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3satTextVision PROGRAMMVORSCHAU
Das Informationsangebot wird nachts zur programmfreien Sendezeit ausgestrahlt. Aktuelle Nachrichten sowie Wetter- und Sport-News werden dabei ebenso integriert wie das Sender-Programm des nächsten Tages.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Anne Will POLITIK
Seit September 2007 diskutiert Anne Will mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur über aktuelle Themen. "Politisch denken, persönlich fragen" lautet das Motto der Sendung.
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Das Kreuz mit dem Frieden KIRCHE UND RELIGION Die Christen und der Krieg
Das Christentum nennt sich eine Religion des Friedens. "Selig, die Frieden stiften", sagt Jesus. Und doch wurden im Namen des Glaubens entsetzliche Kriege geführt. Wie passt das zusammen? Neben religiösen Rechtfertigungen für Kriege gab es auch immer wieder Kritiker und Friedensmahner aus den Reihen der Kirchen selbst. Der Film verfolgt diese Spannung vom Römischen Reich bis heute und zeigt schlaglichtartig die Aktualität des Themas. Von Kaiser Konstantin über Karl den Großen zu den Kreuzzügen, vom Dreißigjährigen Krieg über den Ersten Weltkrieg bis zur Friedensbewegung in der DDR - überall ist die Frage virulent. Auch der "Kreuzzug" des George W. Bush gegen den Terror islamischer Fundamentalisten gehört dazu - oder die Frage, wie sich die Päpste Johannes Paul II. oder Franziskus dazu positionieren. Die Spurensuche des Films fördert Überraschungen zutage: prominente Vordenker des Mittelalters, die mutig und mit erstaunlich modernen Argumenten gegen ihre Herrscher das Wort ergreifen, oder auch die Geschichte des Emblems "Schwerter zu Pflugscharen", das auf eine Propagandaaktion der Sowjetunion zurückgeht und gegen seine Urheber ungeahnte Wirkungen entfaltet hat. Mit aufwendigen Spielszenen werden Schlüsselmomente dieser Geschichte zum Leben erweckt. Historiker kommen zu Wort, der Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon und der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck. Hubert Wolf, Professor für Kirchengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, zieht im Film das Resümee: "Es hat den Anschein, als ob sich in der Geschichte immer die Gewalttätigen durchsetzen. So ist es aber nicht. Denn wenn sie sich ein für alle Mal durchgesetzt hätten, dann wäre das Thema Frieden passé gewesen. Das Christentum bringt immer wieder Mahner hervor, das Friedensgebot wird immer noch mehr zu einer Herausforderung."
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Schleuser, Schurken und der Papst DOKUMENTATION Franziskus und sein Kampf gegen den Menschenhandel
Papst Franziskus kämpft gegen modernen Menschhandel und hat 2014 die Santa Marta Group gegründet. Eine Art SOKO, die staatliche und kirchliche Verbrechensbekämpfung bündelt. Mit Erfolg? Polizei, Kirche und Sozialarbeiter vereint gegen das Verbrechen: Wie funktioniert das? Sind staatliche Stellen überhaupt interessiert an einer solchen Allianz? Immerhin gibt es doch Interpol und Europol. Reporter Jürgen Erbacher will es genauer wissen. Ende Oktober in Rom. Erbacher trifft den "Leitenden Kriminaldirektor" Dieter Schiffels. Beim BKA in Wiesbaden leitet er den Arbeitsbereich "Gewalt- und Schwerkriminalität". Hier in Rom nimmt er an einer Tagung der Santa Marta Group teil. Es ist bereits das vierte Treffen. Wie bewertet Schiffels das besondere Engagement von Papst Franziskus im Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution?? Und welche Bedeutung haben diese Themen in Deutschland? Bei Gründung der Santa Marta Group haben sich 24 internationale Polizeivertreter in dem von Papst Franziskus initiierten Pakt verpflichtet, in ihren Ländern Netzwerke gegen den Menschenhandel aufzubauen. Mittlerweile sind Polizeivertreter aus über 30 Ländern dabei. Es scheint ein Erfolgskonzept zu sein. Neben der Santa Marta Group gibt es auch noch andere Initiativen des Vatikans, wie etwa die Tagung der Juristen Anfang Juni 2016 oder das Treffen von Religionsvertretern im Dezember 2014. Die Fäden laufen bei Erzbischof Manuel Sánchez Sorondo zusammen. Er ist Kanzler der Päpstlichen Akademie für Sozialwissenschaften. Am Sitz der Akademie, der Casina Pio IV., finden in der Regel die Treffen statt. Warum Franziskus das Thema "Moderne Sklaverei" so wichtig ist, erklärt Antonio Spadaro. Der italienische Jesuit gehört zu den engsten Vertrauten von Papst Franziskus. Er führte im Sommer 2013 das erste große Interview mit dem Papst, in dem Franziskus entscheidende Grundlinien seiner Theologie und seines Verständnisses des Papstamts darlegte. Spadaro ist einer der theologischen Vordenker des Pontifikats. Um die Motivation und das Handeln des Papstes besser zu verstehen, fährt Reporter Jürgen Erbacher nach Buenos Aires, die Heimat von Franziskus. Der hat damals in seiner Zeit als Kardinal schon die Arbeit von La Alameda unterstützt, einer nicht-kirchlichen Organisation. Erbacher trifft den Chef von La Alameda, Gustavo Vera. Als linker Politiker sitzt er im Stadtparlament von Buenos Aires und engagiert sich gegen Menschenhandel, Zwangsprostitution und moderne Sklaverei. Betroffene, die in der Textilindustrie unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten mussten, erzählen Erbacher, wie sie sich mithilfe von La Alameda eine neue Existenz aufbauen konnten. Und wie sieht es in Deutschland aus? Davon berichtet Schwester Lea Ackermann. Die Gründerin von Solwodi engagiert sich seit Jahrzehnten für die Rechte der Frauen sowie gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution. Eine junge Frau aus Nigeria schildert, wie sie mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt und hier in die Prostitution gezwungen wurde. Durch die Hilfe von Solwodi kann sie heute ein normales Leben führen.
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SCHWEIZWEIT REPORTAGE Wo Kühe die Schulbank drücken
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Land im Gezeitenstrom NATUR UND UMWELT Die Elbe - Von Hamburg bis zur Mündung
Die Elbe ist mehr als nur ein Fluss - sie ist eine Lebensader. Die filmische Reise entlang der Unterelbe eröffnet den Blick auf eine Region voller Gegensätze. Die rund 100 Kilometer zwischen Hamburg und der Mündung in die Nordsee sind geprägt von einsamer, unberührter Naturidylle, aber auch von hektischer Geschäftigkeit. Am Hamburger Elbufer etwa schrammen gigantische Containerschiffe den Elbgrund, vorbei an Hamenfischern. Ebbe und Flut füllen den Fischern die Netze. Direkt vor dem Hamburger Hafentor liegt, einzigartig in Europa, das Süßwasserwatt. Das kostbare Ökosystem ist bedroht wie der tropische Regenwald. Weiter stromabwärts, auf der niedersächsischen Elbseite, erwacht eine graue Festung aus ihrem Dornröschenschlaf. Das Alte Land, der größte Obstgarten Nordeuropas, bietet im Frühling ein Blütenmeer. Nicht weit davon entfernt, auf der Elbinsel Krautsand, werden die Freifall-Boote gebaut, die im Notfall Menschenleben retten. Am schleswig-holsteinischen Ufer der Elbe gehen die letzten Binsenschneider durchs Watt, ein knochenharter Beruf ohne Zukunft. Auf den Spuren der großen und kleinen Geheimnisse der Elbe geht es weiter nach Glückstadt. Dort wird der kleine Silberling aus der Nordsee zum Matjes. Die Ufer der Elbe zwischen Glückstadt und Wischhafen liegen so weit auseinander, dass sie an dieser Stelle nur noch durch die Fähre verbunden sind. Zur maritimen Geschichte der Unterelbe gehören auch die liebevoll restaurierten Frachtsegler. Etwas weiter flussabwärts dreht sich eine Archimedische Schnecke. Kurz hinter Otterndorf bei Cuxhaven verlässt die Elbe ihr Flussbett und vereint sich mit der rauen Nordsee.
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Land im Gezeitenstrom NATUR UND UMWELT Von der Ems zu den friesischen Seen
Hunderte Kilometer Küste und Strände, boomende Wirtschaftshäfen, Flüsse, Kanäle, unzählige Binnenseen und die Nordsee: Die Landschaft der Niederlande ist einzigartig. Auf einem traditionellen Plattbodenschiff geht die filmische Reise von der Ems aus über die Kanäle und Seen quer durch die Provinzen Groningen und Friesland bis zum Ijsselmeer - immer dem Wasser und den Menschen, ihren Geschichten und Traditionen auf der Spur. Es geht weiter auch ins Wattenmeer hinaus zu den Waddeneilanden, den Westfriesischen Inseln. Wo sonst kann man im Schlick nach versunkenen Inseln suchen oder wilde Orchideen bestaunen? Auf einer von ihnen, auf Ameland, donnernder Hufschlag: Zehn kraftstrotzende Pferde bilden ein Gespann vor dem Rettungsboot, das sie wie zu alten Zeiten über Land und Strand ans Meer ziehen. Auf der Insel Terschelling forschen Wissenschaftler und schießen mit Kanonennetzen auf Gänse. Und junge Frauen eifern hier dem großen Seefahrer und Entdecker Willem Barents nach. Währenddessen treffen sich auf den friesischen Binnenmeeren raue Kerle zur Skutsje-Regatta. Nur wer einem alten Schiffergeschlecht angehört, darf mit an Bord zur alljährlichen Wettfahrt der Frachtensegler. Überhaupt scheinen in den Niederlanden Schiffe Vorfahrt zu haben, denn vor den hochgezogenen Brücken stauen sich Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger. Wer es sich leisten kann, zieht gleich aufs Wasser, zum Beispiel in ein selbst entworfenes, schwimmendes Haus. Ein Kunstmaler in Leeuwarden hat sich einen alten Lastkahn restauriert - mit Wohnung, Atelier und Gästezimmern für Touristen. In der filmischen Reise einmal quer durch den Norden der Niederlande steht das Wasser im Mittelpunkt. In IJlst wässert der Sägemüller noch heute sein Holz im Fluss, dicke Baumstämme, die noch immer - nur mit Windkraft betrieben - gesägt werden. Und wenn der Wind nicht weht, schaut er den Fierljeppern zu. Fierljeppen ist Nationalsport in Friesland: Stabweitsprung über das Wasser. Allerdings muss man dabei auch noch gut klettern können. Eine skurrile Sportart ist auch das "Kuhkuscheln" oder auch das Kaatsen, eines der ältesten überlieferten Ballspiele überhaupt.
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Land im Gezeitenstrom NATUR UND UMWELT Von der Waddenzee zum Ijsselmeer
Die Niederlande prägt eine vielfältige Landschaft, geformt durch die Urgewalt des Wassers, und vom Menschen, der gegen Hochwasser, Sturm und Flut ankämpft. Eine Reise rund ums Ijsselmeer. Im Norden die Waddenzee und die Friesischen Meere, im Süden das Zeeland-Delta und dazwischen das Ijsselmeer. Dies war einst eine riesige Nordseebucht, die Zuiderzee, die vom Meer abgetrennt zu einem Süßwassersee geworden ist. Drumrum die alten Inseln Urk und Schokland. Schokland zählt zum Weltkulturerbe, und Urk wird bewohnt von Menschen, die noch immer ihr abgeschiedenes Inselleben führen. Sie bewirtschaften den alten Meeresboden um sich herum und stoßen beim Graben gelegentlich auf gestrandete Schiffe ihrer Vorfahren. In Kampen wohnt ein Zigarrenmacher, der früher seinen Tabak aus dem Seehandel bezog, als Kampen noch ein Nordseehafen war. Als die Gezeiten über die Ijssel weit ins Binnenland hinein griffen, wuchsen Orte wie Giethoorn aus der Moorlandschaft heraus, das "Venedig des hohen Nordens". Nobel wird es auf der Huisman-Werft in Vollenhove, die royale Jachten baut - Superschiffe für Superreiche aus modernsten Materialien. Ganz anders die Batavia-Werft auf dem jungen Flevolandpolder. Originalgetreu rekonstruiert man hier vom Segel bis zur Holzplanke historische Schiffe der Ostindien-Kompanie, die den Niederlanden im sogenannten goldenen Zeitalter des 17. Jahrhunderts Weltruhm und Reichtum einfuhren. Einmal im Jahr treffen sich in Erinnerung daran die großen Frachtensegler zum "Klipperrace", der größten Regatta auf dem Ijsselmeer. Ihren Hauptsitz hatte die Ostindien-Kompanie in Amsterdam, dort, wo auch der Amsterdamer Pegel "erfunden" wurde - ein Höhenbezugspunkt, auf den sich noch heute Wasserstandsangaben und -berechnungen in Europa beziehen. Rund um das Ijsselmeer, durch die Provinzen Nordholland, Flevoland und Overijssel geht es um Menschen und Geschichten, die vom Gezeitenmeer geprägt sind, vom Leben am und mit dem Wasser.
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Land im Gezeitenstrom NATUR UND UMWELT Von Amsterdam nach Zeeland
Von Amsterdam aus geht die Reise Richtung Nordseeküste bis in das vielarmige Mündungsdelta von Rhein, Maas und Schelde und nach Zeeland, der südwestlichen Provinz der Niederlande. Gigantische Küstenschutz- und Sperrwerke, Kanäle und Schleusen sind die Wahrzeichen Zeelands. Ein dicht bewohntes Gebiet, jahrhundertelang bedroht vom Hochwasser der Flüsse und der Nordseeflut. Um hier zu siedeln, musste entwässert werden. Noch heute drehen sich in Kinderdijk die Flügel von 19 Poldermühlen im Wind, so, wie vor 300 Jahren. Sie pumpen das Wasser aus dem flachen, nassen Land - ein UNESCO-Weltkulturerbe. Als "Achtes Weltwunder" bezeichnet der Volksmund die Sturmflutwehre der Deltawerke - errichtet nach der schweren Flut von 1953. Fast 50 Jahre haben die Niederländer an diesem einzigartigen Schutzsystem gebaut. Mit ihm ist die stürmische Nordsee quasi ausgesperrt. Nicht aber die Kraft der Gezeiten: Im Nationalpark "De Biesbosch", 80 Kilometer landeinwärts, steigt und fällt das Wasser mit der Tide. Er ist das größte Süßwassergezeitengebiet der Welt. Nebenan ziehen wandernde Sanddünen noch heute mitten durch das Land. Vielgestaltig und farbenfroh ist die südholländische Gezeitenküste, hier blühen die meisten Tulpen. Ob als Zwiebel oder blau ausgefranst, die Blumenproduktion ist rekordverdächtig, so, wie ihre Bedeutung für die Wirtschaft. Blumen, Drehorgeln, Wasserbauer und Mühlen - das ist Holland. In Schiedam gibt es die höchsten traditionellen Windmühlen der Welt. Sie mahlen Getreide für den berühmten Jenever seit vielen Hundert Jahren, damals, als Rembrandt seine Farben vom Müller kaufte. In Leiden hat er gelebt, nicht weit von Delft, wo Vermeer sein Atelier hatte und wo noch heute das "Delfter Blau" überall präsent ist. Ganz im Süden ist Zeeland zusammengewachsen aus vielen Inseln. Walcheren ist eine von ihnen, mit eigenwilligen Trachten, reitenden Ringstechern, den einst großen Orten Middelburg und Vlissingen und alten Segelschiffen, die übersetzt "Hocharsch" heißen. Doch nicht alle Inseln und Orte haben Stürme und Fluten überlebt: Oud-Rilland versank im Gezeitenschlick und taucht gerade wieder auf - in der Westerschelde, von Ebbe und Flut angehoben. In der Osterschelde ist Erntezeit: Herz- und Miesmuscheln stehen auf dem Speiseplan und eine veredelte Auster, gewachsen dort, wo die Filmreise entlang der niederländischen Küste zu Ende geht.
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mare TV NATUR UND UMWELT
Fernweh pur! Die Reportagereihe nimmt den Zuschauer mit auf Reisen rund um den Globus und erzählt Geschichten über Menschen, Tiere und andere Phänomene rund um die Ozeane und deren Küsten.
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nano INFOMAGAZIN
Ist Naturschutz Luxus oder eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit? Dieser Frage geht "nano" am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am Beispiel Äthiopiens nach. Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden - und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten: Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware - all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen. Eine spektakuläre Gebirgslandschaft, die seltenste Wildhundart der Erde und Pflanzen mit Riesenwuchs: Der Bale-Mountains-Nationalpark im Hochland Äthiopiens ist außerordentlich artenreich und vielfältig. Das Gebirge erhebt sich bis auf knapp 4400 Meter und ist der größte verbliebene alpine Lebensraum auf dem afrikanischen Kontinent. Bale ist ein Fenster in die Vergangenheit - so sahen die Hochgebirge Afrikas aus, bevor der Mensch auch diese Gebiete im großen Stil verändert hat. Aber noch jagen die extrem seltenen Äthiopischen Wölfe auf den weiten Hochplateaus. Nur rund 500 dieser Tiere existieren noch in freier Natur - alle in Äthiopien. Etwas häufiger sind die eleganten Bergnyalas, eine Antilopenart, die in den üppigen Nebelwäldern lebt. Viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen nur noch im äthiopischen Hochland vor. Sie leben wie auf einer Insel inmitten eines Kontinents, der von Krisen und Problemen geplagt ist. Der Nationalpark ist jedoch auch für die Bevölkerung wichtig, denn dort entspringen mehrere Flüsse. Die Bale-Berge versorgen ungefähr zwölf Millionen Menschen im südlichen äthiopischen Tiefland, in Somalia und Teilen Kenias ganzjährig mit Wasser. Das Gebirge kann seine Funktion als Wasserspeicher aber nur erfüllen, wenn der letzte Wald nicht auch noch abgeholzt wird. Doch immer mehr Menschen drängen in die Berge und zerstören für Vieh und Äcker die letzten Flächen mit natürlicher Vegetation. Und so ist um das Juwel der Bale-Berge ein heftiger Konflikt entbrannt. Wessen Rechte sind wichtiger: die der Landbevölkerung - oder die der wilden Tiere? Dr. Christof Schenck, Direktor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, und sein Team aus internationalen Wissenschaftlern und Naturschützern versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden. So muss es eine strikte Kontrolle von Holzeinschlag geben. Haushunde, die Tollwut und Staupe auf die Äthiopischen Wölfe übertragen und deren Bestand dezimieren, werden in aufwendigen Aktionen geimpft. Immer mehr Menschen siedeln unerlaubt im Schutzgebiet und lassen dort auch ihr Vieh weiden, das die äthiopischen Behörden dann beschlagnahmen. Den Menschen werden jedoch auch alternative Einkommensquellen angeboten, bei denen die Umwelt nicht zerstört wird, wie etwa Honig sammeln. Das Dilemma der Bale-Berge ist das Dilemma Afrikas. Wenn es nicht gelingt, Ökosysteme mit einer Schlüsselfunktion zu erhalten, werden nicht Tausende, sondern Millionen Menschen darunter leiden. Sollte sich die Lebenssituation im Äthiopischen Tiefland durch Wassermangel weiter verschlechtern, werden sich die Menschen zwangsläufig auf die Wanderschaft begeben müssen. Dorthin, wo ein Leben noch möglich ist und sie ihre Familien ernähren können. Der Weg nach Norden Richtung Europa wäre dann für sie eine der möglichen Routen.
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heute NACHRICHTEN
Die interaktive Talkshow bietet den Zuschauern via Chat die Möglichkeit zum Mitreden und Fragenstellen. Eine Person darf sogar über Skype-Liveschaltung Lob und Kritik bei den Studiogästen loswerden.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Lost in Brexit POLITIK
Die Dokumentation widmet sich den Folgen des Brexit am Beispiel der Popmusik, jenes Exportartikels des Vereinigten Königreichs mit hoher emotionaler Integrationswirkung. Seit den 60er-Jahren prägen die Beatles und ihre Erben das Lebensgefühl von jungen und jung gebliebenen Menschen. Dass dies gelingen konnte, ist nicht zuletzt der EU zu verdanken, in der ein grenzüberschreitender Austausch von Kreativität gezielt erleichtert wird. Die Filmautoren nehmen beobachtend teil an den Erlebnissen der Band Stone Foundation, die Kameras sind exklusiv im Tour-Bus, backstage und auf der Bühne dabei. Dies ist die Rahmenhandlung des Films, während im Parlament und in Downing Street No. 10 weiter erbittert um die Zukunft Großbritanniens gerungen wird. Die Dokumentation verknüpft die Momente eines musikalischen Roadmovies mit Einblicken in die politischen Abläufe in London, ergänzt um historische Rückblenden. Die Autoren analysieren in Gesprächen mit Journalisten, Politikern und Wissenschaftlern das politische Geschehen in Westminster, aus welchen Gründen die Debatten zwischen "Brexiteers" und "Remainers" so emotional verlaufen, wie es zur "Selbstblockade" des Parlaments kommen konnte und weshalb sich die Briten von ihrer political class zunehmend entfremden.
3SAT Doku
Wut auf Brüssel - Polen, Ungarn und die EU GESELLSCHAFT UND POLITIK
Die national-konservativen Regierungen in Ungarn und Polen provozieren mit anti-europäischen Parolen und fordern eine neue Machtverteilung in der EU. Der Druck wächst auf beiden Seiten. Die Dokumentation blickt auf die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Polen und Ungarn und hinterfragt die Gründe für den schwelenden Konflikt mit der EU. Ungarn und Polen stellen mit ihrer autoritären Medien- und Justizpolitik und der Unterdrückung oppositioneller Bewegungen eine Gefahr für den europäischen Zusammenhalt dar. Umgekehrt reagiert die EU-Kommission mit einem Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn und zum ersten Mal in der Geschichte der EU mit einem Sanktionsverfahren gegen einen Staat, Polen. Mehr noch: Künftig will die Europäische Union die Fördergelder an die Rechtsstaatlichkeit knüpfen. Ein klares Signal an die "zwei Brüderlein" in Osteuropa. Aber mit welchen Folgen für die EU?
3SAT
ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

3SAT Film
Männer KOMÖDIE, D 1985
Julius Armbrust, Mitte 30, Verpackungsdesigner, verheiratet, zwei Kinder, hat alles, was er will. Bis er an seinem zwölften Hochzeitstag erfährt, dass seine Frau einen Liebhaber hat. Stefan, so alt wie er, arbeitsloser Grafiker, ein Hippie in Julius' Augen, ein Verlierer. Für Julius bricht eine Welt zusammen. Er gibt vor, auf einen Kongress zu fahren, und nistet sich stattdessen unerkannt in Stefans chaotischer Wohngemeinschaft ein. Er will seinen Feind kennenlernen, seine Schwachstellen aufspüren und ihn vernichten. Als ihm Stefan eines Nachts im Suff gesteht, dass er vielleicht gar nichts gegen Geld, Karriere und Macht einzuwenden hätte, weiß Julius, wie er vorzugehen hat. Julius steckt den Rivalen in einen Anzug und schickt ihn auf die Karriereleiter. Hinderlich ist nur, dass ihm Stefan mit der Zeit immer sympathischer wird.
3SAT Doku
My home is my ISS DOKUMENTATION
Bei seinem ersten Aufenthalt im All im November 2014 gab ESA-Astronaut Alexander Gerst eine Führung durch die Internationale Raumstation ISS, die in dieser Dokumentation gezeigt wird. Es ist eine "Schlossführung" besonderer Art für alle, die nie zu einer Raumstation fliegen werden. Gerst schwebt durch die ISS, die Kamera begleitet ihn dabei, von seinem "Heimatmodul", der Columbia, bis zum russischen Modul, vom "Dachboden" bis zur Toilette. Und sie folgt seinem Blick auf die Erde, nach Künzelsau, wo er geboren ist. Wie schafft man das, über Monate in diesen Röhren zu leben, die vollgepackt sind mit Geräten, mit Ausrüstung und Vorräten? Wie fühlt sich das an, so vollkommen ausgesetzt im unendlichen Universum mit 400 Kilometern Abstand zur Erde um unseren Planeten herumzurasen? Alexander Gerst antwortet bei seiner Führung auf Fragen, die die Zuschauer auf der Erde bewegen. Er lässt sie an seiner Faszination darüber teilhaben, dass sich "sechs Menschen hier im Weltraum befinden und alle anderen da unten auf dem Planeten, auf dem sich die gesamte Geschichte der Menschheit abgespielt hat, von den Einzellern über die Dinosaurier bis zum Homo sapiens". Bei seiner jüngsten Mission war Alexander Gerst als erster Deutscher auch Kommandant der ISS.
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
3SAT
ECO WIRTSCHAFT UND KONSUM
Aktuell und wirtschaftsbezogen zeigt die Sendung, was momentan in der Welt passiert. Während sich zwei der drei Beiträge auf neueste Nachrichten beziehen, findet auch regelmäßig ein Porträt seinen Platz.
3SAT Doku
Slowenien Magazin ZEITGESCHEHEN
3SAT Doku
Land im Gezeitenstrom NATUR UND UMWELT Die Elbe - Von Hamburg bis zur Mündung
Die Elbe ist mehr als nur ein Fluss - sie ist eine Lebensader. Die filmische Reise entlang der Unterelbe eröffnet den Blick auf eine Region voller Gegensätze. Die rund 100 Kilometer zwischen Hamburg und der Mündung in die Nordsee sind geprägt von einsamer, unberührter Naturidylle, aber auch von hektischer Geschäftigkeit. Am Hamburger Elbufer etwa schrammen gigantische Containerschiffe den Elbgrund, vorbei an Hamenfischern. Ebbe und Flut füllen den Fischern die Netze. Direkt vor dem Hamburger Hafentor liegt, einzigartig in Europa, das Süßwasserwatt. Das kostbare Ökosystem ist bedroht wie der tropische Regenwald. Weiter stromabwärts, auf der niedersächsischen Elbseite, erwacht eine graue Festung aus ihrem Dornröschenschlaf. Das Alte Land, der größte Obstgarten Nordeuropas, bietet im Frühling ein Blütenmeer. Nicht weit davon entfernt, auf der Elbinsel Krautsand, werden die Freifall-Boote gebaut, die im Notfall Menschenleben retten. Am schleswig-holsteinischen Ufer der Elbe gehen die letzten Binsenschneider durchs Watt, ein knochenharter Beruf ohne Zukunft. Auf den Spuren der großen und kleinen Geheimnisse der Elbe geht es weiter nach Glückstadt. Dort wird der kleine Silberling aus der Nordsee zum Matjes. Die Ufer der Elbe zwischen Glückstadt und Wischhafen liegen so weit auseinander, dass sie an dieser Stelle nur noch durch die Fähre verbunden sind. Zur maritimen Geschichte der Unterelbe gehören auch die liebevoll restaurierten Frachtsegler. Etwas weiter flussabwärts dreht sich eine Archimedische Schnecke. Kurz hinter Otterndorf bei Cuxhaven verlässt die Elbe ihr Flussbett und vereint sich mit der rauen Nordsee.
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Land im Gezeitenstrom NATUR UND UMWELT Von der Ems zu den friesischen Seen
Hunderte Kilometer Küste und Strände, boomende Wirtschaftshäfen, Flüsse, Kanäle, unzählige Binnenseen und die Nordsee: Die Landschaft der Niederlande ist einzigartig. Auf einem traditionellen Plattbodenschiff geht die filmische Reise von der Ems aus über die Kanäle und Seen quer durch die Provinzen Groningen und Friesland bis zum Ijsselmeer - immer dem Wasser und den Menschen, ihren Geschichten und Traditionen auf der Spur. Es geht weiter auch ins Wattenmeer hinaus zu den Waddeneilanden, den Westfriesischen Inseln. Wo sonst kann man im Schlick nach versunkenen Inseln suchen oder wilde Orchideen bestaunen? Auf einer von ihnen, auf Ameland, donnernder Hufschlag: Zehn kraftstrotzende Pferde bilden ein Gespann vor dem Rettungsboot, das sie wie zu alten Zeiten über Land und Strand ans Meer ziehen. Auf der Insel Terschelling forschen Wissenschaftler und schießen mit Kanonennetzen auf Gänse. Und junge Frauen eifern hier dem großen Seefahrer und Entdecker Willem Barents nach. Währenddessen treffen sich auf den friesischen Binnenmeeren raue Kerle zur Skutsje-Regatta. Nur wer einem alten Schiffergeschlecht angehört, darf mit an Bord zur alljährlichen Wettfahrt der Frachtensegler. Überhaupt scheinen in den Niederlanden Schiffe Vorfahrt zu haben, denn vor den hochgezogenen Brücken stauen sich Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger. Wer es sich leisten kann, zieht gleich aufs Wasser, zum Beispiel in ein selbst entworfenes, schwimmendes Haus. Ein Kunstmaler in Leeuwarden hat sich einen alten Lastkahn restauriert - mit Wohnung, Atelier und Gästezimmern für Touristen. In der filmischen Reise einmal quer durch den Norden der Niederlande steht das Wasser im Mittelpunkt. In IJlst wässert der Sägemüller noch heute sein Holz im Fluss, dicke Baumstämme, die noch immer - nur mit Windkraft betrieben - gesägt werden. Und wenn der Wind nicht weht, schaut er den Fierljeppern zu. Fierljeppen ist Nationalsport in Friesland: Stabweitsprung über das Wasser. Allerdings muss man dabei auch noch gut klettern können. Eine skurrile Sportart ist auch das "Kuhkuscheln" oder auch das Kaatsen, eines der ältesten überlieferten Ballspiele überhaupt.
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Land im Gezeitenstrom NATUR UND UMWELT Von der Waddenzee zum Ijsselmeer
Die Niederlande prägt eine vielfältige Landschaft, geformt durch die Urgewalt des Wassers, und vom Menschen, der gegen Hochwasser, Sturm und Flut ankämpft. Eine Reise rund ums Ijsselmeer. Im Norden die Waddenzee und die Friesischen Meere, im Süden das Zeeland-Delta und dazwischen das Ijsselmeer. Dies war einst eine riesige Nordseebucht, die Zuiderzee, die vom Meer abgetrennt zu einem Süßwassersee geworden ist. Drumrum die alten Inseln Urk und Schokland. Schokland zählt zum Weltkulturerbe, und Urk wird bewohnt von Menschen, die noch immer ihr abgeschiedenes Inselleben führen. Sie bewirtschaften den alten Meeresboden um sich herum und stoßen beim Graben gelegentlich auf gestrandete Schiffe ihrer Vorfahren. In Kampen wohnt ein Zigarrenmacher, der früher seinen Tabak aus dem Seehandel bezog, als Kampen noch ein Nordseehafen war. Als die Gezeiten über die Ijssel weit ins Binnenland hinein griffen, wuchsen Orte wie Giethoorn aus der Moorlandschaft heraus, das "Venedig des hohen Nordens". Nobel wird es auf der Huisman-Werft in Vollenhove, die royale Jachten baut - Superschiffe für Superreiche aus modernsten Materialien. Ganz anders die Batavia-Werft auf dem jungen Flevolandpolder. Originalgetreu rekonstruiert man hier vom Segel bis zur Holzplanke historische Schiffe der Ostindien-Kompanie, die den Niederlanden im sogenannten goldenen Zeitalter des 17. Jahrhunderts Weltruhm und Reichtum einfuhren. Einmal im Jahr treffen sich in Erinnerung daran die großen Frachtensegler zum "Klipperrace", der größten Regatta auf dem Ijsselmeer. Ihren Hauptsitz hatte die Ostindien-Kompanie in Amsterdam, dort, wo auch der Amsterdamer Pegel "erfunden" wurde - ein Höhenbezugspunkt, auf den sich noch heute Wasserstandsangaben und -berechnungen in Europa beziehen. Rund um das Ijsselmeer, durch die Provinzen Nordholland, Flevoland und Overijssel geht es um Menschen und Geschichten, die vom Gezeitenmeer geprägt sind, vom Leben am und mit dem Wasser.
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Fernweh pur! Die Reportagereihe nimmt den Zuschauer mit auf Reisen rund um den Globus und erzählt Geschichten über Menschen, Tiere und andere Phänomene rund um die Ozeane und deren Küsten.
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