaut - und ist ein spektakuläres Gebäude von heute auch in 100 Jahren noch von Bedeutung? Nicht erst der jahrelange, fast ideologisch ausgetragene Streit um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses und die Proteste gegen den Bau der Hamburger Elbphilharmonie haben gezeigt, wie dringlich ein öffentlicher Diskurs über diese Fragen ist.
3SAT Doku
Reporter Wunderkinder REPORTAGE Thierry malt - Die ganz besondere Begabung des Autisten Thierry
Thierry Bouvard ist Autist. Er kann nicht sprechen, aber er kann malen. Und er malt, wo immer er Platz für Papier und Stifte findet. Dabei hat er seine ganz eigene, geniale Technik. Thierry Bouvard aus dem zürcherischen Dietlikon ist 19 Jahre alt. Als er ein Jahr alt war, verstummte er. Zwei lange Jahre später erhielten seine Eltern die niederschmetternde Diagnose: frühkindlicher Autismus. Es traf sie wie ein Blitz. Thierrys Eltern, André und Joan Bouvard, nahmen seine Therapie selbst in die Hand, vernetzten sich mit anderen Betroffenen und halfen Thierry, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Damals hatten sie noch die Hoffnung, ihr Sohn könne seinen Entwicklungsrückstand aufholen und eine "normale" Schulkarriere absolvieren. Diese Hoffnung hat sich inzwischen zerschlagen. Trotzdem hat Thierry enorme Fortschritte erzielt: In jüngeren Jahren warf er sich auf den Boden und schrie lauthals, wenn er im Einkaufscenter von einem Bodenbelag auf einen anderen treten musste. "Er war total unflexibel, kleinste Veränderungen im Alltagstrott warfen ihn völlig aus der Bahn", erinnert sich André Bouvard. Trotz allem - Joan und André versteckten ihren Sohn nicht. Thierry malt, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Als Vorlage dienen ihm Fotos, Postkarten und Bilder aus dem Internet. Diese interpretiert er auf seine ganz eigene Art: Er malt nicht, sondern setzt einzelne Striche zu Flächen zusammen und interpretiert Farben. An der Vernissage seiner zweiten Ausstellung traf Reporterin Helen Arnet den Künstler und ehemaligen Kunstdozenten Emil Müller, alias "mülleremil", der Thierrys Werke als genial bezeichnet: "Seine Zeichnungen haben etwas, das sehr tief geht."
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
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Schnell ermittelt - Leben TV-KRIMINALFILM, A 2014
In einem Wiener Krankenhaus liegt seit Tagen ein namenloses Mädchen, das keiner vermisst. Sie wurde offenbar nachts angefahren. Angelika Schnell und Franitschek machen sich auf zum Unfallort. Im Burgenland angekommen, heißt man sie nur mäßig begeistert willkommen. Man hat dort ganz andere Probleme, denn der Sohn des Bürgermeisters hatte gerade einen tödlichen Unfall. Zwei Unfälle am selben Ort, so knapp hintereinander? Das kommt Angelika seltsam vor. Sie vertieft sich in die Geschichten der Menschen im Ort und merkt, dass es unter der Oberfläche brodelt. Der Schlüssel zu den beiden Unglücken scheint ein Geheimnis zu sein, das die Menschen tief in ihren Herzen vergraben haben.
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Almsommer LAND UND LEUTE
Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden. In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist. Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.
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Mariazeller Land - Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und Hochschwab LANDSCHAFTSBILD
Das Mariazeller Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, bietet eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder. Was die vielfältigen Landschaften verbindet, sind uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze, allesamt inspiriert von den Naturerscheinungen dieser geheimnisvollen Bergwelt.
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Naturparke in der Steiermark - Schützen durch Nützen NATUR UND UMWELT
Die steirischen Naturparke wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren. Und die Vielfalt hier ist enorm: eiszeitlich geformte Moor- und Teichlandschaften, Weinberge, Almen, Streuobstwiesen und überall dichte Wälder. "Schützen durch Nützen" - so lautet das Motto der steirischen Naturparke Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen.
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Weiße Pferde, blaue Reben LAND UND LEUTE In der Heimat der Lipizzaner und des Schilchers
In der Weststeiermark werden die weltberühmten weißen Lipizzaner gezüchtet und ein einzigartiger Wein aus der blauen Wildbacherrebe kultiviert, der Schilcher. Weitläufige Almen, unberührte Flusslandschaften, liebliche Weinhänge und Winzerhäuser: Das ist die Weststeiermark. Der Ruß des Kohlebergbaus ist dort Geschichte. Heute sind es die Lipizzaner und die blaue Wildbacherrebe, die das Land prägen. Über die Jahrhunderte war die Weststeiermark bestimmt vom Kohlebergbau. Mit seiner Hilfe konnten die Krisenjahre nach den beiden großen Weltkriegen bewältigt werden. Heute ist das Kohlerevier rund um Köflach weitgehend ausgeschöpft. 2006 wurde das Bergwerk stillgelegt, ebenso das Kohlekraftwerk im benachbarten Voitsberg. Der Tourismus ist inzwischen der bedeutendste Wirtschaftszweig im Land, und seine wichtigsten Aushängeschilder sind die weißen Pferde im Gestüt Piber, die Lipizzaner. Hier werden die weltberühmten Tiere für die Spanische Hofreitschule in Wien gezüchtet, aufgezogen und trainiert. Daneben wächst der Schilcher, jener unverwechselbare Roséwein, der aus der Blauen Wildbachertraube gewonnen wird. Es war der steirische Prinz, Erzherzog Johann, der diese Reben in großem Stil anbauen ließ. Nur im Schilcherland von Ligist über Stainz bis nach Eibiswald findet die Rebsorte die besten Böden und das passende Klima. Der Film zeigt den Arbeitsalltag im Gestüt Piber im Laufe eines Jahres: von der Aufzucht der Fohlen über den Almsommer der Jungtiere, wo sie Trittsicherheit und Ausdauer erlangen, bis hin zum majestätischen Einsatz der Pferde in der Spanischen Hofreitschule in Wien. Zudem erzählt er von den Winzern des Landes, die alljährlich Schilcher produzieren und dabei neue, ungeahnt kreative Wege gehen. Abseits der weißen Pferde und der blauen Reben führt der Film durch eine unglaublich reichhaltige Landschaft und bietet spannende Einblicke in die Frühgeschichte eines Landes, das heute kulturell gleichwohl fortschrittlich wie traditionsbewusst ist.
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Pistenzauber TOURISMUS
Mit den ersten Seilbahnen und Liftanlagen wurde Österreich zu einem beliebten Ziel für Ski-Touristen. Das ist bis heute so geblieben. Auf und abseits der Pisten tummeln sich bemerkenswerte Persönlichkeiten, zum Beispiel ein steirischer Barfußwanderer, der auch im Tiefschnee ohne Schuhwerk unterwegs ist, und ein Tiroler Eismann, der seine Tage im Inneren einer Gletscherhöhle verbringt. Die Dokumentation "Pistenzauber" lädt zu einer amüsanten Winterreise quer durch Österreich ein: von Mariazell bis St. Anton am Arlberg. Vom Geheimtipp über Traditionsreiches, vom einst Angesagten bis zum heute Gefragten nimmt sie alles ins Visier. Historisches Archivmaterial dokumentiert den alpinen Wirtschaftsboom, und Zeitzeugen erinnern sich, wie es war, als die Seilbahn auf den Berg gekommen ist.
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