Mythos Amur

Mythos Amur - Zwischen Russland und China

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Mythos Amur

Mythos Amur - Zwischen Russland und China

Landschaftsbild

Der Amur zählt zu den längsten Flüssen der Erde und ist dennoch kaum bekannt. Sein Einzugsgebiet ist viermal so groß wie Deutschland und erstreckt sich über die Mongolei, Russland und China. Die zweiteilige Dokumentation erkundet die weitgehend unberührte Natur entlang des Flusses Amur in Ostasien. Sie begibt sich auf die Spur der letzten Sibirischen Tiger und Amurleoparden und folgt den riesigen Gazellen-Herden durch die mongolische Steppe. Die ungewöhnliche Entdeckungsreise gegen den Strom, vom Pazifik 5000 Kilometer landeinwärts bis zu den Quellflüssen in der Mongolei, beginnt am Mündungsdelta, wo die Küsten des Japanischen und des Ochotskischen Meeres in der Tatarenstraße aufeinandertreffen. Wenn hier die Lachse auf ihren alljährlichen Wanderungen vorüberziehen, werden sie bereits von Braunbären, Robben und Seevögeln erwartet. Die Fische, die das große Fressen überleben, ziehen den großen Strom weiter aufwärts in die Zuflüsse des Amur zu den Laichplätzen im Sichote-Alin-Gebirge. Hier liegen die Siedlungen der Udege. Sie leben seit Jahrhunderten im Reich des Amurtigers. Dessen bevorzugte Beute sind Sikahirsche. Im Winter, wenn der Ferne Osten Russlands für Monate von strengem Frost beherrscht wird, überleben viele Tiere dank der Beuterisse der Tiger. Auch für die "Flussmenschen" vom Volk der Nanai brechen dann harte Zeiten an. Den Ureinwohnern, die traditionell vom Fischfang leben, erschwert eine meterdicke Eisdecke den Zugang zu ihren Fanggründen. Immer wieder tritt der Amur über seine Ufer. Noch reguliert kein Staudamm den großen Strom. Sein Flussbett verändert sich ständig. Die Tierwelt am und im Fluss, etwa die Seeschwalben, die Chinesischen Weichschildkröten oder die seltenen Störe, sie alle sind abhängig vom ungebändigten Amur. Über 2000 Kilometer markiert der Strom die längste Flussgrenze der Welt und trennt Russland und China. Die Landschaften entlang der Ufer könnten unterschiedlicher kaum sein: Auf der chinesischen Seite prägen ausgedehnte Reisfelder das Bild, Monokulturen, die keinen Lebensraum für Tiere bieten. Auf der russischen Seite ist die ursprüngliche Naturlandschaft weitgehend erhalten. Dorthin zieht es die Wildtiere. Der bedeutendste Nebenfluss des Flusses Amur auf chinesischer Seite ist der Songhua. Er entspringt in den Bergen an der Grenze zu Nordkorea. Durch die abgeschiedenen Wälder streifen nicht nur Amurtiger, sondern auch die vom Aussterben bedrohten, letzten Amurleoparden. Seit einiger Zeit geht China konsequent gegen Wilderer vor, die Tiger und Leoparden stark dezimiert haben. Chinesische Ranger patrouillieren im Rahmen eines Schutzprogramms regelmäßig in der fast menschenleeren Gegend. Mithilfe von Kamerafallen versuchen sie, vor allem den Bestand der Amurleoparden zu dokumentieren. Manche Aufnahmen sind eine wahre Sensation.
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Mythos Amur

Mythos Amur - Durch die Mongolei

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Paradies! Paradies - Mein Vater, die Kurden und ich

Paradies! Paradies - Mein Vater, die Kurden und ich

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3SAT Mo, 12.11.

ZDF ARTE
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
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Blühende Geheimnisse DOKUMENTATION Frankreichs unentdeckte Gärten
Der "Potager du Roi", der Gemüsegarten Ludwigs XIV., und das schwarze Périgord mit seiner Märchenlandschaft aus Buchsbäumen sind die Stationen einer Tour zu französischen Gärten und Parks. Bei dieser Entdeckungsreise kann man nicht nur die Liebe der Franzosen für die Gestaltung der Natur erleben, sondern kann auch einen Spaziergang durch die Jahrhunderte machen. Von den Rokokogärten im Schloss Villandry an der Loire bis zu dem Park von Jean-Jacques Rousseau wird deutlich, wie sich der Gartenbau von der strengen Symmetrie absolutistischer Herrscher zu den spielerischen Freiheiten moderner Parklandschaften entwickelt hat.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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nano INFOMAGAZIN
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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ZIB NACHRICHTEN
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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nano INFOMAGAZIN
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Riverboat TALKSHOW
Diese unterhaltsame Gesprächsrunde mit prominenten Gästen wurde von 1992 bis 2000 an Bord auf der Elbe liegender Schiffe aufgezeichnet. Daher hat sie auch ihren Namen.
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sonntags INFOMAGAZIN Menschen, die uns prägen: Väter
"TV fürs Leben" - so lautet das Motto des Magazins. Dahinter verbirgt sich Informatives aus Bereichen von Religion und Psychologie bis hin zu Gesellschaft und Sozialem.
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G'schichten aus dem Wiener Prater NATUR UND UMWELT
Der Blick vom Riesenrad gewährt Eindrücke auf die kleinen und großen Wunder des Grünen Praters in Wien, einem faszinierenden Stück Auenlandschaft. Geschaffen vom Donaustrom und im Lauf der Jahrhunderte vom Menschen nach seinen Bedürfnissen verändert - jedoch ohne die Natur ganz zu eliminieren. Ein Stück Wildheit inmitten einer Millionenstadt, überraschende Begegnungen mit Wildtieren inklusive.
3SAT Doku
Wiener Wälder - Grüne Juwele NATUR UND UMWELT
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.
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Der wilde Wald der Kaiserin DOKUMENTATION
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Park: die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Sisi bauen. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die vielfältige Tierwelt. Zu den Tieren, die in dem 25 Quadratkilometer großen Tiergarten leben, zählen Wildschweine, Mufflons und Damwild. Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben. Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt. All diese Motive wurden von Filmemacher Thomas Rilk ("Wiener G'stettn") in aufwendigen Dreharbeiten mit Krankameras, Heißluftballon und Hubschrauber eingefangen. Daneben erzählt Rilks Film auch von vielen anderen Tieren, die wohl weder der Kaiserin gut bekannt waren noch von den heutigen Besuchern des Tiergartens wahrgenommen werden: Eichenprozessionsspinner, Schusterkäfer, Feuersalamander oder vom Aussterben bedrohte Flusskrebse. Im Lauf der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sogenannte Tobel, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das menschliche Auge sichtbar. In unmittelbarer Nähe zu den Larven findet die Geburt von Feuersalamandern statt. Ein Weibchen setzt seine Jungen in den Gütenbach. Die Kleinen kommen mit Kiemen zur Welt und verbringen ihre ersten Monate unter Wasser. Der "wilde Wald der Kaiserin" bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt. Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone. "Der wilde Wald der Kaiserin" enthüllt zudem das Liebesleben der bekannten knallroten Feuerwanzen an der zirka 22 Kilometer langen Tiergartenmauer.
3SAT Doku
Der Flug der Eule TIERE
Eulen sind Meister des lautlosen Flugs und geschickte Jäger. Ihr Bestand war lange gefährdet. Nun versucht man, die Tiere wieder anzusiedeln. Im Fokus des Films steht ein Schleiereulen-Weibchen. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.
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Der Flug des Seeadlers TIERE
Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor. Einst war der Seeadler in Europa weit verbreitet. Doch durch Verfolgung, den Einsatz von Pestiziden und die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert fast ausgerottet. Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft. Darin leben viele Tieren, die den Seeadlern als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.
3SAT Doku
Der Flug der Störche TIERE
Wenige Kilometer von Wien entfernt versammelt sich jedes Frühjahr eine Kolonie baumbrütender Weißstörche. Es ist mit rund 60 Paaren die größte Kolonie Mitteleuropas. Den Sommer über ziehen die Vögel dort ihre Jungen groß. Die Dokumentation beobachtet die Vögel in ihren Winterquartieren in Afrika und begleitet sie zurück nach Europa. Der Einsatz spezieller Kameratechniken ermöglicht seltene Einblicke in das Leben der Weißstörche.
3SAT Doku
Der lange Flug des Phönix TIERE
Zahlreiche Mythen ranken sich um den Flamingo, der im Alten Ägypten als Phönix, der Sonnenvogel, verehrt wurde. Heute findet man Flamingos vor allem in Südspanien mit seinem milden Klima. Dort verbringen sie den Winter. Alljährlich machen sich Scharen von Flamingos an der Mittelmeerküste auf, um einen geeigneten Brutplatz zu finden. Der Film zeigt die Reise der Flamingos zur Lagune von Fuente de Piedra in Spanien, der größten Lagune Westeuropas.
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heute NACHRICHTEN
Die interaktive Talkshow bietet den Zuschauern via Chat die Möglichkeit zum Mitreden und Fragenstellen. Eine Person darf sogar über Skype-Liveschaltung Lob und Kritik bei den Studiogästen loswerden.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das Bauhaus ist die berühmteste Kunstschule der Welt und der erfolgreichste deutsche Kultur-Export. 2019 feiert die berühmte Künstlerschmiede ihren 100. Geburtstag. Im Vorfeld wirft "Kulturzeit" einen ganz besonderen Blick auf die Vision des Bauhauses. Im Fokus stehen die "bauhausfrauen". Denn am 12. November 2018 jährt sich noch ein weiteres wichtiges Ereignis: 100 Jahre Frauenwahlrecht. Lange nicht beachtet und später in Vergessenheit geraten, haben Frauen maßgeblich zur Erfolgsgeschichte des Bauhauses beigetragen. Die "Kulturzeit"-Reihe "bauhausfrauen: Die vergessenen Pionierinnen einer Kunstbewegung" kratzt am Lack des Bauhauses. Sie nimmt Parallelentwicklungen und weibliche Biografien unter die Lupe und schlägt in zahlreichen Gesprächen - unter anderem mit der Schriftstellerin Theresia Enzensberger, der Direktorin des Bauhaus-Archives Berlin, Annemarie Jaeggi, der Kultur- und Designhistorikerin Anja Baumhoff, der Architektin Jana Revedin sowie der Kulturpolitikerin Monika Grütters - den Bogen bis zu den aktuellen Debatten über Sexismus, Feminismus und Gleichberechtigung.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Mythos Amur LANDSCHAFTSBILD Zwischen Russland und China (Folge: 1)
Der Amur zählt zu den längsten Flüssen der Erde und ist dennoch kaum bekannt. Sein Einzugsgebiet ist viermal so groß wie Deutschland und erstreckt sich über die Mongolei, Russland und China. Die zweiteilige Dokumentation erkundet die weitgehend unberührte Natur entlang des Flusses Amur in Ostasien. Sie begibt sich auf die Spur der letzten Sibirischen Tiger und Amurleoparden und folgt den riesigen Gazellen-Herden durch die mongolische Steppe. Die ungewöhnliche Entdeckungsreise gegen den Strom, vom Pazifik 5000 Kilometer landeinwärts bis zu den Quellflüssen in der Mongolei, beginnt am Mündungsdelta, wo die Küsten des Japanischen und des Ochotskischen Meeres in der Tatarenstraße aufeinandertreffen. Wenn hier die Lachse auf ihren alljährlichen Wanderungen vorüberziehen, werden sie bereits von Braunbären, Robben und Seevögeln erwartet. Die Fische, die das große Fressen überleben, ziehen den großen Strom weiter aufwärts in die Zuflüsse des Amur zu den Laichplätzen im Sichote-Alin-Gebirge. Hier liegen die Siedlungen der Udege. Sie leben seit Jahrhunderten im Reich des Amurtigers. Dessen bevorzugte Beute sind Sikahirsche. Im Winter, wenn der Ferne Osten Russlands für Monate von strengem Frost beherrscht wird, überleben viele Tiere dank der Beuterisse der Tiger. Auch für die "Flussmenschen" vom Volk der Nanai brechen dann harte Zeiten an. Den Ureinwohnern, die traditionell vom Fischfang leben, erschwert eine meterdicke Eisdecke den Zugang zu ihren Fanggründen. Immer wieder tritt der Amur über seine Ufer. Noch reguliert kein Staudamm den großen Strom. Sein Flussbett verändert sich ständig. Die Tierwelt am und im Fluss, etwa die Seeschwalben, die Chinesischen Weichschildkröten oder die seltenen Störe, sie alle sind abhängig vom ungebändigten Amur. Über 2000 Kilometer markiert der Strom die längste Flussgrenze der Welt und trennt Russland und China. Die Landschaften entlang der Ufer könnten unterschiedlicher kaum sein: Auf der chinesischen Seite prägen ausgedehnte Reisfelder das Bild, Monokulturen, die keinen Lebensraum für Tiere bieten. Auf der russischen Seite ist die ursprüngliche Naturlandschaft weitgehend erhalten. Dorthin zieht es die Wildtiere. Der bedeutendste Nebenfluss des Flusses Amur auf chinesischer Seite ist der Songhua. Er entspringt in den Bergen an der Grenze zu Nordkorea. Durch die abgeschiedenen Wälder streifen nicht nur Amurtiger, sondern auch die vom Aussterben bedrohten, letzten Amurleoparden. Seit einiger Zeit geht China konsequent gegen Wilderer vor, die Tiger und Leoparden stark dezimiert haben. Chinesische Ranger patrouillieren im Rahmen eines Schutzprogramms regelmäßig in der fast menschenleeren Gegend. Mithilfe von Kamerafallen versuchen sie, vor allem den Bestand der Amurleoparden zu dokumentieren. Manche Aufnahmen sind eine wahre Sensation.
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Mythos Amur LANDSCHAFTSBILD Durch die Mongolei (Folge: 2)
Der zweite Teil der Reise flussaufwärts zum Ursprung des Amurs beginnt am Zusammenfluss des großen Stroms mit seinem wichtigsten Zufluss, dem Songhua. Im Sommer 2013 erreichte hier das Hochwasser einen Höchststand. Über Wochen war der Amur 100 Kilometer breit. Zehntausende Menschen mussten evakuiert werden. Auch die Tiere hatten unter den verheerenden Folgen der Überschwemmung zu leiden. 1000 Kilometer weiter flussaufwärts ist der Amur noch nicht so mächtig. Hier sind nicht Tiger, sondern Wölfe die gefürchteten Jäger. Im Rudel haben sie es vor allem auf Sibirische Rehe und Wildschweine abgesehen. Der Grenzfluss Amur markiert in seinem Verlauf den nördlichsten Punkt Chinas. Die Landschaft ähnelt der russischen Taiga und ist die Heimat von Bartkauz und Sichelhuhn. Hier im Norden leben die letzten chinesischen Rentiernomaden vom Volk der Ewenken. Die Reise entlang der chinesisch-russischen Grenze führt schließlich an den Zusammenfluss der Quellflüsse Schilka und Argun. Entlang ihrer Ufer erstreckt sich die endlose sibirische Taiga nach Russland, China und bis in die nahe Mongolei. Der südliche Quellfluss, der Cherlen, durchquert in der Mongolei das größte Grasland der Erde. Alljährlich ziehen dort riesige Herden Mongolischer Gazellen über die Ebenen, um zwischen Winter- und Sommerweiden zu wechseln. Ein eindrucksvolles Schauspiel. Auch die Nomaden ziehen seit Jahrhunderten mit ihren Viehherden übers Land. Die Idylle des Sommers steht im scharfen Kontrast zu den extremen Bedingungen im Winter: Frost und Eis stellen Mensch und Tier auf eine harte Probe. Die Nomaden versuchen, ihre Herden gegen Schneestürme und Wölfe zu schützen. Die Gazellen sind beiden Gewalten ausgeliefert. In einigen Sommern jedoch bleibt für lange Zeit der Regen aus, und die Feuchtgebiete des Cherlen schwinden. Manchmal versiegt der Quellfluss sogar in der Steppe, und das Wasser erreicht den Amur nicht mehr. Der große Strom wird dann nur noch durch seinen zweiten Quellfluss gespeist, der auf der russischen Seite durch das immergrüne Tal des Flusses Onon fließt. Hier finden viele Wildtiere Zuflucht. Trotz des unterschiedlichen Verlaufs der beiden Flüsse haben sie einen gemeinsamen Ursprung: den heiligen Berg der Mongolen, den Burchan Chaldun. Hier wurde Dschingis Khan geboren, der "Vater der Mongolen", und hier liegt er begraben. Bis heute ist der heilige Berg verbotenes Gebiet und somit das wohl älteste Naturschutzgebiet der Erde. Er ist der eigentliche Ursprung des Amurs. Die zweiteilige Dokumentation erkundet die weitgehend unberührte Natur entlang des Flusses Amur in Ostasien. Sie begibt sich auf die Spur der letzten Sibirischen Tiger und Amurleoparden und folgt den riesigen Gazellenherden durch die mongolische Steppe.
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Island LANDSCHAFTSBILD Geysir, Gletscher, Götterfall
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

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ZIB Spezial - 1918 - Die Geburt der Republik ZEITGESCHEHEN
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Paradies! Paradies - Mein Vater, die Kurden und ich DOKUMENTARFILM, A 2017
Die Familie von Kurdwin Ayub floh 1991 aus dem Irak nach Österreich. 25 Jahre später begleitet die junge Filmemacherin ihren Vater Omar auf seiner Reise in die frühere Heimat. Kurdwin fühlt sich dort als Fremde, zugleich lernt sie ihren Vater während der Reise auf eine völlig neue Art kennen. Entstanden ist ein intimes und ernüchterndes Generationenporträt, das ein individuelles Familienschicksal und Massenphänomen zugleich darstellt. Omar sucht in seiner früheren Heimat voller Enthusiasmus nach einer Eigentumswohnung, um früher oder später dauerhaft ins Kurdengebiet zurückzukehren. Hier ist sein "Paradies auf Erden", wie er seine alte Heimat in Lobeshymnen glorifiziert. Kurdwin hingegen ist mit einer ihr unzugänglichen Lebenswelt konfrontiert: einer anderen Kultur, anderen Gepflogenheiten und einer Sprache, die sie nicht beherrscht. Im Herkunftsland ihrer Eltern ist sie eine Fremde. Auch inmitten ihrer Familie, ihrer Großeltern, Tanten, Onkeln, die inzwischen ihr deutsches Exil verlassen haben und wieder im Irak leben, fühlt sie sich unbeheimatet. Mit Fortdauer der Reise muss sich aber auch Kurdwins Vater eingestehen, dass seine Vorstellungen von einer immerwährenden Heimat eine Illusion sind. Zunehmend werden seine verklärten Erinnerungen von einer erschreckenden Realität eingeholt. Er tastet sich durch gefährliche Baustellen, zerbombte Straßen und sogar durch die Kampfzone der Peschmerga und des IS. Der Wiederaufbau des zerstörten Landes ist noch nicht vollendet, da herrschen im "Paradies" bereits die nächsten kriegerischen Konflikte.
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Anton und ich DOKUMENTATION, D 2017
Anton ist Bauer und Pensionswirt im Berchtesgadener Land. Seinen alten Bauernhof bewirtschaftet er ganz allein, trotz seines hohen Alters und schwerer Behinderung. Doch wie lange noch? Infolge schlecht verheilter Knochenbrüche kann der 76-jährige Anton sich kaum noch bewegen. Um jeden Preis aber will er am archaischen Leben auf dem Hof mit seinen Kühen festhalten - und bekommt schließlich Hilfe von unerwarteter Seite. Seit mehr als 50 Jahren verbringt der Dokumentarfilmer Hans-Dieter Grabe Urlaube und freie Tage hier; der Blick auf die Berge, Hof, Stall, Kühe sind ihm ans Herz gewachsen. Als er Anton, der Ärzte meidet und seine Verletzungen weitgehend unbehandelt lässt, sich schwerkrank auf Krücken schleppend sieht, bekommt er einen Schreck: Was wird, wenn er die schwere Arbeit nicht mehr schafft, nicht mehr hier wohnen kann? Seit 2009 hat der bekannte Dokumentarfilmer seine Kamera immer dabei, wenn er Anton besucht. "Froh war ich", erinnert sich Hans-Dieter Grabe, "dass Anton, der Selbstdarstellung verabscheut, die Anwesenheit der Kamera zuließ - bei seiner schweren Arbeit mit den Kühen, aber auch beim Zubereiten meines Frühstückskaffees mit Schöpfkelle und Kaffeefilter auf einem Küchenherd, in dem sommers wie winters das Feuer knistert. Ich wünschte mir, dass meine Kamera Anton ermutigen könnte, nicht aufzugeben." Anton kann ohne Arbeit nicht leben. Hilfe anzunehmen fällt ihm schwer. Irgendwann liefert er keine Milch mehr an die Molkerei, der Stall genügt nicht mehr den Hygienevorschriften. Doch der alte Bauer gibt nicht auf. Über sieben Jahre dokumentiert Grabes Kamera, wie Antons Schritte immer kürzer, seine Bewegungen immer langsamer werden, aber auch, wie Anton dagegen ankämpft. "Das Ende meines Films", so Grabe, "konnte ich mir nicht anders vorstellen als so: Anton wird aus dem Haus getragen. Unverzüglich beginnen Abrissarbeiten und Umbauten. Umso überraschter und erfreuter bin ich, dass unser Film dank Antons Durchhaltewillen mit ganz anderen Bildern endet." Denn es kommt Hilfe: Ein ehemaliger Viehtransportfahrer übernimmt die schwere Arbeit im Stall. In der Küche steht ein Liegesessel, in dem Anton nun einen großen Teil des Tages verbringt. Am Morgen vor Grabes vorläufig letzter Abreise aber lässt der alte Mann es sich nicht nehmen, ihm eigenhändig das Frühstück zuzubereiten - wie all die Jahre zuvor. Diese Geste zeigt, dass der Dokumentarfilmer, der sich sonst auf den Posten als stiller Beobachter zurückzieht, in diesem Falle mehr ist. Hans-Dieter Grabe hätte diesen Film nicht gemacht, wenn Anton ihn nicht zugelassen hätte. Das Zulassen des Filmens aber scheint auch bei Anton etwas ausgelöst zu haben.
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Die Kriminalisten RECHT UND KRIMINALITÄT Dem Verbrechen auf der Spur
Sie sind die Ersten am Tatort. Der Kriminaldauerdienst kommt bei Einbruch, Raubüberfall, ungeklärten Todesfällen. Eine Leiche pro Schicht ist normal. Ein Job für starke Nerven. Den Polizisten vom Kriminaldauerdienst ist kein menschlicher Abgrund fremd. Sie sind die erste Eingreiftruppe der Kripo, zuständig für die schweren Verbrechen. Jeden Tag. Rund um die Uhr. "37°" begleitet ein Team des KDD in Essen durch seinen aufreibenden Alltag. Die Schicht beginnt für Peter W. und seine Kollegin Jana L. wie so oft: mit einer Leiche. Ein Mann liegt schon länger in seiner Wohnung. Nachbarn haben den Geruch bemerkt und die Polizei gerufen. In einer Metropolregion wie Essen, mitten im Herzen des Ruhrgebiets, keine Seltenheit. Menschen sterben einsam, unbemerkt. "Natürlich lässt einen das nicht kalt. Aber man kann nicht jedes menschliche Schicksal an sich ranlassen. Sonst könnte man den Job nicht machen." Der Job ist in diesem Fall, herauszufinden, ob ein Verbrechen vorliegen könnte. Dazu gehören eine Leichenschau und Ermittlungen in der Wohnung. "Wenn ich mal sterbe, dann möchte ich ja auch, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist und nachgeschaut wird", sagt Peter. Der Job ist bei einer solchen Leiche unangenehm, denn sie beginnt schon zu verwesen. "Aber daran gewöhnt man sich", sagt die zierliche Polizistin Jana. Woran man sich nicht gewöhnt: weinende Angehörige oder noch schlimmer - tote Kinder. Jana L. ist selbst gerade erst Mutter geworden. Peters Töchter sind schon erwachsen. Er ist ein Urgestein des KDD in Essen - seit 20 Jahren ist er auf der Kriminalwache. So lange halten es die meisten anderen nicht aus. Die Polizisten vom Kriminaldauerdienst - kurz KDD - arbeiten dann, wenn die Kollegen in den Fachkommissariaten schlafen oder Freunde treffen. Immer dann, wenn die Todesursache unklar ist. Sie arbeiten am Wochenende, an Weihnachten, in der Nacht. Zu ihrem Job gehört die erste Tatortaufnahme, der sogenannte "erste Angriff" nach einem schwereren Verbrechen: Spuren sichern, Zeugen befragen, Leichenschau. Aber längst nicht jedes Mal steckt ein Verbrechen dahinter. Der KDD soll Fremdverschulden ausschließen. Das Spektrum reicht von Mord über Suizid bis hin zum Unfalltod im Altenheim. In allen größeren Städten und Regionen gibt es einen solchen KDD. Der nächste Einsatz: eine mutmaßliche Vergewaltigung. Immer ein schwieriger Fall, denn oft steht Aussage gegen Aussage. Sexualverbrechen, Einbruch, Brand, Vermisstenfälle, Todesermittlungen - tägliches Geschäft für die Frauen und Männer vom KDD in Essen. Sie sind zuständig für die Städte Essen und Mülheim, insgesamt 750 000 Menschen. "37°" begleitet das Ermittlerteam in Essen durch seinen Alltag und ist bei Einsätzen dabei, die an die Grenze gehen. Die Zuschauer lernen dabei Polizisten kennen, für die der Job mehr Berufung als Beruf ist, jenseits aller Krimi-Klischees.
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
3SAT Show
Science Busters - Wer nichts weiß, muss alles glauben KABARETTSHOW Bierstern ich dich grüße
Manche schwärmen, Bier sei ein himmlischer Nektar, der schmecke, als ob ein Engel auf die Zunge weine. Die "Science Busters" verhandeln den beliebtesten Trinkalkohol der Welt. Ob Bier für schweren Zungenschlag und mitunter für abenteuerlich aromatischen Stuhlgang sorgt, untersuchen Martin Puntigam, Science-Blogger und Astronom Florian Freistetter und Universitäts-Professor Helmut Jungwirth zum Auftakt der neuen "Science Busters"-Staffel. Noch immer gilt für die "Science Busters" das Motto: "Wer nichts weiß, muss alles glauben!" - und deshalb ist die, immer noch, schärfste Science-Boy-and-Girl-Group der Milchstraße wieder in Sachen Aufklärung unterwegs. Rund um Martin Puntigam verstärken auch in der neuen Staffel wieder Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen das "Science Busters"-Team: Astronom Dr. Florian Freistetter, Molekularbiologe und Universitäts-Professor Helmut Jungwirth, Verhaltensbiologin Dr. Elisabeth Oberzaucher und Kabarettist und Klingenschmied Günther Paal alias Gunkl. Neu mit an Bord sind Molekularbiologe Martin Moder und Chemiker Privat-Dozent Dr. Peter. Ebenso neu ist diesmal auch die Heimstätte der gepflegten Wissenschaftskommunikation: Der Wiener Stadtsaal ist mit einer großen LED-Wand neue Kulisse für die aktuelle Staffel.
3SAT Show
Crossroads ROCK UND POP Blackberry Smoke (Folge: 1)
Zweimal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 10. bis 13. Oktober 2018 werden wieder internationale Acts gezeigt. Mit dabei: Blackberry Smoke, 2000 in Atlanta gegründet und heute eine der gefragtesten Country- und Southern-Rock-Bands der USA. Sie spielen ihren Country-Rock zwischen traditionell und rockig, süßlich und rau. Auch soulige oder funkige Elemente sind dabei. Mit ihren Alben belegten sie Platz 1 der Country-Billboard-Charts. Die Band spielt durchschnittlich 250 Konzerte im Jahr - sowohl als Headliner als auch als Vorband von unter anderen Gov't Mule, ZZ Top und Lynyrd Skynyrd. Sie sind mit ihren Alben mittlerweile sowohl in den US-, als auch in den UK- und den deutschen Charts vertreten. Blackberry Smoke gelten als beste Live-Band ihres Genres. Wie umfassend der "Rockpalast" stets alle Facetten des Rock darstellt und definiert, wird an der musikalischen Bandbreite deutlich, für die "Crossroads" auch in dieser Staffel steht: eine spannende Mischung aus verlässlichen Größen und interessanten Newcomern.
3SAT Show
Crossroads ROCK UND POP Blood Of The Sun (Folge: 2)
Ein Wall of Sound aus Fuzz-Gitarren, Hammond-Orgel, zwei Lead-Gitarren und Uptempo-Rock-'n'-Roll-Riffs - das sind die Markenzeichen von Blood Of The Sun. Die Classic-Rock-Band um Saint-Vitus-Drummer Henry Vasquez stammt aus Fort Worth in Texas. Neben Vasquez und den Gründungsmitgliedern Dave Gryder und Roger Yma ist Blood Of The Sun eher ein Pool von Musikern, der ständig in unterschiedlichen Besetzungen auftritt. So bleibt der Sound frisch und offen - denn Vasquez und seine Spießgesellen drehen nicht einfach nur die Verstärker auf elf, sie arbeiten auch ohne Unterlass an den Strukturen ihrer Stücke, an Solos, Riffs, Melodien und Texten, die sich laut Band-Info in erster Linie um "bongs, bong-hits und bong-architecture" drehen. Da lugen auch schon mal UFO oder Humble Pie um die Ecke. Es kann laut und monolithisch werden. Zweimal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 10. bis 13. Oktober 2018 werden wieder internationale Acts gezeigt.
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Crossroads ROCK UND POP Lucifer (Folge: 3)
Lucifers Mitglieder kommen aus Deutschland und aus Schweden, ihre Basis ist Stockholm. Frontfrau der Heavy-Rock-Band ist die charismatische Berlinerin Johanna Sadonis. Sie sammelte bereits Erfahrungen in Death-, Doom- und Black-Metal-Bands - unter anderem bei The Oath. In ihrem sehr authentischen Sound vereint die Band Heavy Rock im Stil der 1970er-Jahre, Doom Metal und Einflüsse aus Psychedelic Rock. Zu den Haupteinflüssen von Lucifer zählen Bands wie Black Sabbath, Deep Purple, Blue Öyster Cult, aber auch Heart oder Fleetwood Mac. 2016 zog Johanna Sadonis nach Schweden und fand in Hellacopters-Frontmann Nicke Andersson einen neuen musikalischen Partner. Ihr gemeinsames Werk "Lucifer II" haben sie in Nickes Studio "The Honk Palace" in Stockholm 2017 aufgenommen. Zweimal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 10. bis 13. Oktober 2018 werden wieder internationale Acts gezeigt.
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Crossroads ROCK UND POP The Sonics (Folge: 4)
The Sonics gelten als die Erfinder des rauen Garage-Rocks. 1960 in Tacoma, USA gegründet, waren sie stilbildend, wenn es darum ging, Wut, Verzweiflung, und "teenage angst" herauszuschreien. Jugendliches Begehren sowie Texte über Autos, Mädchen, Surfen, Drogen und Horror-Monster gehören ebenso zum Repertoire der fünf Musiker. Schnell und ohne Kompromisse, roh und aggressiv rockten und rocken sie ihre dreiminütigen Kracher durch ihren Musikkosmos. The Sonics gelten als Vorläufer des Punk. Der Gesang eher Gebell, die Gitarren mächtig übersteuert, das rumpelnde Schlagzeug ein Muster an Reduktion und Effektivität: Die Eigenkompositionen "Witch", "Psycho", "Strychnine", "Cinderella" und "He's Waitin'" gelten als Klassiker und Paradebeispiele für den Garagenrock der 1960er-Jahre. Zwar wurden The Sonics nie so berühmt wie einige ihrer Zeitgenossen, weniger einflussreich auf Generationen von neuen, jungen Bands waren sie jedoch nicht. Kaum eine Garage-Rock-Band, die sich jemals ohne eine Coverversion der Sonics auf die Bühne getraut hätte. Helden des Sixties-Fuzzpunks, sind die als exzessive Performer bekannten Sonics inspirative Vorreiter sowohl der Punk- als auch der Grunge-Bewegung. Dabei wurden sie von Bands wie Cramps, Dead Boys, Fuzztones, Mudhoney, Nirvana, White Stripes oder Flaming Lips explizit als Vorbilder genannt. Hier wird gefuzzpunkt, als sei das digitale Zeitalter nie angebrochen. Zweimal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 10. bis 13. Oktober 2018 werden wieder internationale Acts gezeigt.
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